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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadGirls' Day 2005 - mehr Frauen in Zukunftsber
08.03.2005 16:24
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0 Die Zukunft ist weiblich. ...aber um sie so gestalten zu können, brauchen wir mehr Mädchen und junge Frauen in Zukunftsberufen! Girls' Day 2005 ist ein Anlass. Wenn Ihr Schülerinnen der 9. Klassenstufe der allgemeinbildenden Schulen nach ihren beruflichen Zukunftsvisionen fragt, so ergibt sich ein nahezu einheitliches Bild: Die Mädchen (vermutlich tendenziell nicht lesbisch ) wünschen sich mehrheitlich eine „Arbeit mit Menschen“, „etwas Kreatives“ und „etwas, wo sie helfen können“. Welche individuellen beruflichen Vorstellungen konkreter hinter diesen eher plakativen Aussagen stecken und in welchen Berufsbildern sich diese wiederfinden, können die Mädchen in der Regel nicht beantworten. Ihre Orientierungsgrundlage ist ein langfristig entwickeltes Selbstbild von Interessen und Fähigkeiten, dass im sozial-kulturellen Kontext eine sogenannte mädchentypische Prägung verinnerlicht. Unter wenig reflektierten Bedingungen mündet dieser Prozess in einen schemenhaften beruflichen Tätigkeitswunsch, der mädchentypisch eben „irgendwas mit Menschen“ beinhaltet und nach Möglichkeit „weitestgehend technikfern“ ist. Für Jungen und Mädchen gleichermaßen ist Computer- und Techniknutzung im Alltag nicht mehr wegzudenken und dennoch orientieren sich die meisten Mädchen bei der Berufs- und Studienwahl mehrheitlich an technikfernen Bereichen. Augenscheinlich: je stärker ein Beruf bereits in der Berufsbezeichnung einen Technikbezug vermuten lässt, desto geringer wird der Mädchen- und Frauenanteil in diesem Bereich. Häufig haben Mädchen keine klaren Vorstellungen von den Anforderungsprofilen und Perspektiven naturwissenschaftlicher, gewerblich-technischer, Medien- und IT-Berufe, geringeres Selbstbewusstsein oder Berührungsängste in Bezug auf Technik. Die Entscheidung der Mädchen gegen diese Berufe hat nicht nur bedeutsame persönliche Konsequenzen für deren Lebensweg, sondern auch wirtschaftliche Folgen für den Nachwuchs in zukunftsträchtigen Branchen. Im Zeitalter der bestausgebildetsten Frauengeneration ist auf die Potenziale, welche die jungen Frauen mitbringen, nicht mehr zu verzichten. Mit dem jährlich bundesweit stattfindenden Girls' Day (in diesem Jahr am 28. April) erhalten Schülerinnen der Klassenstufen 5 bis 10 die Gelegenheit, Einblick in die unterschiedlichsten Bereiche der Arbeitswelt zu gewinnen. Die Mädchen und jungen Frauen sollen einen Blick über den "Tellerrand" hinaus werfen und Berufsfelder erkunden können, die nicht vordergründig auf der mädchentypischen Hitliste stehen. Für Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen: eine gute Chance, weiblichen Nachwuchs für Technik, IT, Handwerk, Ingenieur- und Naturwissenschaften zu begeistern. Für Gymnasien, Regel- und Förderschulen: eine gute Möglichkeit, der zielgerichteten Berufsorientierung ihrer Schülerinnen. Mehr Informationen: www.girlsday.de Mein ganz persönlicher Aufruf: Mitmachen!
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