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Marilyn Monroe


08.08.2005 13:50
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Die Diva habe im Gegenteil sehr konkrete Pläne für die Zukunft geschmiedet, berichtete die "Los Angeles Times" unter Berufung auf die Mitschrift von Gesprächen der Monroe mit ihrem Psychiater.

Die Aufzeichnungen wurden der Zeitung nach eigener Darstellung von einem Gehilfen des damaligen Staatsanwalts übergeben, der die Tonbänder mit den Gesprächen abgehört habe. Daraus gehe auch hervor, dass Monroe eine kurze Sex-Affäre mit ihrer Schauspielkollegin Joan Crawford gehabt habe.
Der Anwaltsgehilfe John Miner traf nach eigenen Angaben Monroes Psychiater Ralph Greenson, nachdem die Schaupielerin im August 1962 gestorben war. Der Arzt habe ihm die Aufnahmen nur unter der Bedingung vorgespielt, dass der Ermittler niemals ihren Inhalt preisgeben werde, heißt es in dem Bericht. Erst Jahre nach dem Tod des Psychiaters habe sich Miner nun doch dazu entschlossen, nachdem einige Monroe-Biographen eine Mitschuld des Arztes an Monroes Tod angedeutet hätten.

Aus den Mitschriften geht hervor, wie besessen Marilyn Monroe von dem renommiertem Filmpreis Oscar war, wie sehr sie sich nach der väterlichen Liebe ihres Kollegen Clark Gable sehnte und wie sie sich das Scheitern ihrer Ehen mit dem Baseballspieler Joe DiMaggio und dem Schriftsteller Arthur Miller erklärte. Ferner offenbarte sie dem Bericht zufolge ihren sehnlichen Wunsch, als Schauspielerin ernst genommen zu werden. Bestärkt wurde sie hierin durch den Schauspiellehrer Lee Strasberg, der ihr sagte, dass sie Shakespeare "in sich trage", zitiert die "Los Angeles Times" aus den Aufzeichnungen.

Über ihren angeblichen One-Night-Stand mit Crawford sagte Monroe dem Bericht zufolge, sie habe die ebenso berühmte Kollegin beim nächsten Mal abgewiesen. Crawford sei daraufhin gehässig geworden.

In der Totenakte von Marilyn Monroe steht als Todesursache "möglicher Selbstmord". Der Anwaltsgehilfe Miner ist jedoch dem Bericht zufolge überzeugt, dass sich der Star "unmöglich selbst umgebracht haben kann". Er glaube vielmehr, dass Monroe durch das Mittel Chloralhydrat bewusstlos geworden sei, das ihr möglicherweise in einer Limonade verabreicht worden sei. Jemand habe ihr dann das in Wasser aufgelöste Schlafmittel Nembutal eingeflößt oder injiziert. Monroe starb im Alter von 36 Jahren.



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08.08.2005 15:30
08.08.2005 15:25

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