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Forum » Literatur, Kunst & Philosophie » ThreadKein Liebesbrief
06.11.2009 11:18
HiddenNickname
0 Ich habe es versucht. Wirklich versucht. Weiter zu gehen und dabei so zu tun, als wäre ich dir nie begegnet. Aber es hat nicht geklappt. Es ist nicht nur, dass ich meine Gedanken nicht von dir lassen kann. Ja, inzwischen sind die Gedanken an dich eine einzige Hintergrundmelodie hinter all meinem Tun geworden [..] Ich kann nicht schlafen ohne von dir zu träumen. Ich kann nichts essen. Nichts ist mehr so, wie es vorher war. Du bist wunderschön. Schon als ich dich zum ersten Mal sah, an der Haltestelle, da war es, als würde die Welt aufhören sich zu drehen. Nur für einen Moment. Ich musste dich immerzu ansehen. Wie oft bin ich neben dir her gegangen und habe heimlich dein Profil angesehen?! Und wie oft habe ich dann später, alleine zu Hause, die Augen geschlossen um deinen Anblick in meinem Inneren herauf zu beschwören und fest zu halten?! Ich habe mich nach jeder deiner Berührungen gesehnt. Und wenn du es dann tatst, dann war es, als würde sich inmitten meines Inneren eine mindestens 1000000V- Batterie entladen. Man müsste meinen, du müsstest sie gespürt haben, diese Energie! Ich liebe deine Küsse ![]() Oha ja, du hast mich auch in eine Krise gestürzt! Ich wollte überhaupt nicht, dass sich jemand in mein Leben drängt. Ich wollte einfach nur in meinem eigenen Trott vor mich hin leben. Spät nachts schlafen gehen. Irgendwann zum Mittagessen wieder aufstehen. Und dazwischen? Ja, keine Ahnung. Ab und an studiere ich auch Aber du....Du warst einfach immer da. Hast dich mit deiner unaufdringlichen Art einfach in meinen Lebensrythmus geschlichen bis du selbst Teil desselben warst [..] Ganz am Anfang stand der Moment, in dem ich mir eingestehen musste, etwas für dich zu empfinden. Doch davor bin ich in der Stille meiner Wohnung die Wände hochgegangen, habe die Wände angeschrien um mich gegen dich und dieses ungewohnte und übermächtige Gefühl zu wehren, welches du mit in mein Leben gebracht hast. Und obwohl ich mich so wehrte und dagegen ankämpfte, habe ich mich doch in jedem dieser Augenblicke nach dir gesehnt. Mich mit allem, was ich habe und allem, was ich bin, nach dir verzehrt. Ich habe weiche Knie vor deinem Besonderssein gehabt!Du bist die einzige Frau, die mich jemals in die Knie gezwungen hat. Mit voller Wucht. Du fehlst. Egal, wo du jetzt bist und egal, was du jetzt grade tust. Hier fehlst du. Und ich suche dich an all jenen Orten, an denen ich dich einst gefunden hatte. Ich kann dir nicht sagen, dass ich dich liebe. Nein, das kann ich nicht. Aber ich kann dir sagen, dass meine Welt grau in grau ist ohne dich, aber das sie umso farbenfroher ist mit dir. Und wenn ich mich nun umdrehen würde um zu gehen, dann ist es nicht, weil ich dich nicht will, sondern weil ich dich viel zu sehr will und weil ich den Schmerz, den deine Abwesenheit für mich bedeutet, nicht ertragen kann. Ja. Nasenbär. Das ist für dich. [/..][/..]
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