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Maria 2.0

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12.05.2019 18:50
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Was denkt ihr darüber?



editiert am 12.05.2019 20:11 Beitrag melden Zitatantwort
12.05.2019 19:29
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und du so?

12.05.2019 19:29
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 12.05.2019 um 18:50:

Eas denkt ihr darüber?



????????????????????????????????????????????? ??

12.05.2019 19:37
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Ich schaukle mal und höre zu Aber..psssssss...Religion oder Politik oder sogar beides. Man weiß es nicht.

editiert am 12.05.2019 19:38 Beitrag melden Zitatantwort
12.05.2019 19:37
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Ich find's super!Wird Zeit,dass sich da was bewegt!

12.05.2019 19:39
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Ich finde das richtig und wichtig.

Und längst überfällig.

Überwindung der Geschlechter - es wird Zeit.



12.05.2019 20:45
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Ja, so eine Initiative wie Maria 2.0 ist schon längst überfällig! Und ich hoffe, dass es nicht bei einer Woche Streik bleibt. Hoffe, dass sich andere katholische Frauen in anderen Ländern anschließen. Alte Männer die allein über das seelische Wohl gläubiger Menschen entscheiden, die Zeiten sollten vorbei sein. Maria, das weibliche Antlitz Gottes ( zum ersten Mal als Gedanken von Coelho gehört) muss endlich anerkannt und integriert werden. Ins gesamte Christentum.

12.05.2019 20:56
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ist das ein neues programm?

12.05.2019 21:06
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 12.05.2019 um 18:50:

Was denkt ihr darüber?



Ich finde es gut. Wird Zeit.

12.05.2019 21:08
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12.05.19, 19:14 Uhr

„Maria 2.0“ Katholikinnen protestieren auf der Domplatte gegen die Kirche

Von Joachim Frank

Zitat
KÖLN -
Kölner Katholikinnen haben im Rahmen ihrer Aktionswoche „Maria 2.0“ am Sonntag auf der Domplatte für mehr Beteiligung von Frauen in ihrer Kirche, die Zulassung zu den Weiheämtern und andere Kirchenreformen demonstriert. Die Teilnehmerinnen hielten Transparente, auf denen unter anderem zu lesen stand: „Keine Kirche ohne Frauen“.

An bundesweit Hunderten Orten sind Frauen aus den Pfarrgemeinden in einen einwöchigen Kirchenstreik getreten. Sie besuchen keine Gottesdienste in Kirchenräumen unter Leitung von Priestern und erfüllen keine ehrenamtlichen Aufgaben. Damit wollen sie symbolisch zeigen, wie stark das kirchliche Leben auf der Mitarbeit von Frauen beruht, während die wesentlichen Leitungsfunktionen in der katholischen Kirche Männern vorbehalten sind.

Vorbild Maria Magdalena

Der Name „Maria 2.0“ ist eine Anspielung auf die heilige Maria Magdalena, die von Papst Franziskus 2016 zur „Apostelin der Apostel“ erhoben worden war. Unterstützt wird die Initiative, die in einer Münsteraner Pfarrgemeinde ihren Ausgang nahm, von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB).

Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode, in der Bischofskonferenz für Frauenfragen zuständig, lobte die Aktion als ein Zeichen für mehr Beteiligung von Frauen. Er tue sich aber schwer damit, dass auch Messfeiern boykottiert würden. Trotzdem müsse man die Ungeduld vieler Frauen in der katholischen Kirche wahrnehmen „Dahinter steckt eine ganz tiefe Verletzung, dass sich Frauen in ihrer Kirche nicht so angenommen fühlen, wie es ihrem Einsatz entspricht.“

Weiheämter auch für Frauen

Bode setzt sich seit langem dafür ein, Weiheämter auch Frauen zugänglich zu machen. Auch das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) stellte sich hinter die Aktion „Maria 2.0“. Eine kfd-Vertreterin erinnerte auf der Vollversammlung des Zentralkomitees in Mainz daran, dass der Ruf nach den Weiheämtern für Frauen den Verband vor 20 Jahren fast die Anerkennung durch die Bischofskonferenz gekostet hätte. Heute werde in der Kirche offen über dieses Thema diskutiert. Die Gegner seien argumentativ in der Defensive, selbst wenn der Papst sich zuletzt eher zurückhaltend geäußert hatte.

