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Forum » Literatur, Kunst & Philosophie » ThreadKrieg
08.12.2010 16:42
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0 An diesem Abend begann der Krieg. Die Waffen waren simpel: es war ein Blitz, es war ein Feuer, der pure, reine Augenblick inmitten der Aufführung eines Theaterstücks. Ich habe nicht gekämpft. Und während ich die Zeit anhielt und dich aus meinem Versteck sah, lief sie für dich weiter, du hast alle getötet, du hast gelebt, meine Gedanken lagen begraben bei dir. Du warst bei ihm. Du verfolgst mich wie Schall, der kaum sichtbar, kaum hörbar und doch immer präsent ist. Der, der mich liebte, hat mich niemals so angesehen wie du. Du, du, du. Ich wollte nie, dass du gehst. Für eine Nacht warst du zurück. Drei Worte. Du in meinem Arm und ich streichle dir durchs Haar. Deine Brüste. Der Ausdruck in deinen Augen. Deine Haut. Deine Haut auf meiner Haut. Ich habe mich an dir ruiniert. Wo du langgehst, lässt du Schutt und Asche zurück, aber diesen Krieg habe ich gewonnen, denn endlich weiß ich, du kommst nie wieder zurück. Und selbst, wenn dein leiser Ton mich immer verfolgt, werde ich die Ruine, zu der du mich gemacht hast, neu zusammensetzen. Ich werde eine andere sein.
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12.12.2010 02:26
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11.12.2010 02:43
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11.12.2010 02:35
11.12.2010 01:54
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