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Forum » Literatur, Kunst & Philosophie » ThreadHat Esther Vilar heute noch Recht
06.11.2011 00:55
HiddenNickname
0 Ich lese z. Zt. u.a. das Buch: "Der dressierte Mann" von Esther Vilar und finde es sehr lustig und kann ihr in vielen Punkten zustimmen. Wer kennt das und die anderen Bücher? Mit dem Buch löste sie große Kontroversen aus und war teilweise heftigen Anfeindungen bis hin zu Morddrohungen ausgesetzt. Nach ihrer eigenen Aussage war dies der Grund für ihre Emigration aus Deutschland. Alice S. vergleicht die Bücher Vilars mit "Der Stürmer" und legt ihr Worte in den Mund: http://www.youtube.com/wa [...] =related http://www.youtube.com/wa [...] =related Interview: http://www.youtube.com/wa [...] uvC8ASNw weitere Teile bei y. In Der betörende Glanz der Dummheit wendete sie sich gegen eine zu große Spezialisierung. In der vorangestellten Widmung heißt es: „Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel“ (von Bertrand Russell). „Die Angst vor der Freiheit – die Sehnsucht, alle persönliche Verantwortung in die Hände eines anderen zu legen, sich aus freien Stücken dessen Befehlen zu beugen – war von jeher das Thema meiner schriftstellerischen Arbeit und wird wohl bis zuletzt irgendwie bestimmend für sie bleiben.“ In ihrem Buch Das Ende der Dressur (1977) richtete Vilar sich ausführlich gegen die angebliche Meinungsführerschaft von Lesben, denen sie vorwarf, heterosexuelle Frauen zu verführen, die „normalerweise für ihre ausgefallenen Wünsche absolut unzugänglich wären“. Um dies zu können, würden sie die feministische Bewegung nutzen, die quasi nur aus Lesben und „männlichen Feministinnen“ bestände.
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06.11.2011 01:17
06.11.2011 01:07
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