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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadMario M.
09.11.2006 00:24
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0 Angeklagter verlässt Gefängnisdach trotz Kälte nicht Trotz Dunkelheit bleibt der mutmaßliche Peiniger der 14-jährigen Stephanie aus Dresden weiter auf dem Dach der JVA Dresden. Nachdem die Polizei in den vergangenen zwei Stunden den Kontakt zu dem 36-Jährigen per Megafon hielt, wurde nun wieder eine Hebebühne herangefahren. Bereits zuvor hatte die Polizei versucht, diesen "von seiner aussichtslosen Lage zu überzeugen", sagte Sprecher Thomas Herbst. Mehr als 13 Stunden auf dem Dach Der vorbestrafte Sexualtäter hatte sich am Morgen vor Fortsetzung des Prozesses aus der Gewalt der Aufseher befreit und war auf das Dach des Gefängnisses geklettert. Seine Absichten sind bislang unklar. Bis zum Einbruch der Nacht hatten Polizeipsychologen von einer Hebebühne aus mit Mario M. verhandelt. Diese war kurzzeitig Sicherheitsgründen wieder eingefahren worden. Außerdem hatte die Polizei Kamerateams vor dem Gefängnis aufgefordert, Lichtquellen nicht in Richtung Dach zu richten. "Es geht darum, die Einsatzkräfte auf dem Gelände der JVA nicht zu gefährden." Zu einem möglichen Zugriff in der Dunkelheit gab es keine Auskünfte. Warum der Mann auf das Dach geflüchtet ist, ist noch unklar. Flucht ist nicht möglich Nach Angaben des sächsischen Justizministeriums kann der Mann aber nicht fliehen. "Das ist von dieser Stelle der Justizvollzugsanstalt gar nicht möglich", sagte Sprecher Martin Marx. Das Gebäude befinde sich etwa 15 Meter von der Außenmauer entfernt. Laut Justizminister Geert Mackenroth (CDU) war der Mann beim Hofgang gegen 7:25 Uhr plötzlich auf ein einstöckiges Gebäude zugelaufen und von dort über das Dach eines weiteren Gebäudes zur Wand des Hafthauses gelangt. An Gittern sei er schließlich wie an einer Strickleiter auf das Dach des Gebäudes geklettert. Die beiden Aufsichtsbeamten, die den Häftling beim Hofgang begleiteten, hätten ihm versichert, alle Vorschriften eingehalten zu haben, sagte Mackenroth. Stephanie wird nicht vor Gericht aussagen Der Prozess gegen den Mann soll am Donnerstag weiter gehen. Entgegen früherer Ankündigungen wird Stephanie an diesem Tag nicht vor Gericht aussagen. Ihr Rechtsbeistand begründete diese Entscheidung damit, dass ihre Sicherheit "nach der neuerlichen unfassbaren Polizeipanne" während der Zeugenaussage nicht gewährleistet sei. Wegen der neuerlichen Panne kündigte zudem an, dass er sich um die Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschuss bemühen werde. Er forderte die Suspendierung des JVA-Chefs. Milbradt: Vorkommnisse genau prüfen Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) schloss am Mittwoch personelle Konsequenzen aus dem Vorfall nicht aus. Die Vorkommnisse müssten zunächst genau geprüft werden. Wenn die Auswertungen abgeschlossen seien, "kann man darüber reden". Wenn sich herausstelle, "dass im System Fehler sind, die das begünstigt haben, muss man das abstellen". Justizminister Mackenroth betonte am Nachmittag, die Dresdner Justizvollzugsanstalt sei dennoch die sicherste in Sachsen. Bei der Planung sei an eine solche Klettermöglichkeit aber offensichtlich nicht gedacht worden. Es werde bauliche Veränderungen geben müssen. Quelle: MDR.de Hallo??? Ich glaub, ich bin im falschen Film...! Der Mistkerl hockt da seit fast 17 Stunden, und nachdem sie ihm vor ein paar Stunden ein Deckchen gereicht haben, damit er nicht friert, gabs eben auch noch Tee...Wo leben wir hier eigentlich? :shock: :shock: :shock: Die deutsche Justiz lässt sich ganz schön auf der Nase rumtanzen. UNGLAUBLICH!!
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