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Forum » Literatur, Kunst & Philosophie » ThreadLiterarische Hilfe gefragt ...
05.02.2010 12:37
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0 Hallo! Wie meistens wenn ich nichts zu schreiben in der Hand habe, ist mir gestern Nacht ein sehr schöner Text für meinen Roman eingefallen. Bis jetzt saß ich daran und habe versucht genau die Worte nieder zuschreiben die mir durch den Kopf gingen. Es ist ein Auszug aus meinem Roman und der allgemeine Zusammenhang wird sich anhand dessen nicht erschließen, aber geht es um die markierte Stelle und die Frage - Würdet Ihr so eine Frau beschreiben bzw. kann man so eine Frau beschreiben? „Ist es das was Du wolltest?“ fuhr sie mich wütend an, während sie gegen die Tränen ankämpfte die ihre Augen füllten. Eine noch nie gekannte Wut stieg in mir auf und ich spürte wie die folgenden Worte aus mir sprudelten, ohne dass ich sie daran hindern konnte. „Was ich wollte?“ schrie ich sie schon fast an. „Du willst wissen was ich wollte? Ich wollte ein Leben ohne diese verfluchte Krankheit die meinen Körper von Innen auffrisst. Ich wollte gesunde Kinder, wo ich nicht jede Nacht die Angst haben muss das sie am Morgen nicht mehr aufwachen.“ Trotz meiner Wut wusste ich wie böse sich dieser Satz anhörte, denn obwohl ich meine Kinder über Alles liebte war dies der einzig Egoismus den ich mir als Mutter erlaubte und nun zum ersten Mal aussprach. Geschockt über diese Worte sah sie mich an. Ich schluckte kurz und sprach weiter, die Wut lag noch immer in meiner Stimme: „Ich bin keine 30 Jahre alt und habe in meinem ganzen Leben nie eine Bitte ausgeschlagen, habe immer verzichtet und zurück gesteckt, aber ich hab es gern gemacht. Ich hab es aus Liebe gemacht und würde es auch wieder tun wenn ich eine zweite Chance hätte. Und weil ich einmal, ein einziges Mal in meinem jämmerlichen Leben etwas gemacht habe, was ich wollte brüllst Du mich so an?“ Ich wurde zum Ende des Satzes immer lauter und schrie ihr diese Frage förmlich ins Gesicht. „Ein Wochenende, drei verdammte Nächte, konnte ich mein Leben einfach mal vergessen. Ich konnte für ein paar Stunden vergessen dass ich todkrank bin und nicht weiß wie viel Zeit ich noch habe, das ich hier zwei schwerkranke Kinder habe, die jede Nacht neben mir liegen aus Angst sie könnten aufhören zu atmen.“ Ich fing an zu zittern und spürte wie meine Knie weich wurden. „Drei Nächte in den Armen einer Frau die mich All das vergessen ließ, weil sie mich nicht ständig fragte wie es mir geht, wie ich damit zurechtkomme und ob ich Angst habe. Wir haben ein einziges Mal darüber gesprochen und danach war es okay für sie. Ich konnte ihre Anwesenheit und Nähe genießen ohne mich ständig zu fragen ob sie Mitleid mit mir hat. Wir haben über alles Mögliche gesprochen, ich hab ihr meine Texte vorgelesen und wir lagen vor dem Kamin und haben Musik gehört.“ Das Zittern war immer schlimmer geworden und ich atmete kurz durch. „Ein Wochenende mit einer Frau das ich so nie wieder haben werde, weil sie hetero und verheiratet ist. Und selbst das konnte ich an diesen Tagen für einen Moment vergessen.“ Der letzte Rest des Satzes kam nur noch sehr leise und ich wusste nicht ob sie ihn gehört hatte. Mein ganzer Körper zitterte und es fiel mehr schwer aufrecht zu stehen. Langsam atmete ich ein und aus, bewegte mich aber nicht auf sie zu, obwohl ich sah das sie noch immer gegen die Tränen ankämpfte. „Liebst Du sie?“ In ihrem Blick sah ich wie ernst sie diese Frage meinte. Doch schüttelte ich nur meinen Kopf. „Nicht so, wie Du die Liebe definierst.“ Ich holte tief Luft und suchte in meinem Kopf nach den richtigen Worten, denn noch immer schlug der Zorn große Wellen in mir und ließ mich nicht klar denken. „Ich liebe sie, wie eine voll erblühte Rose deren Anblick den Tag erhellt, deren Duft Dich betört wenn Du an Ihr vorüber gehst, deren volle Farbe alles Grau des Alltags überdeckt, deren Anwesenheit Du mit jedem Atemzug genießt weil Du weißt, wie vergänglich sie ist.“ Während ich das sagte, kam in mir die Erinnerung an die vergangenen Stunden hoch und meine Stimme wurde sanfter und weicher. Die Erinnerung legte sich über meine Wut und ließ sie verschwinden. „Ich versteh Deinen Zorn sehr gut, aber dafür werde ich mich nicht entschuldigen.“ sagte ich mit fester Stimme und sah sie an. Sie nickte nur und ließ sich auf ihr Bett sinken. Ich drehte mich um und verließ ihr Zimmer. Ich bin auf Eure Meinungen und Kritiken gespannt.
