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Forum » Literatur, Kunst & Philosophie » Thread

Ich lebe, also bin ich für immer hungrig.

10.10.2010 13:05
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"To live is to be forever hungry." <- Das stammt aus einem Lesarion-Profil.

Wie seht ihr das?

Ich vertrete die Position, dass nicht hungrige Zeiten wundervoll und wohltuend sind; geht man davon aus, andauernd hungrig zu sein, stellt sich die Frage, ob man rastlos ist. Rastlos zu sein, ist nicht desiderabel.

Meines Erachtens ist Stagnation nicht damit gleichzusetzen, dass man zuweilen rundum erfüllt und glücklich ist. Wenn ich rundum erfüllt und glücklich bin, was sich auf das Leben bezieht und nicht nur auf die Liebe, habe ich keinen Hunger.

Hunger ist mir bekannt, treibt einen an, ermöglicht teilweise großartige Schritte oder Umbrüche, dennoch bezweifle ich, dass ein tolles Leben einen immerwährenden Hunger beinhaltet.

Andererseits gibt es gewiss Menschen, die keinen Lebensappetit haben, da wäre Hunger hilfreich.


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10.10.2010 15:37
editiert am 10.10.2010 18:57 melden kommentieren
10.10.2010 15:32
10.10.2010 15:29
10.10.2010 15:28
editiert am 10.10.2010 15:33 melden kommentieren
10.10.2010 15:28
10.10.2010 15:20
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10.10.2010 15:14

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