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Forum » Streaming, TV & Musik » ThreadLGTB TVtip:D.letzteAbendmahl,ARTE,h eute
02.06.2011 15:55
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0 heute,do,2.6 das letzte abendmahl (f/kan 95) arte,23.40 uhr 18.06.2011 um 02:40 uhr regie cynthia roberts mit ken mcdougall Ein Leben im Rampenlicht geht zu Ende: Der einstmals gefeierte Tänzer Chris ist an AIDS erkrankt.Nach Jahren des Leidens hat er beschlossen, den Zeitpunkt seines Todes selbst zu bestimmen. Sein Lebenspartner Val und der befreundete Arzt Dr. Parthens sollen ihm auf seiner Reise in den Tod beistehen. Seinen letzten Tag, an dessen Ende er von seinem Arzt eine tödliche Injektion erhalten wird, hat er sorgfältig geplant. Ein letztes Mal umgibt er sich mit all den Dingen, die sein Leben so besonders und kostbar gemacht haben. Mit seinem Lebenspartner Val nimmt er ein "letztes Abendmahl" ein und lässt sich noch einmal Fotos und Erinnerungen aus glücklicheren Tagen vorführen. Künstlerisch konsequent und gleichzeitig behutsam nähert sich Cynthia Roberts Film "Das letzte Abendmahl" einem Thema von höchster moralischer Komplexität: Sterbehilfe. Zugleich erlebt der Betrachter aber auch quasi die Dokumentation des Sterbens des Hauptdarstellers Ken McDougall. "Remember me, but forget my fate". Ken McDougall starb vier Tage nach Ende der Dreharbeiten an den Folgen seiner Aidserkrankung. Bei den 45. Filmfestspielen von Berlin wurde "The Last Supper" mit dem "Teddy Award" als bester schwul-lesbischer Film ausgezeichnet. Die Regisseurin Cynthia Roberts wurde am 21. August 1965 in Montreal, Quebec in Kanada geboren. Nach "The Last Supper" drehte sie 1996 "Bubbles Galore". In dem Film geht es um eine bisexuelle Pornodarstellerin, die nach Unabhängigkeit in einer von Männern dominierten Welt sucht. Der Film wurde von ARTE mehrfach mit großem Erfolg ausgestrahlt. Produzent Greg Klymkiw hat in den ausklingenden 80er und frühen 90er Jahren als Mitbegründer der legendären "Winnipeg Film Group" die ersten Filme von Guy Maddin produziert. Das damals explosivste und eigenwilligste Regietalent Kanadas ist heute einer der gefeierten Autorenfilmer des Weltkinos. "After seeing this tremendously moving but morally complex film, one is left pondering how much of what appears on the screen is fictional and how much was truly taking place."
editiert am 02.06.2011 16:31
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