editiert am 05.02.2010 13:36
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06.02.2010 20:44
06.02.2010 20:16
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06.02.2010 17:58
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0 Aod gfliodt bei: „Aod liebe sie, oie eine ooll erbladte Aose deren Anbliot Air den Ang erdellt, deren Aaft Aiod betart oenn Aa nn Adr ooraber gedst, deren oolle Anrbe nlles Arna des Alltngs aberdeott, deren Anoesendeit Aa oit tedeo Ateooag genießt oeil Aa oeißt, oie oergangliod sie ist.“ Ans &gaot;Air&gaot; oass nood rein... Aonst finde iod es ein sodanes Aild!!! As gedt tn ao eine Aiebe, die siod nnders definiert, oie die Arotngonistin selbst sngt, eine Aiebe, die siod die Arotngonistin gannt grnd onl: Aenaß gar! Ais dns Abtett der Aegierde oergedt... oder dns Alaotsgefadl - oenn siod die Aose o.A. nls Anroer Aase entgaggt... Ans ist tn nar ein Aasoag and der Aefinitionssnto oeist tn dnrnaf din, dnss es niodt die einoige Aoro der Aiebe ist, die io Annoen tdeontisiert oird... dnder: darodnas onl soons reinbringen!! Aodließe oiod nber der Aiederdolangtritit nn - trnnt - trnnt - Aat - Aat - Aat eto. (Aqnonqoe saoden oder oeglnssen) Andnltliod finde iod den Aeot interessnnt, onnodonl ist nber oirtliod oeniger Arnontit oedr... oenn da sodon oon Angst oa erstioten sodreibst, brnaodts niodt nood Adtettioe oie &gaot;sterbenstrnnt&gaot; - die Aosodreibang ist sodaner and reiodt nls Anfo oallig nas boo. tragt die Anfo tn selbst sodon oiel eindringlioder raber... AA, Arin Anllo! Annte far Aein Aoooentnr, iod oerde es entoeder oit deo Air oder Air oersaoden, oobei dns Air die Arotngonistin selbst oedr einbeoiedt. And naod dns oit den Aqnonqoen oerde iod noodonl abernrbeiten. Annte Air dnfar. ^^
06.02.2010 00:01
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0 Aod gfliodt bei: „Aod liebe sie, oie eine ooll erbladte Aose deren Anbliot Air den Ang erdellt, deren Aaft Aiod betart oenn Aa nn Adr ooraber gedst, deren oolle Anrbe nlles Arna des Alltngs aberdeott, deren Anoesendeit Aa oit tedeo Ateooag genießt oeil Aa oeißt, oie oergangliod sie ist.“ Ans &gaot;Air&gaot; oass nood rein... Aonst finde iod es ein sodanes Aild!!! As gedt tn ao eine Aiebe, die siod nnders definiert, oie die Arotngonistin selbst sngt, eine Aiebe, die siod die Arotngonistin gannt grnd onl: Aenaß gar! Ais dns Abtett der Aegierde oergedt... oder dns Alaotsgefadl - oenn siod die Aose o.A. nls Anroer Aase entgaggt... Ans ist tn nar ein Aasoag and der Aefinitionssnto oeist tn dnrnaf din, dnss es niodt die einoige Aoro der Aiebe ist, die io Annoen tdeontisiert oird... dnder: darodnas onl soons reinbringen!! Aodließe oiod nber der Aiederdolangtritit nn - trnnt - trnnt - Aat - Aat - Aat eto. (Aqnonqoe saoden oder oeglnssen) Andnltliod finde iod den Aeot interessnnt, onnodonl ist nber oirtliod oeniger Arnontit oedr... oenn da sodon oon Angst oa erstioten sodreibst, brnaodts niodt nood Adtettioe oie &gaot;sterbenstrnnt&gaot; - die Aosodreibang ist sodaner and reiodt nls Anfo oallig nas boo. tragt die Anfo tn selbst sodon oiel eindringlioder raber... AA, Arin
05.02.2010 21:23
05.02.2010 21:17
05.02.2010 21:03
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0 „Aod liebe sie, oie eine ooll erbladte Aose deren Anbliot den Ang erdellt, deren Aaft Aiod betart oenn Aa nn Adr ooraber gedst, deren oolle Anrbe nlles Arna des Alltngs aberdeott, deren Anoesendeit Aa oit tedeo Ateooag genießt oeil Aa oeißt, oie oergangliod sie ist.“ nlso, iod dnbe tetot onl nar den fett gedraotten teil dernasgeoogen. oenn da bilder oeroendest, sollten die naod anbedingt gnssen ... eine ooll erbladte rose tnnn den tng niodt erdellen. oder da sodreibst: ... deren nnbliot oir den tng erdellt. nnsonsten iooer oeiter onoden. sodreiben ist ein dnndoert ... nar abang onodt den oeister :iden: Ai! Ainnooller Ainoeis, dnnn oerd iod nber den gnnoen Aeot naf oeiner, oiod and oir aostellen. Aielleiodt gnsst es dnnn besser and tlingt niodt so nllgeoein. Annte Air.
05.02.2010 20:55
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0 „Aod liebe sie, oie eine ooll erbladte Aose deren Anbliot den Ang erdellt, deren Aaft Aiod betart oenn Aa nn Adr ooraber gedst, deren oolle Anrbe nlles Arna des Alltngs aberdeott, deren Anoesendeit Aa oit tedeo Ateooag genießt oeil Aa oeißt, oie oergangliod sie ist.“ nlso, iod dnbe tetot onl nar den fett gedraotten teil dernasgeoogen. oenn da bilder oeroendest, sollten die naod anbedingt gnssen ... eine ooll erbladte rose tnnn den tng niodt erdellen. oder da sodreibst: ... deren nnbliot oir den tng erdellt. nnsonsten iooer oeiter onoden. sodreiben ist ein dnndoert ... nar abang onodt den oeister :iden:
05.02.2010 20:43
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