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Kein Wort?


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11.10.2019 07:28
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Wie jetzt? Wirklich? Kein Wort zum rechten Anschlag in Halle? Kein Wort über die Konsequenzen der geistigen Brandstiftung im Netz? Über die Konsequenzen von permanentem Hass im Netz? Nichts?


11.10.2019 07:31
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Nach dem Anschlag von Halle sind die jüdischen Mitbürger geschockt. Auch in Frankfurt herrscht große Betroffenheit. Der Sicherheitsbeauftragte der Frankfurter Westend-Synagoge will sich durch das Attentat jedoch nicht einschüpchtern lassen - so werde man in der kommenden Woche das Laubhüttenfest feiern. Die Anteilnahme und Mahnwachen in Frankfurt hääten ihn sehr gefreut. Verräterisch sei jedoch das Schweigen der AfD.

https://www.fr.de/politik [...] 592.html

11.10.2019 07:51
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Was soll man noch sagen ?

Männer neigen eher zu Gewalttätigkeiten als Frauen.

Kurz zuvor der LKW-Überfall mit schweren Folgen. Dazu sagt auch kein Mensch mehr was.

Mit persönlich tun die Juden wirklich leid und ich hoffe sehr, dass sie unser Land nicht in Scharen verlassen.

11.10.2019 08:02
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 11.10.2019 um 07:51:

Was soll man noch sagen ?

Männer neigen eher zu Gewalttätigkeiten als Frauen.

Kurz zuvor der LKW-Überfall mit schweren Folgen. Dazu sagt auch kein Mensch mehr was.

Mit persönlich tun die Juden wirklich leid und ich hoffe sehr, dass sie unser Land nicht in Scharen verlassen.


Männliche Gewalt kannst du gerne in einem eigenen Thread besprechen. Hier geht es gerade um rechte Gewalt und um die Verantwortung derer, die diese Gewalt durch ihre Hassreden unterstützen. Auch um jene, die die AfD und die rechte Ecke gerne mal verteidigen und nicht nur gegen Juden, sondern auch gegen Moslems hetzen.

11.10.2019 08:14
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 11.10.2019 um 08:02:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 11.10.2019 um 07:51:

Was soll man noch sagen ?

Männer neigen eher zu Gewalttätigkeiten als Frauen.

Kurz zuvor der LKW-Überfall mit schweren Folgen. Dazu sagt auch kein Mensch mehr was.

Mit persönlich tun die Juden wirklich leid und ich hoffe sehr, dass sie unser Land nicht in Scharen verlassen.


Männliche Gewalt kannst du gerne in einem eigenen Thread besprechen. Hier geht es gerade um rechte Gewalt und um die Verantwortung derer, die diese Gewalt durch ihre Hassreden unterstützen. Auch um jene, die die AfD und die rechte Ecke gerne mal verteidigen und nicht nur gegen Juden, sondern auch gegen Moslems hetzen.


Tut mir leid arose, ich bin weder der Meinung, dass die AfD für den Anschlag verantwortlich ist, noch dass es ausgesprochen rechte Gewalt ist, noch aus einem falschen Glauben heraus.
Genauso ist die aktuelle Offensive der Türken gegen die Kurden ausserhalb der Türkei ein Drama männlicher Gewalt.

Dieser Drang, seine Probleme mit Gewalt zu lösen, andere auszulöschen, passiert doch ständig in allen Facetten. Hier werden persönliche ungelöste Probleme dadurch gelöst, dass man die Projektionsfläche auslöschen will.





11.10.2019 08:27
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Wenn linke Aktivisten gewalttätig sind, dass soll damit eine Bewusstseinsveränderung erreicht werden. Ich verstehe das auch.
Wenn rechte Gewalt ausgeübt wird, dann ist es einfach nur strafbar.

Mit dieser Denke wird aber die Justiz untergraben.
Gewalt muss immer strafbar sein. Ein Problem muss durch die Justiz geregelt werden, sonst ist es Selbstjustiz.



11.10.2019 08:27
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Ich glaube dir, dass du nicht der Meinung bist, dass Hassredner wie Höcke und die AfD verantwortlich sind.

Viele glauben, wie ich, etwas anderes.

11.10.2019 08:30
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whataboutism ist jetzt auch nicht die Lösung: Gewalt ist Gewalt und bleibt für jeden strafbar. Dafür sorgt das Grundgesetz und das ist gut so! Niemand muss so tun, als wäre Gewalt von links akzeptabel, wenn Gewalt von rechts thematisiert wird. Das ist doch Quatsch.

Hier geht es jetzt um die aktuellen Morde, die aus rechtsextremem Gedankengut heraus begangen wurden.

