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Irgendwie habe ich es immer unter Tisch gewis

29.08.2004 09:27
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Eigentlich hätte ich früher schon zu mir stehen sollen, dass ich lesbisch bin. Aber ich habe es immer wieder unter den Tisch gewischt. Natürlich habe ich schon während der Puberität gerne Mädchen nach Hause genommen und gerne mit Ihnen sexuelle Spiele gemacht. Ich tat es ab, es ist ja normal, das machen ja alle Mädchen, es war auch ein bisschen so. Ich wurde älter Mit 15 hat mich mal ein Klassen-kamerad angemacht ob ich es mit ihm mache. Na ja, eben Mainstream, so wusste ich es wie es war. Mit 17 meinte ich wirklich jetzt habe ich einen richtigen Freund. Er hiess Thomas, ich war irgendwie wirklich in ihn verliebt, ich lernte seine Eltern kennen, ich ging mit ihnen in die Ferien. Ich war irgendwie happy. . Thomas war wirklich lieb und einfühlsam. Ich dachte mir, so jetzt gehöre ich einem Mann. Aber ich hatte immer wieder zwischendurch wieder Träume, wie es ist wenn ich mit Frauen zärtlich bin. Ich ging in die Lehre, meine Mutter war sehr bestimmend, sie befahl mir auch das ich in der Lehre Sport treiben müsse. So entschloss ich Gymnastik zu nehmen. Natürlich es hatte nur Frauen, so kam ich immer wieder in Konflikt mit mir, entweder gehe ich nach dem Turnen sofort ungeduscht nach Hause, oder ich dusche eben auch und schaue gerne meine Kolleginen an. Na ja, ich habe mich dann doch fürs zweite entschlossen, schliesslich will ich den Kontakt mit der Clique nicht verlieren. Als ich mal beim Duschen war, hat mich eine Freundin am Rücken einfach eingeseift ohne meine bitte. Ich konnte wirklich nicht mehr: Ich habe sie dann auch eingeseift, aber dann am ganzen Körper und das dann einfach mit der Hand. Dies ging dann zwei- bis dreimal so. Dann hat uns die Leiterin erwischt, sie war sehr böse und hat uns befohlen, dass wir uns kalt abduschen müssen. Sie hat dann auch einen Brief an unsere Eltern geschrieben und es natürlich total verurteilt.
Und dann ist etwas passiert, was ich nie erwartet hätte von meiner Mutter. Sie war total wütend auf die Leiterin, sie schriebe ihr einen total harschen Brief zurück. Sie erklärte mir, dass sie es ein bisschen geahnt hätte dass ich auf Frauen stehe. Aber sie liebe mich über alles. Sie akzeptierte mich wirklich ganz.
Aber für mich war es irgendwie doch sehr schlimm. Ich konnte nicht abfinden, dass ich lesbisch sei. Ich zog mich total zurück. Ich ging an keine Partys mehr, Firmenanlässe habe ich auch gemieden, meien Freundschaft mit Thomas ging auch in die Brüche.
Da meine Mutter doch ein sehr bestimmende Person sein kann., hat sie mich dann zu einer Psychologin geschickt. Bei ihr lernte ich, mich zu akzeptieren. Sie klärte mich auf, das ich auch als lesbische Frau ein schönes Leben haben kann. Dass Liebe überall entstehen kann.
Meine Mutter stand wirklich zu mir. Sie hat meinen Vater eingeweiht und meine Brüder orientiert und es Ihnen auch erklärt das wir doch eine Familie sind. Wirklich ich wurde in meiner Familie akzeptiert. ich habe zu allen ein gutes Verhältnis.
Heute lebe ich mit einer Freundin zusammen und wir besuchen unsere Familien regelmässig. Wir gehören einfach dazu.


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01.09.2004 16:11
30.08.2004 14:44
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29.08.2004 18:53
29.08.2004 18:44

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