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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadIch arbeite also bin ich?
29.09.2005 21:01
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0 WDR5 heute: Ich arbeite also bin ich? Vom Ende einer Selbstverständlichkeit Seit Jahren wächst die Zahl der Arbeitslosen, keine Regierung hat bisher ein wirksames Konzept dagegen gefunden, aber auch kein Politiker gesteht ein, dass es die hohe Arbeitslosigkeit wohl auf Dauer geben wird. Während unsere Gesellschaft auf der einen Seite Arbeit als Quelle für Selbstverwirklichung und Lebensqualität propagiert, wächst auf der anderen Seite beharrlich die Zahl derer, die ohne Arbeit leben müssen. Wir haben offenbar schlicht nicht genug Arbeit für alle - nur: woher soll der Mensch Geld, Sicherheit, Anerkennung und Sinnstiftung nehmen, wenn sie nicht von der klassischen Erwerbstätigkeit kommen? Lässt sich der Zusammenhang zwischen Arbeit und Einkünften lösen? Bislang gilt ein Mensch ohne Arbeit als "wertlos", als für die Gesellschaft "verloren". Wie kann ein sinnvolles Leben ohne Arbeit aussehen - für die Gesellschaft und die Bürger? Wolfgang Engler (Kultursoziologe) und Johano Strasser (Schriftsteller und deutscher PEN-Präsident)
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