11.10.2019 08:32
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"Rechtsextremismus nicht mehr kleinreden"

Thüringens Verfassungsschutzchef Stephan J. Kramer forderte Sicherheitsbehörden und Politik auf, sich beim Thema Rechtsterrorismus "ehrlich" zu machen. Das Problem sei über lange Zeit kleingeredet und durch den Islamismus überlagert worden, erklärte er in der Sendung. Seit etwa zwei Jahren gebe es jedoch in verschiedenen Sicherheitsbehörden einen Kurswechsel. Es sei sichtbar, "dass es eine deutliche Schwerpunktverschiebung" gegeben habe. Jetzt werde anerkannt, dass es "nicht nur um den gewaltbereiten, sondern eben auch um den ideologischen Rechtsextremismus geht".
https://www.dw.com/de/neu [...] 50788119

11.10.2019 08:34
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Michel Friedman, Publizist und früher stellvertrender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, meint im Inforadio-Interview, dass der parteipolitische Hass in der AfD eine Heimat gefunden habe.

Rechte Gewalt ist für den Publizisten Friedman ein gesellschaftspolitisches Problem, genau wie ein strukturelles Problem. Schon immer habe es sie gegeben. "Aber seitdem die Partei von Millionen von Wählern und Wählerinnen legitimiert und legalisiert gewählt wurde, haben wir eine neue Dimension", meint Friedman.

Nur weil eine Partei demokratisch gewählt wurde, sei sie nicht automatisch eine demokratische Partei. "Wir erleben mit der AfD ein Entdemokratisierungsproblem und eine Verrohung der Sprache", sagt Friedman.
https://www.inforadio.de/ [...] 042.html

11.10.2019 08:37
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Rechte Gewalt ist übrigens keine Frage des Geschlechts:

Beate Zschäpe (* 2. Januar 1975 in Jena als Beate Apel; Aliasnamen: Susann Dienelt, Mandy Pohl, Bärbel Bucilowski und weitere[1]) ist eine deutsche Rechtsextremistin und ein ehemaliges Mitglied der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Als Hauptangeklagte im NSU-Prozess wurde sie am 11. Juli 2018 als Mittäterin der Ermordung von zehn Menschen und anderer Taten vom Oberlandesgericht München zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht stellte die besondere Schwere der Schuld fest.[/1]

11.10.2019 08:40
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Rechtes Gedankengut findet sich auch in der LGBTQ-Szene.

Dazu gehören auch die, die diese Themen auf Lesarion einerseits vermeiden wollen, andererseits verbreiten wollen.

11.10.2019 08:42
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All jenen, denen es jetzt in den Fingern juckt, den Thread zu verschieben:

Solch wichtige Themen unter den lesarischen Teppich (Politikforum) kehren zu wollen, zeigt lediglich auf, was für ein Geist hier herrscht.

11.10.2019 09:39
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 11.10.2019 um 08:27:

Ich glaube dir, dass du nicht der Meinung bist, dass Hassredner wie Höcke und die AfD verantwortlich sind.

Viele glauben, wie ich, etwas anderes.


Du kannst mir glauben, dass ich noch nie ein Wort von diesem Höcke gelesen habe.
Von der AfD habe ich das Parteiprogramm teilweise gelesen.

Mir geht es darum, dass es keine gute und keine schlechte Gewalt gibt.
Deshalb haben wir die Gewaltenteilung in Deutschland.
Ich bin mit diesem Bewusstsein aufgewachsen und finde das immer noch die beste Lösung. Die Justiz entscheidet und nicht Selbst-Justiz.

Heute ist auf der ersten Seite der Stuttgarter-Nachrichten folgendes zu lesen:

"Todesdrohung gegen Ex-VfB-Chef bleibt straffrei."

Sowas macht mich fassungslos. Frei nach dem Motto, es ist ja noch nichts passiert.
Für mein Empfinden geht das gar nicht.

Im Artikel selbst steht:
"Laut Staatsanwaltschaft seien alle Vorgänge, die man als Todesdrohung hätte werd(t ... von mir korrigiert) en können, nicht eindeutig genug gewesen. Damit fallen sie unter die Meinungsfreiheit. Andersgeartete Drohungen seien nicht strafbar, weil dafür erforderlich wäre, dass es sich um ein Verbrechen mit einem Mindeststrafmaß von einem Jahr handelt. Das ist zum Beispiel bei Körperverletzung aber nicht der Fall. Deshalb ist etwa die Drohung, jemanden zusammenzuschlagen, grundsätzlich nicht strafbar."

Ende Zitat, die Aussage der StA und die Ausführungen des Journalisten gehen ineinander über, deshalb weiß ich nicht, wo sie anfangen und wo die Aussage der StA aufhört und der Tippfehler bei "werden" ist m.E. nicht verzeihlich bei diesem wichtigen Thema.

