Macht der Liebe
Die Macht der Liebe
Es trottet unablässig in meinem Kopf herum – die „Macht der Liebe“. Das wird so leichtfertig dahingesagt und geschrieben, als handele es sich um ein nachgewiesenes Naturgesetz.
Wie aber steht es tatsächlich um die vermeintliche „Macht“ der Liebe. Was vermag die Liebe wirklich? Vermag die Liebe an sich überhaupt irgend etwas? Was vermochte einst meine Liebe zu dir, als du mich nicht liebtest, nicht lieben wolltest oder konntest? Wo war da Macht auf Seiten meiner Liebe? Mächtiges Unglück und übermächtiger Schmerz bei allmächtiger Traurigkeit. Oh ja, davon gab es mehr als mir lieb war.
Die Wahrheit lautet: Sie besitzt keine Macht, die Liebe! Überhaupt keine! Nicht wenn wir vergeblich lieben... Wenn der Mensch, den wir lieben uns nicht oder nicht mehr liebt. Nicht oder nicht mehr lieben kann. Selbst dann nicht, wenn dieser Mensch sich wünscht, uns lieben zu können.
Besäße sie Macht, so sorgte die Liebe dafür, dass unsere Liebe stets in dem Maß erwidert wird, das ihre Reinheit und Schönheit, ihre Selbstlosigkeit und ihr Mut vorgeben. Macht liegt vielmehr in unserer Ohnmacht angesichts dieses überwältigenden Gefühls. Unserer Hilflosigkeit, vor der Auslöschung unseres eigenen Selbst, die sich aus der Wichtigkeit des so geliebten Menschen zwangsläufig ergibt.
Nicht die „Macht der Liebe“ sondern die „Ohnmacht vor der Liebe“ bestimmen unser Schicksal. Wäre es anders, hätte ich mich längst gegen diese emotionale Urgewalt entschieden. Hätte mein Leben den planerischen Fähigkeiten meines Kopfes überlassen. Da ich diese Wahl allerdings nicht besitze, stehe ich hiermit auf und verkünde mein uneingeschränktes und allumfassendes JA zur Liebe. Möge sie uns den größten Schmerz bescheren. Ohne sie hätten wir auch das höchste Glück nie erfahren dürfen.
Salute!
Es trottet unablässig in meinem Kopf herum – die „Macht der Liebe“. Das wird so leichtfertig dahingesagt und geschrieben, als handele es sich um ein nachgewiesenes Naturgesetz.
Wie aber steht es tatsächlich um die vermeintliche „Macht“ der Liebe. Was vermag die Liebe wirklich? Vermag die Liebe an sich überhaupt irgend etwas? Was vermochte einst meine Liebe zu dir, als du mich nicht liebtest, nicht lieben wolltest oder konntest? Wo war da Macht auf Seiten meiner Liebe? Mächtiges Unglück und übermächtiger Schmerz bei allmächtiger Traurigkeit. Oh ja, davon gab es mehr als mir lieb war.
Die Wahrheit lautet: Sie besitzt keine Macht, die Liebe! Überhaupt keine! Nicht wenn wir vergeblich lieben... Wenn der Mensch, den wir lieben uns nicht oder nicht mehr liebt. Nicht oder nicht mehr lieben kann. Selbst dann nicht, wenn dieser Mensch sich wünscht, uns lieben zu können.
Besäße sie Macht, so sorgte die Liebe dafür, dass unsere Liebe stets in dem Maß erwidert wird, das ihre Reinheit und Schönheit, ihre Selbstlosigkeit und ihr Mut vorgeben. Macht liegt vielmehr in unserer Ohnmacht angesichts dieses überwältigenden Gefühls. Unserer Hilflosigkeit, vor der Auslöschung unseres eigenen Selbst, die sich aus der Wichtigkeit des so geliebten Menschen zwangsläufig ergibt.
Nicht die „Macht der Liebe“ sondern die „Ohnmacht vor der Liebe“ bestimmen unser Schicksal. Wäre es anders, hätte ich mich längst gegen diese emotionale Urgewalt entschieden. Hätte mein Leben den planerischen Fähigkeiten meines Kopfes überlassen. Da ich diese Wahl allerdings nicht besitze, stehe ich hiermit auf und verkünde mein uneingeschränktes und allumfassendes JA zur Liebe. Möge sie uns den größten Schmerz bescheren. Ohne sie hätten wir auch das höchste Glück nie erfahren dürfen.
Salute!