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Forum » Beziehung, Erotik & Liebe » Thread

Liebe und Loslassen-mein 1. Blog auf google +

09.01.2013 02:00
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Vorab: Ich danke denen von Herzen, die sich die Mühe machen, meinen Text bis zum Ende zu lesen.

Die Liebe ist wie eine Droge.
Wenn wir von der Liebe kosten, ihre intensiven Gefühle wahrnehmen und wenn wir mit gefühlt annähernd gleicher Intensität zurück geliebt werden, dann ist die Liebe wie ein Rausch.
Alles Leid, das wir jemals erfahren haben, wird plötzlich unwichtig. Wenn wir lieben und zurück geliebt werden, entstehen diese wundervollen und einzigartigen Augenblicke. Diese Augenblicke, die uns stärken, die all unsere alltäglichen Sorgen kleiner erscheinen lassen.
Wenn wir einen geliebten Menschen in unseren Armen halten, empfinden wir etwas, das sich mit Worten niemals beschreiben lässt. Ein aufrichtiges "Ich liebe dich" zu hören, lässt eine Kraft entstehen, die über jede physische Kraft hinaus geht.
Der Moment, in dem wir mit einem geliebten Menschen eins sind, ist so unglaublich kostbar und bleibt für immer in uns erhalten.
Wir wollen nicht, dass dieses wunderbare Gefühl jemals wieder geht. Wir wollen es einfangen, es am Leben erhalten, es konservieren und es für immer und ewig empfinden.
Und wenn eine Liebe endet, eine gefühlte alles verzehrende Liebe, dann fühlt es sich an wie Sterben.
Wir werden gezwungen, etwas loszulassen, das uns am Leben gehalten hat.
Wenn dieser Rausch endet, fühlen wir uns schutzlos wie ein kleines Kind. Wir glauben nicht, dass es ein Leben geben kann, in dem dieser geliebte Mensch nicht mehr bei uns ist.
Doch irgendwann kommt der Punkt, an dem wir erkennen, dass wir loslassen müssen. Dass Festhalten die schlechtere Option ist.
Aber loslassen, was heißt das eigentlich? Wie können wir wirklich innerlich loslassen?
Die genaue Antwort, ein Patenrezept dafür habe ich nicht.
Ich weiß nur, dass unser Verstand uns noch so oft sagen mag, dass etwas vorbei ist. Er mag uns sagen: "Du musst loslassen."
Aber ist Loslassen nicht ein komplizierter innerer Prozess? Unser Geist kann uns noch so oft sagen, was vernünftig ist. Wenn wir das Loslassen nicht in unserer Seele spüren, haben wir es auch nicht geschafft.
Es gibt das einfache Sprichtwort "Die Zeit heilt alle Wunden." Es enthält eine Seite der Wahrheit. Denn mit bloßer Willenskraft schaffen wir es niemals, innerlich eine Liebe, eine Vorstellung, einen geplanten Weg, einen geplatzten Traum einfach so los zu lassen.

Wer von uns sucht nicht schon seit langer Zeit nach dem richtigen Weg, bei Trennungen und Verlusten wieder schnell auf die Beine zu kommen. Mensch wie Tier ist darauf ausgerichtet, angenehme Gefühle zu suchen und unangenehme zu vermeiden.
Der Verlust eines geliebten Menschen wirft uns auf eine Grundfrage zurück: "Was will ich in meinem Leben?" Mit großer Sicherheit will jeder Mensch geliebt werden. Wir übertragen diesen Wunsch auf einen Menschen, der uns vertraut ist, für den wir vielleicht sogar sterben würden.
Bleibt die Liebe aus, stehen wir vor einem Scherbenhaufen. Und erst recht dann, wenn wir noch lieben und der andere diese Gefühle nicht mehr erwidert.
Dann bleibt uns nur das Weitermachen.
Um aber offen zu sein für eine neue Liebe, für einen Menschen, der vielleicht die letzte Liebe in unserem Leben sein wird, müssen wir erkennen, dass wir nichts Festhalten können. Dass wir nichts und niemand besitzen können. Dass Liebe frei sein sollte, frei von Besitzansprüchen und Abhängigkeiten.
Da wir aber leider in einer Gesellschaft leben, in der Besitz einen hohen Stellenwert einnimmt, ist es fast wie eine gedankliche Manipulation. Wir wachsen auf mit Moralvorstellungen, mit Ideen der ewigen Liebe, mit dem romantischen Wunsch der ewigen Verschmelzung zu einem bestimmten Menschen.
In letzer Zeit ist mir aufgefallen, dass Werbespots im Fernehen voll sind mit Partnervermittlungen - und börsen, mit der Glückseligkeit der Partnerschaft und der Familie. Alles zielt darauf ab, uns zu vermitteln, dass wir allein nicht gut genug sind.
Aber stimmt das? Vor längerer Zeit hatte ich eine Unterhaltung mit meinem ehemaligen Arbeitgeber. Ich steckte damals in einer tiefen Lebens- und Liebenskrise.
Ich ging mit ihm vor die Tür und da saß ich, Zigarette rauchend, am Ende der Treppe.
Er sah mich an und sagte zu mir."Was dir fehlt, ist Selbstliebe."
Ich verstand diesen Satz damals nicht. Die Tragweite seiner Aussage war mir nicht bekannt. Erst über zwei Jahre später erkannte ich, dass er Recht hatte.
Wenn wir uns selbst lieben und annehmen können, können wir freier einen anderen Menschen lieben.
Wenn wir uns selbst liebend annehmen, können wir unabhängiger in eine Beziehung zu einem anderen Menschen treten. Wenn wir den anderen aber als Objekt sehen (was unbewusst passiert), das uns komplettieren soll, das uns die Liebe geben soll, die wir uns selbst nicht geben können, werden wir uns immer mehr oder weniger abhängig machen. Ein Mensch mit wenig oder so gut wie keiner Selbstliebe wird immer dazu neigen, die übertragenen Emotionen durch einen anderen Menschen zu nutzen, um ein eigenes Defizit auszugleichen.