Kurzum: ich bin entsetzt.

11.10.2019 10:59
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 11.10.2019 um 07:28:

Wie jetzt? Wirklich? Kein Wort zum rechten Anschlag in Halle? Kein Wort über die Konsequenzen der geistigen Brandstiftung im Netz? Über die Konsequenzen von permanentem Hass im Netz? Nichts?


Doch, gab es und gibt es. Muss es auch, zumindest für mich.

Die Politik hat hoffentlich jetzt endlich erkannt, was an sich schon lange klar ist - es gibt keine Trennung von Offline- und Onlineleben. Das eine beeinflusst das andere. Es ist und wird eine große Herausforderung sein, hier geeignete und greifende Maßnahmen zu entwickeln. Sei es personelle und technische Ausstattungen der Behörden, sei es die Betreiber*innen diverser Online-Plattformen stärker in die Pflicht zu nehmen, sei es die Verfolgung von Straftaten im Netz.

Eines kann der Staat nicht alleine durchführen - schon den Anfängen von Hetze und Streuung von Falschinformationen zu begegnen.
Wer Energien hat, sollte weder im Offlineleben, noch im Onlineleben Wegschauen. Jede*r kann in einem Bereich, so klein er auch ist, etwas dazu beitragen, die freiheitliche Demokratie zu stärken.

In einer freiheitlichen Demokratie hat Antisemitismus, Rassismus und jegliche extremistische Ideologie nichts zu suchen. Genauso haben Beleidigungen und Hassbotschaften sehr wenig mit einem guten menschlichem Umgang zu tun.

Für mich ist es eindeutig, dass manche glauben, etwas sagen und tun zu dürfen, da eine Partei wie die AfD es geschafft hat, in den Bundestag einzuziehen und mittlerweile auch in allen Landtagen. Und hier muss ein klares Nein erfolgen - nein, keine Partei ist eine Legitimation für Hass. Keine Partei ist die Legitimation für unerträgliche Tabubrüche. "Wir werden sie jagen" - dies sagt für mich alles, inklusive Vogelschisssprüchen.

Mitbürger*innen jüdischen Glaubens brauchen jetzt das Gefühl, dass sie hier sicher leben können. Ein Leugnen von Zusammenhängen hilft da nicht.



editiert am 11.10.2019 12:27 Beitrag melden Zitatantwort
11.10.2019 11:48
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editiert am 11.10.2019 11:48 Beitrag melden Zitatantwort
11.10.2019 12:53
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 11.10.2019 um 08:37:

Rechte Gewalt ist übrigens keine Frage des Geschlechts:

Beate Zschäpe (* 2. Januar 1975 in Jena als Beate Apel; Aliasnamen: Susann Dienelt, Mandy Pohl, Bärbel Bucilowski und weitere[1]) ist eine deutsche Rechtsextremistin und ein ehemaliges Mitglied der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Als Hauptangeklagte im NSU-Prozess wurde sie am 11. Juli 2018 als Mittäterin der Ermordung von zehn Menschen und anderer Taten vom Oberlandesgericht München zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht stellte die besondere Schwere der Schuld fest.[/1]


Stimmt, rechte Gewalt wird von beiden Geschlechtern ausgeübt, wie jegliche Gewaltform.
Dennoch wird Gewalt mehrheitlich von Männern angewendet. Somit liegt die Bewältigung von Gewalt, egal in welcher Ausprägung, auch in der Frage, warum das so ist und wie man dem positiv entgegen wirkt.

Und eine Lösung liegt für mich darin, die Rechte von Frauen, die Beteiligung von Frauen an Gesellschaft, Arbeit etc. zu stärken und zu schützen. Je gleichberechtigter beide Geschlechter sind, um so weniger haben autoritäre, totalitäre und gewaltfördernde Strukturen und Mechanismen einen Nährboden. Und dazu gehört es auch, männl. Jugendlichen und Männern einerseits Grenzen zu setzen und andererseits ihnen auch einen Platz in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Alles Dinge, die nicht über Nacht gelöst werden und erst langfristig wirken können - aber, es lohnt sich aus meiner Sicht.

Und deshalb hoffe ich sehr, dass z.B das Rechtsextremist*innen-Aussteigerprogramm "Exit" nicht vor dem Aus steht, da es keine Fördergelder mehr gibt. Seit gestern tut sich Gott sei Dank etwas - sicher nicht die Lösung für den Rechtsextrimismus an sich, aber Baustein.

https://www.exit-deutschl [...] ldungen/
Zitat10. Oktober 2019
Update Förderung

Heute gab es durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) das Signal, dass man an einem Gespräch interessiert sei, in der nächsten Woche findet dazu ein Gespräch statt.




