42-Jährige Lesbe
Im Alter von etwa 12 Jahren spürte ich, dass mich Mädchen interessieren.
Mit 19 Jahren hatte ich eine sehr prägende Begegnung mit einer Lesbe - auf der Damen-Toilette unserer Jugendkneipe damals.
Ab da gestand ich mir ein, dass ich wohl bisexuell bin.
Die streng-katholische Erziehung, mein strenger Glaube, mein Umfeld, mein Weltbild von einer christlichen Frau und die Erwartungen seitens meiner Familie, waren Grund dafür, dass ich bis 2020 ein Hetero-Leben führte. Ich wurde Mama und heiratete später meinen Mann, - der nicht Vater meiner (erwachsenen) Kinder ist.
Letztes Jahr war ich wieder mal in der Klinik gewesen - mir ging es nicht gut. Ich war schon viele Jahre nicht mehr glücklich und litt immer mal wieder unter starken Depressionen - seit meiner Kindheit.
In der Klinik hatte ich ein Aha-Erlebnis. Ich trennte mich emotional von meinem Mann. Seit dem bin ich auf der Suche nach einer Wohnung für mich.
Mein Mann weiß Bescheid - auch meine Kinder. Aber ich konnte mich nur vor ihnen outen. Meine Schwiegereltern wissen es noch nicht. Weder dass ich mit von ihrem Sohn getrennt habe, noch das ich lesbisch bin.
Ich bin jetzt fast ein Jahr ohne Liebe, - körperliche und mentale Nähe. Ich spüre für mich, dass ich das ändern möchte - weil mir was fehlt.
Wie soll ich das aber machen? Ich möchte meinem Mann nicht vor dem Kopf stoßen, - in dem ich Frauen date. Auch möchte ich meinen Schwiegereltern keinen Anlass geben, mich erneut anzufeinden. Es war ein jahrelanger Kampf, bis sie mich an der Seite ihres Sohnes akzeptierten und mich sogar angefangen haben zu mögen.
Klar kann ich warten, bis ich eine eigene Wohnung habe... Aber ich suche halt schon seit fast einem Jahr. Und es könnte nochmal ein Jahr brauchen, bis ich was gefunden habe, - oder zwei Jahre. Und solange möchte ich echt nicht warten.
Zumal ich seit ca. 2018 schon nicht mehr mit meinem Mann glücklich war, und seit ca. 2019 kaum nur noch alle par Monate Sex mit ihm hatte (ab 2020 gar nicht mehr).
Und die andere Sache ist:
Ich habe mir bis letztes Jahr ein Leben aufgezwungen, - das mich nicht glücklich gemacht hat. Jetzt bin ich 42 Jahre alt. In diesem Alter ist es nicht mehr ganz so leicht neue Kontakte zu knüpfen, - sowieso nicht andere Lesben. Und die Corona-Maßnahmen erschweren es zusätzlich um ein vielfaches.
Wo lerne ich andere Lesben kennen, - Welchen in meinem Alter und mit ähnlichen Erfahrungen?
Fragen über Fragen - es fühlt sich an, als würde es gar nicht möglich sein , - wegen den dämlichen Maßnahmen. Oder, als wäre ich fast schon zu alt dafür - zu lange mit einem Hetero-Leben die Zeit vergeudet.
Die Möglichkeit der Jugend - der jungen Menschen, erscheint mir schier grenzenlos im Vergleich zu dem Angeboten und den Möglichkeiten für über 40-Jährige (Lesben!). Ich habe das Gefühl, dass es mehr Schwule als Lesben gibt - und noch viel mehr Heteros als Schwule und unendlich mehr hetero-Frauen als Lesben, - und Die noch 10 mal mehr als über 40-jährige Lesben.
Ihr versteht?....
Mit 19 Jahren hatte ich eine sehr prägende Begegnung mit einer Lesbe - auf der Damen-Toilette unserer Jugendkneipe damals.
Ab da gestand ich mir ein, dass ich wohl bisexuell bin.
Die streng-katholische Erziehung, mein strenger Glaube, mein Umfeld, mein Weltbild von einer christlichen Frau und die Erwartungen seitens meiner Familie, waren Grund dafür, dass ich bis 2020 ein Hetero-Leben führte. Ich wurde Mama und heiratete später meinen Mann, - der nicht Vater meiner (erwachsenen) Kinder ist.
Letztes Jahr war ich wieder mal in der Klinik gewesen - mir ging es nicht gut. Ich war schon viele Jahre nicht mehr glücklich und litt immer mal wieder unter starken Depressionen - seit meiner Kindheit.
In der Klinik hatte ich ein Aha-Erlebnis. Ich trennte mich emotional von meinem Mann. Seit dem bin ich auf der Suche nach einer Wohnung für mich.
Mein Mann weiß Bescheid - auch meine Kinder. Aber ich konnte mich nur vor ihnen outen. Meine Schwiegereltern wissen es noch nicht. Weder dass ich mit von ihrem Sohn getrennt habe, noch das ich lesbisch bin.
Ich bin jetzt fast ein Jahr ohne Liebe, - körperliche und mentale Nähe. Ich spüre für mich, dass ich das ändern möchte - weil mir was fehlt.
Wie soll ich das aber machen? Ich möchte meinem Mann nicht vor dem Kopf stoßen, - in dem ich Frauen date. Auch möchte ich meinen Schwiegereltern keinen Anlass geben, mich erneut anzufeinden. Es war ein jahrelanger Kampf, bis sie mich an der Seite ihres Sohnes akzeptierten und mich sogar angefangen haben zu mögen.
Klar kann ich warten, bis ich eine eigene Wohnung habe... Aber ich suche halt schon seit fast einem Jahr. Und es könnte nochmal ein Jahr brauchen, bis ich was gefunden habe, - oder zwei Jahre. Und solange möchte ich echt nicht warten.
Zumal ich seit ca. 2018 schon nicht mehr mit meinem Mann glücklich war, und seit ca. 2019 kaum nur noch alle par Monate Sex mit ihm hatte (ab 2020 gar nicht mehr).
Und die andere Sache ist:
Ich habe mir bis letztes Jahr ein Leben aufgezwungen, - das mich nicht glücklich gemacht hat. Jetzt bin ich 42 Jahre alt. In diesem Alter ist es nicht mehr ganz so leicht neue Kontakte zu knüpfen, - sowieso nicht andere Lesben. Und die Corona-Maßnahmen erschweren es zusätzlich um ein vielfaches.
Wo lerne ich andere Lesben kennen, - Welchen in meinem Alter und mit ähnlichen Erfahrungen?
Fragen über Fragen - es fühlt sich an, als würde es gar nicht möglich sein , - wegen den dämlichen Maßnahmen. Oder, als wäre ich fast schon zu alt dafür - zu lange mit einem Hetero-Leben die Zeit vergeudet.
Die Möglichkeit der Jugend - der jungen Menschen, erscheint mir schier grenzenlos im Vergleich zu dem Angeboten und den Möglichkeiten für über 40-Jährige (Lesben!). Ich habe das Gefühl, dass es mehr Schwule als Lesben gibt - und noch viel mehr Heteros als Schwule und unendlich mehr hetero-Frauen als Lesben, - und Die noch 10 mal mehr als über 40-jährige Lesben.
Ihr versteht?....