Kritik an „Maria 2.0“ kam unter anderem vom konservativen „Forum Deutscher Katholiken“. Der Aufruf zum „Boykott“ von Gottesdiensten bedeute „eine neue Qualität in der Auseinandersetzung innerkirchlicher Kräfte gegen die Lehre der katholischen Kirche“. Nach bisheriger Auffassung Roms sind Frauen definitiv vom Priesteramt ausgeschlossen. Forums-Sprecher Hubert Gindert rief Katholikinnen zum Austritt aus Frauenverbänden auf, die „Maria 2.0“ unterstützen.

In der Pfarrei Sankt Agnes hatte die Aktionswoche am Samstag mit einem Protestmarsch und einem von Frauen geleiteten Gottesdienst begonnen. Auf dem Platz vor der Agneskirche versammelten sich nach Angaben der Veranstalterinnen mehr als 150 Gläubige.

Das Programm der Streikwoche ist auf Facebook zu finden: Maria 2.0 / St. Agnes / Köln.


editiert am 12.05.2019 21:12 Beitrag melden Zitatantwort
12.05.2019 21:15
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PANORAMA

„MARIA 2.0“

Bundesweit treten Frauen in den Kirchenstreik

Stand: 11.05.2019

12.05.2019 21:17
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WDR

Maria 2.0:

Kirchenrebellinnen haben viele Mitstreiter

12.05.2019 21:37
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Es wird Zeit dafür! Ohne Maria hätte es Jesus nicht gegeben! Nur weil (Nachfolge-)Männer die Macht haben/hatten Frauen einen Platz in ihrer Kirche zu verweigern, muss das nicht so weitergehen! Sie haben nur Angst, das Frauen Führungskompetenz haben und auch durchsetzen! Ich glaube nicht, das Jesus so eine Kirche wollte. Er ging mit Frauen anders um!

12.05.2019 22:03
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Scheiß auf Vattikan, her mit der Vaginkan! Jiha!
https://www.youtube.com/w [...] _ZTbKiRc
Ayiyiiyiyiyiyi

Mehr denke ich darüber noch nicht, ich warte noch ab.


12.05.2019 22:32
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 12.05.2019 um 22:03:

Scheiß auf Vattikan, her mit der Vaginkan! Jiha!
https://www.youtube.com/w [...] _ZTbKiRc
Ayiyiiyiyiyiyi

Mehr denke ich darüber noch nicht, ich warte noch ab.


Manche schaffen es in 7 Tagen die Welt zu erschaffen, aber das ist ein Klacks im Verhältnis dazu, die kath. Kirche zu revolutionieren. Aber, Maria 2.0 ist ein weiteres Zeichen von so vielen. Die Basis rafft es immer mehr und ganz vorne dabei sind Frauen

https://youtu.be/jJgTVPkHrCM
Die Göttin - Kroymann

13.05.2019 07:06
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 12.05.2019 um 19:29:

und du so?

Es gibt für mich fast nichts absurderes als due katholische Kirche.
Marien Verehrung vs. Patriarchat.
Aber ich bin ohnehin nicht religionsbegeistert .

Ich denke das eine Reform der katholischen Kirche mehr als überfällig ist.
Allerdings wird das auchb zu einem Erstarken von radikalen "christlichen" Splittergruppen führen, die sich inzwischen mit der europäischen Rechten gemein machen.



13.05.2019 11:56
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Lustig
Frauen in Weiheämtern etc. gibt es bereits in der evangelischen Kirche. Sie sollen konvertieren, dann bekommen sie sofort, was sie wollen. Aber nein, sie müssen auf Krawall bürsten.

Man kann nicht die Welt ändern, aber sich selbst.

13.05.2019 12:22
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Edith erscheint ausnahmsweise mal am Anfang des Beitrags - tatsächlich bin ich mir jetzt unsicher, ob die Originalinitiatorin von Maria 2.0 Maria, Mutter Gottes meint, oder Maria Magdalena. Oder beide? Selbst hatte ich zunächst nur Mitteilungen und Artikel gelesen, in dem sofort auf Maria Magdalena verwiesen wurde. Auch in einem Interview mit ihr. Wie dem auch sei - je nach Quelle, Gemeinde etc. liest es sich anders.