11.10.2019 13:34
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 11.10.2019 um 08:14:

(....) ich bin weder der Meinung, dass die AfD für den Anschlag verantwortlich ist, noch dass es ausgesprochen rechte Gewalt ist (....)



Es ist unstrittig, dass es sich bei dem Anschlag in Halle um rechte Gewalt handelt.

Der Täter leugnet den Holocaust, versucht jüdisches Leben auszulöschen und als das nicht gelingt nimmt er sich den Dönerimbiss vor um "Kanacken" (seine Worte) umzubringen.

Wenn das für dich keine rechte Gewalt ist, was ist denn dann rechte Gewalt für dich?

Der Täter selbst hat sich in den Verhören zu seiner rechten Gesinnung bekannt.

Worauf gründet sich dein relativieren, deine Behauptung das sei keine rechte Gewalt?

Was willst du damit bezwecken, dass du den rechtsradikalen Hintergrund dieses Terroraktes leugnest ?

Die AfD ist natürlich nicht im juristischen Sinne verantwortlich.
Das behauptet allerdings auch niemand.
Die AfD bereitet den Boden, auf dem dieses Gedankengut und derartige Gewalteskalationen gedeihen können.
Niemand wacht morgens auf und denkt, heute bring ich mal ein pasr Juden um. Dem geht eine Entwicklung, eine Radikalisierung voraus. Dazu gehört, dass das öffentliche äußern rechten und auch rechtsradikalen Gedakenguts nicht mehr geächtet, sondern beklatscht wird. Dazu gehört, dass selbst das öffentliche äussern von Gewaltphantasien und öffentliche Gewalt- und Morddrohungen bejubelt werden.
Und genau daran hat die AfD einen massiven Anteil.
Dort liegt ihre Verantwortung für die Eskalation rechter Gewalt.



editiert am 11.10.2019 13:38 Beitrag melden Zitatantwort
11.10.2019 14:42
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 11.10.2019 um 13:34:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 11.10.2019 um 08:14:

(....) ich bin weder der Meinung, dass die AfD für den Anschlag verantwortlich ist, noch dass es ausgesprochen rechte Gewalt ist (....)



Es ist unstrittig, dass es sich bei dem Anschlag in Halle um rechte Gewalt handelt.

Der Täter leugnet den Holocaust, versucht jüdisches Leben auszulöschen und als das nicht gelingt nimmt er sich den Dönerimbiss vor um "Kanacken" (seine Worte) umzubringen.

Wenn das für dich keine rechte Gewalt ist, was ist denn dann rechte Gewalt für dich?

Der Täter selbst hat sich in den Verhören zu seiner rechten Gesinnung bekannt.

Worauf gründet sich dein relativieren, deine Behauptung das sei keine rechte Gewalt?

Was willst du damit bezwecken, dass du den rechtsradikalen Hintergrund dieses Terroraktes leugnest ?

Die AfD ist natürlich nicht im juristischen Sinne verantwortlich.
Das behauptet allerdings auch niemand.
Die AfD bereitet den Boden, auf dem dieses Gedankengut und derartige Gewalteskalationen gedeihen können.
Niemand wacht morgens auf und denkt, heute bring ich mal ein pasr Juden um. Dem geht eine Entwicklung, eine Radikalisierung voraus. Dazu gehört, dass das öffentliche äußern rechten und auch rechtsradikalen Gedakenguts nicht mehr geächtet, sondern beklatscht wird. Dazu gehört, dass selbst das öffentliche äussern von Gewaltphantasien und öffentliche Gewalt- und Morddrohungen bejubelt werden.
Und genau daran hat die AfD einen massiven Anteil.
Dort liegt ihre Verantwortung für die Eskalation rechter Gewalt.



Daran zweifelt wohl niemand.
Für die politischen Verhältnisse und auch Versäumnisse sind allerdings die regierenden Parteien verantwortlich.
Jetzt die Frage: was soll passieren ?

Dass hier niemand zu dieser Gewalt klatscht ist hoffentlich selbstverständlich.
Der Vordenker der Stuttgarter-Nachrichten schreibt: "Aber der ehrlichen und tiefen Betroffenheit müssen starke Taten folgen. Und da fängt es an, wenig konkret zu werden." Wolfgang Molitor



11.10.2019 14:48
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 11.10.2019 um 07:28:

Wie jetzt? Wirklich? Kein Wort zum rechten Anschlag in Halle? Kein Wort über die Konsequenzen der geistigen Brandstiftung im Netz? Über die Konsequenzen von permanentem Hass im Netz? Nichts?


Wozu? Um dem ganzen Drama noch mehr Kraft zu verleihen? Mal ehrlich, das ist doch das einzige was dabei wirklich herauskommt, oder meint ihr nicht?



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