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Liebe und Beziehung.....


13.12.2004 22:35
HiddenNickname
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Heute mal eine Antwort auf die Frage: "Ist die Liebe nur eine chemische Reaktion?" - ein Auszug aus dem Artikel von S. 19 der Ausgabe 4/2004 des Studentenmagazins yousee der Uni Hamburg:

Zitat[...] Das Verhalten Verliebter ähnelt dem von Zwangsneurotikern. Laut Fisher [eine US-Anthropologin, Helen Fisher] kreisen die Gedanken solcher 'Erkrankten' zu 85 bis 100 Prozent des Tages und der Nacht um die Angebeteten.

Verantwortlich für dieses Gefühlschaos soll ein Cocktail aus Hormonen und Neuro-Transmittern sein. Die Euphorie wird beispielsweise durch den Neurotransmitter Dopamin ausgelöst, der auch bei Kokainkonsum freigesetzt wird und deshalb süchtig machen kann. So vermuten Wissenschaftler, dass hinter der Unfähigkeit lange Beziehungen zu führen, in Wahrheit eine Sucht nach dem Dopaminkick steckt. Denn nach ca. 1 bis 2 Jahren würde die Produktion des biochemischen Cocktails eingestellt werden. Nur ein neues Abenteuer kann für einen derart Süchtigen Abhilfe schaffen.

In dem letzten Stadium der Liebe, der festen Bindung, treten die turbulenten Gefühle zumeist in den Hintergrund. Damit die Beziehung trotzdem noch ein Weilchen hält, wird beim Sex das sogenannte Treuehormon Oxytocin freigesetzt, das für ein wohliges Gefühl der Geborgenheit bei den Liebenden sorgt. Doch auch hier lasse nach ungefähr vier Jahren die Hormonausschüttung nach: 'Solange waren die Frauen unserer Vorfahren beim Großziehen des gemeinsamen Nachwuchses auf die Hilfe des Mannes angewiesen', sagt die Anthropologin. Heute weisen amerikanische Scheidungsraten darauf hin, dass viele Ehen tatsächlich im vierten und nicht im 'verflixten' siebten Jahr enden.

[...][/...][/eine][/...]


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Tja, was lernen wir jetzt daraus.......!?

...Hormone bestimmen unser Paarverhalten.....

...die, die schon lange die Erklärung für ihre Aneinanderreihung von Kurzzeitbeziehungen suchen haben sie hiermit gefunden

...lange schon wundere ich mich, warum scheinbar so glückliche und tolle Frauenbeziehungen auffallend oft nach ca. vier Jahren plötzlich zuende sind....

Woanders hatte ich schonmal von irgendetwas gehört, warum Frauen aus Gründen der Körperchemie ca. nach vier Jahren eine Beziehung aufgeben. Diese Erklärung bestärkt die Theorie noch und liefert, wie ich finde, eine plausible Erklärung!

8)

Allerdings gibt es in dem Artikel auch noch ein weises Ende:

Zitat[...] Doch zum Glück sind wir nicht gänzlich Opfer unseres Körpers. 'Hormone sind nicht alles', beruhigt Berbalk [Psychologie-Professor an der Uni HH], 'Die Erfahrungen, die man im Laufe eines Lebens gesammelt hat, bestimmen schließlich, auf wen die Wahl fällt.' Wie ließe sich sonst erklären, dass Nadines [eine Studentin] Eltern schon so lange glücklich verheiratet sind?[/eine][/Psychologie-Prof essor][/...]



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