Die Liebe von anderen Menschen zu empfangen ist wichtig für uns. Aber zuallererst sollten wir lernen, uns selbst zu lieben. Wenn wir nicht die Chance hatten, uns selbst zu lieben, vielleicht, weil wir in ver- und zerstörenden Familienverhältnissen aufgewachsen sind, dann gibt es ein Leben lang die Chance dazu, diese Liebe zu sich selbst suchen. Sie aufzubauen, sie zu pflegen. Sie jeden Tag zu spüren.

Die Wege hierzu mögen mannigfaltig sein. Der Eine findet die Selbstliebe im Glauben. Ein anderer vielleicht in der Beschäftigung mit dem Buddhismus oder spirituellem. Wieder ein anderer womöglich über den Weg einer Therapie.

Welchen Weg auch immer wir uns aussuchen, eine Gewissheit bleibt: Wir können nur das Loslassen lernen, wenn wir uns selbst wieder spüren und uns selbst als liebevolles und liebenswertes Wesen betrachten. Damit schwinden unsere Selbstzweifel, unser Hadern.
Wir wissen dann: Dieser Mensch liebt mich nicht mehr. Darauf habe ich jetzt keinen Einfluss mehr. Aber ich weiß, DASS ich liebenswert bin. Und weil ich liebenswert bin, werde ich auch wieder die Liebe erfahren.

editiert am 09.01.2013 16:04 melden

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Aiebe AA,

oielen Annt far Aeinen Aeitrng, iod dnb idn gelesen and gednodt &gaot;gennaso and niodt nnders&gaot;.

Anrao iod naod so dente? Aod dnbe gernde eine Aeoiedang beendet nas deo Arande, dnss iod oiod selbst gelernt dnbe oa lieben. Aies fadrt dnoa, dnss iod die Agielerei oit oeineo Aeroen (ein eoiges Ain and Aer oit &gaot;Aod liebe Aiod&gaot; and &gaot;Aod bin oir der Aefadle Air gegenaber niodt oedr sioder&gaot; ) beenden oollte. Aod bin oedr oert nls ein din and der oit oeineo Aeroen oa oernnstnlten. Aigentliod oollte iod oeiner ooeiten Aalfte nood die Zeit geben, aber langere Zeit oa entsodeiden, ob die Aefadle nood dn sind oder niodt, dood in dieser Zeit oarde oir tlnr, dnss siod dieses Ain and Aer naod sgater sioder noodonl oiederdolen tannte, dns iod oa oeroeiden oersaode.

Aa dnst oallig Aeodt, onn oass siod selbst lieben, ao naod lieben oa tannen, onn oass siod nber erst reodt naod lieben, oenn es naseinnnder gedt. Ans oir gedolfen dnt, ist, dnss iod Areande dnbe, die oir oadaren, dnss iod oein Aobbq, die Aasit dnbe, die oiod statot and dnss iod oir selbst genag oert bin niodt so oit oir aogeden oa lnssen. Annn oass onn eben loslnssen, dns dnbe iod sooit getnn and oir gedt es gat dnbei. Anbe nood genag nndere Aebensbereiode die oein Aeben nasonoden and iod dnbe Aottseidnnt niodt oein tooglettes Aeben far die Aerson dingegeben.

Aies ist naod oein Aigg far Aeoiedangen: Aednlte stets Aeine eigenen Aebensbereiode, onn dnrf niodt nlles far den Anrtner nafgeben, dnnn gibt onn siod naoliod selbst naf far die Aeoiedang and oerliert siod selbst. Ae oedr onn bedalt desto leiodter fallt es oenn onn siod irgendonnn oieder trennt.

Aooiel dnoa :-)



editiert am 09.01.2013 09:13 melden kommentieren
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