Mein Bruder…
Ich weiß gerade nicht wohin mit mir selbst. Vor zwei oder drei Wochen war ich nach einer Berufsreise gerade im Zug und auf dem Weg nach Hause, als DER Anruf kam. Ich wusste, dass es meinem Bruder nicht gut geht, aber dann die schreckliche Diagnose: Er hat Krebs.
Er wurde letzte Woche operiert. Meinem Bruder wurde ein bösartiger Tumor entfernt und mit ihm eine Niere.
Erst kam die Erleichterung. Die OP war gut verlaufen, der Tumor hatte nicht gestreut. Jetzt habe ich erfahren, dass auf den Röntgenbildern der Lunge zahlreiche kleine Flecken zu sehen waren… Wir wissen erst am kommenden Donnerstag mehr. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich mich fühle.
Ich besuche meinen Bruder, so oft es geht. Er wohnt ca. eine Autostunde von mir entfernt und bei ihm bin ich stark. Ich mache ihm Mut und wir reden nicht hauptsächlich über seine Krankheit, sondern über andere, schöne Dinge.
Zuhause geht es mir ganz anders. Ich habe Angst, schlafe schlecht, habe Alpträume, bin angespannt und nervös. Ich habe wenig Motivation für Dinge, die wichtig wären. Wenn ich könnte, würde ich einfach zuhause bleiben. Ich versuche, positiv zu denken, aber es fällt mir echt schwer. Meiner Familie geht's verständlicherweise mies und ich mache mir vor allem Sorgen um meinen Vater. Er leidet mehr als alle anderen. Er ist ein alter Mann mit einem schwachen Herz. Wenn meinem Bruder was passiert, dann weiss ich auch nicht…
Bitte entschuldigt die zusammengewürfelten Gedanken, ich fühle mich gerade wie in einer Schleuder.
Er wurde letzte Woche operiert. Meinem Bruder wurde ein bösartiger Tumor entfernt und mit ihm eine Niere.
Erst kam die Erleichterung. Die OP war gut verlaufen, der Tumor hatte nicht gestreut. Jetzt habe ich erfahren, dass auf den Röntgenbildern der Lunge zahlreiche kleine Flecken zu sehen waren… Wir wissen erst am kommenden Donnerstag mehr. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich mich fühle.
Ich besuche meinen Bruder, so oft es geht. Er wohnt ca. eine Autostunde von mir entfernt und bei ihm bin ich stark. Ich mache ihm Mut und wir reden nicht hauptsächlich über seine Krankheit, sondern über andere, schöne Dinge.
Zuhause geht es mir ganz anders. Ich habe Angst, schlafe schlecht, habe Alpträume, bin angespannt und nervös. Ich habe wenig Motivation für Dinge, die wichtig wären. Wenn ich könnte, würde ich einfach zuhause bleiben. Ich versuche, positiv zu denken, aber es fällt mir echt schwer. Meiner Familie geht's verständlicherweise mies und ich mache mir vor allem Sorgen um meinen Vater. Er leidet mehr als alle anderen. Er ist ein alter Mann mit einem schwachen Herz. Wenn meinem Bruder was passiert, dann weiss ich auch nicht…
Bitte entschuldigt die zusammengewürfelten Gedanken, ich fühle mich gerade wie in einer Schleuder.