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Forum » Sport, Wellness und Erholung » ThreadHomophobie Nigeria WM 2011
28.06.2011 14:43
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0 Frau kann nur noch fassungslos sein. Und FiFA und dt. Team schweigen! "Ja, die Lesben in unserer Mannschaft waren wirklich ein großes Problem. Aber seitdem ich Trainerin der Falcons bin, hat sich das erledigt. Es gibt keine lesbische Spielerin mehr in meinem Team. Ich kann diese dreckige Lebensweise nicht tolerieren", sagte Nigerias Trainerin Eucharia Uche und sorgte damit allenthalben für Fassungslosigkeit, weiter: „Ich kann diese dreckige Lebensweise nicht tolerieren“ Die deutschen Nationalspielerinnen halten sich mit Kommentaren zu der Verbannung homosexueller Spielerinnen aus Nigerias WM-Team zurück. Uche versucht, ihre Spielerinnen zu einer heterosexuellen Lebensweise zu zwingen. Das fängt beim Voodoo-Zauber an und hört beim lieben Gott auf. "Wir haben nun sehr viele Spielerinnen, die nach den Worten von Gott dürsten. Dadurch sind sie viel konzentrierter und wissen, dass der Fußball ihnen Ruhm, Glück und Spaß bringen kann. Homosexualität zerstört all diese Hoffnungen", sagte Uche, die eigenen Angaben zufolge großen Erfolg mit ihrer "Hexerei" hat: "Lesbische Spielerinnen sind in Nigeria ein Bild aus der Vergangenheit. Die Spielerinnen haben zu Gott gefunden." Noch fast unglaublicher als die Aussagen von Nigerias Trainerin, die mit den Falcons am Donnerstag in Frankfurt auf die DFB-Frauen trifft, ist jedoch die Tatsache, dass die FIFA sich trotz dieser Aussagen nicht rührt. Beim Thema Rassismus klingeln bei der FIFA mittlerweile die Alarmglocken, eine Ausgrenzung homosexueller Sportler tangiert den Weltverband aber offenbar nicht. Für die frühere Bundesligaspielerin Tanja Walther-Ahrens, die wie DFB-Keeperin Ursula Holl mit einer Frau verheiratet, ist der immer noch tabubehaftete Umgang mit lesbischen Spielerinnen "sehr schlimm. " Jedoch weiß auch Walther-Ahrens, dass Uche eigentlich keine andere Wahl hat, als lesbische Spielerinnen aus dem Team auszugrenzen. Ex-Nationalspielerin Nia Künzer wünscht sich ein Outing auch bei den Männern, um es auch den homosexuellen Frauen einfacher zu machen. "Vielleicht sollten sich einfach mal ein paar Spieler zusammentun und an die Öffentlichkeit gehen, dann wäre das Thema mit einem Ruck vom Tisch", sagte die 31-Jährige. Sie glaube nicht, dass es einen großen Aufruhr geben würde. "Zwei, drei Tage wäre das ein Thema, dann kommt schon das nächste", sagte Künzer. Das war auf der Seite des ZDF und ist damit wohl ein offizielles Sportthema.
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