Hier ein interessantes Interview mit Lisa Kötter, der Initiatorin der Aktion Maria 2.0
https://www.neues-deutsch [...] hrt.html
»Eine Frau hat Jesus belehrt«
Die Katholikin Lisa Kötter hat einen Frauenstreik gegen die Kirche angezettelt

----------------

Wer sich für die Aktion Maria 2.0 interessiert und nicht dem kath. Glauben angehört und damit vielleicht nicht ausreichende Kenntnisse hat, empfehle ich kurz die Suchmaschine anzuwerfen, um herauszufinden, wer Maria Magdalena war - denn auf sie bezieht sich die Namensgebung Maria 2.0 (nach Edith: zumindest verstand ich es so) Und eins vorweg - sie ist nicht die heilige Jungfau Maria bzw. Mutter Gottes.

Es ist ein Wink mit dem Zaunpfahl Richtung Papst Franziskus, der selbst Maria Magdalena zur Apostelin ernannt hatte. Das war an sich eine Revolution in der Kirche. Neben den 12 männl. Aposteln wurde endlich ein wenig anerkannt, dass auch Frauen Zeuginnen und Verkünderinnen waren. Darunter auch Maria Magdalena. Deshalb ist es keck von den streikenden Frauen, genau darauf zu verweisen - wo bleibt die praktische Umsetzung in der kath. Kirche? Maria Magdalena ist ein Beispiel für mich, dass Jesus einer der ersten Feministen war. Für seine Zeit war es unvorstellbar was er tat.

Und der Verweis auf Maria Magdalena ist auch eine ganz klare Botschaft: Schluss mit dem sex. Missbrauch, der sex. Gewalt in der kath. Kirche!!!!

Ganz allgemein - die Marienverehrung bzw. die Verehrung Mutter Gottes ist Teil des kath. Glaubens. Genauso Heiligsprechungen. Zum Beispiel ein Unterschied zum evang. Glauben.

Ich wünsche mir sehr, dass es nicht bei der einen Woche Streik bleiben wird. Aber, obwohl es an sich eine kleine, spontane Aktion ist, haben sich viele ihrer angeschlossen und - es ist in der Presse. Etwas á la Fridays for future fände ich großartig. Man müsste es nur Sundays for Future nennen und alle Gemeindemitglieder sollten mitstreiken - sprich, nicht in den Gottesdienst gehen.

Letztendlich tritt immer mehr genau das ein, was ich mir gewünscht und auch gewissermaßen herbeiprophezeit hatte - erst wenn die Basis mit Druck von unten stark wirkt und aufmuckt, existiert zumindest eine Chance, dass sich die kath. Kirche ändert.

Und wer die Aktion unterstützen mag, möge sich unter anderem diese Petition anschauen
https://weact.campact.de/ [...] r-kirche

ZitatWarum ist das wichtig?

Aufgrund der bekannten und unbekannten massenweisen sexuellen Gewalt durch Amtsinhaber der katholischen Kirche sehen wir uns zum Handeln aufgefordert. Wir glauben, dass die Struktur, die Mißbrauch begünstigt und vertuscht auch die ist, die Frauen von Amt und Weihe und damit von grundsätzlichen Entscheidungen und Kontrollmöglichkeiten in der Kirche ausschließt.
Darum schreiben wir diesen offenen Brief an Papst Franziskus.
Und fordern alle Frauen auf, im Mai in einen Kirchenstreik zu treten.
DIE PETITION BLEIBT BIS ZUM 18. MAI, DEM ENDE DER AKTIONSWOCHE MARIA2.0, GEÖFFNET.
Die Aktion heißt Maria 2.0


editiert am 13.05.2019 15:44 Beitrag melden Zitatantwort
13.05.2019 12:40
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 13.05.2019 um 11:56:
(...)
Aber nein, sie müssen auf Krawall bürsten.
(...)


Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Sie müssen!



editiert am 13.05.2019 13:10 Beitrag melden Zitatantwort
13.05.2019 15:49
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 13.05.2019 um 11:56:

Lustig
Frauen in Weiheämtern etc. gibt es bereits in der evangelischen Kirche. Sie sollen konvertieren, dann bekommen sie sofort, was sie wollen. Aber nein, sie müssen auf Krawall bürsten.

Man kann nicht die Welt ändern, aber sich selbst.

Kann man so sehen. Ähnliches hatten männliche "Würdenträger" geäußert.



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