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Möpse

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14.09.2018 23:40
von:
DeepOfSubstan..
Status: offline  

Eigentlich liegt es mir schon länger auf dem Herzen darüber zu sprechen.
Gerade habe ich eine Doku gesehen und seitdem stieg wieder die Wut in mur hoch.
Mops- Hunde!
Ich bin der Meinung, dass einige Menschen sich diese Rasse zulegen, weil sie es modisch finden. Genauso mit der französischen Bulldogge.
Mal abgesehen davon, dass ich persönlich diese Rassen weder süß noch besonders finde, kommt der Gedanke in mir auf:
Wenn jmd meint, er liebt Tiere/ Hunde und holt sich dann einen total ünerzüchteten, zu kurzgeratenen, schnappatmenden Bodenkriecher...
Wo ist das dann Tierliebe?
Da werden doch die Bedürfnisse des Tieres völlig außen vor gelassen!!!!
Erwiesenermaßen ist der Körper zu klein für seine in ihm wohnenden Organe und das Riech/ Atemorgan zu kurz.
Also, wer will hier noch was von Liebe erzählen???

14.09.2018 23:56
von:
Schlawinaa
Status: offline  

Da bin ich absolut Deiner Meinung!!
Die Zucht durch den Kauf anzuregen find ich fahrlässig...

15.09.2018 00:11
von:
cArt
Status: offline  

Mit Liebe hat das meistens wenig bis gar nichts zutun sondern ehr mit Bedürftigkeit.

Also davon mal abgesehen das die von den Menschen verzüchteten Hunde sehr leiden, was eigentlich ein no go, ein verbot sein müsste !!!!

Kenne ich insgesamt nur sehr wenige Hundebesitzerinnen die tatsächlich ein Zugang zu ihren Mitgeschöpfen haben.

Bis auf Ausnahmen ist so ein Hund abhängig, treu ergeben, selbst wenn du den Hund wie scheiße behandeltest, muss er bei dir bleiben, das ist natürlich verlockend, bindungslose Ergebenheit ,haben zu können.

Und wen es auch nicht richtig ist, so ganz und gar nicht!

So ist es doch von Psychen Standpunkt, nach vollziehbar, in einer Welt voller Menschen, deren Einsamkeit ständige Begleitung ist und auch oft fehlende, nicht erworbene Kompetenzen vorhanden ist, um mit Andern in Verbundenheit zu leben
.
Da kann so ein Hund schon als er Ersatz sehr verlocken, tröstlich erscheinen.



editiert am 15.09.2018 00:13 Beitrag melden Zitatantwort
15.09.2018 00:23
von:
DeepOfSubstan..
Status: offline  

Das hast du gut auf den Punkt gebracht.
Mich macht es nur endlos traurig, dieses Bild, wie sich ein Mops hinter einer Person herschleifen lässt und enorme Angst hat zu ersticken.
Widerwärtige Menschen.

editiert am 15.09.2018 00:24 Beitrag melden Zitatantwort
15.09.2018 01:20
von:
cArt
Status: offline  

ZitatDeepOfSubstance schrieb am 15.09.2018 um 00:23:

Das hast du gut auf den Punkt gebracht.
Mich macht es nur endlos traurig, dieses Bild, wie sich ein Mops hinter einer Person herschleifen lässt und enorme Angst hat zu ersticken.
Widerwärtige Menschen.



Vieleicht kann Aufklärung ein wenig helfen, ich wußte es zumbeispiel nicht das Möpse so leiden müssen.

Hast du die Doku im Fernsehn gesehen? und gibt es die noch an zusehen?

15.09.2018 08:24
von:
Peeterpan
Status: offline  

Es gibt auf YouTube sehr viele Videos von Möpsen und Bullis. Unter anderem von Hunden die nur noch im Sitzen schlafen können weil sie sonst ersticken. Die den Tupus nach einer Operation nicht gezogen bekommen wollen weil sie endlich atmen können.
Es ist wirklich bitter.
Es gibt soweit ich weiß noch nicht mal mehr genug dna für Nase um eine Ruckzüchtung ohne Fremdeinkreuzung machen zu können.

Es ist tierquälerei

15.09.2018 08:24
von:
Peeterpan
Status: offline  

Es gibt auf YouTube sehr viele Videos von Möpsen und Bullis. Unter anderem von Hunden die nur noch im Sitzen schlafen können weil sie sonst ersticken. Die den Tupus nach einer Operation nicht gezogen bekommen wollen weil sie endlich atmen können.
Es ist wirklich bitter.
Es gibt soweit ich weiß noch nicht mal mehr genug dna für Nase um eine Ruckzüchtung ohne Fremdeinkreuzung machen zu können.

Es ist tierquälerei

15.09.2018 09:46
von:
pearljam81
Status: offline  

Ich finde den Rassenwahn im Allgemeinen ziemlich bescheiden. Es gibt so viele tolle Hunde in Heimen und Tierschutzvereinen, die es sich lohnt anzuschauen und die dankbar sind, ein neues Zuhause zu finden. Bin der Meinung, dass Zucht im Allgemeinen einer Einschränkung bedarf Vorallem die der Welpenmafia ( die ja wie verrückt floriert und ja nur aus den egozentrisch motivierten Kundenwünschen entstanden ist). Da kommt dann jeden Monat ein LKW aus osteuropäischen Länder und hat eine ganze Menge qualvoll überzüchteter Hunde an Board, von denen höchstwahrscheinlich die Meisten davon,
die ersten Wochen nicht überleben werden. Aber Frau/Mann hatte ja erstmal einen Rassehund.Wow! Da sag ich nur: Monster are only humans. Ich jedenfalls würde mich immer wieder für einen Hund aus dem Tierschutz entscheiden.


15.09.2018 09:58
von:
LeapOfFaith
Status: offline  

Dieses Thema läuft im Tierschutz unter dem Begriff "Qualzuchten". Obwohl die Probleme hinlänglich bekannt sind und Tierschützer sich seit vielen Jahren für Verbesserungen einsetzen, findet erst langsam ein Umdenken statt.
Hier z.B. könnt Ihr bei Bedarf etwas darüber nachlesen:

https://www.tierschutzbun [...] mtieren/

Die Welpen aus tierquälerischer Zucht, die ihren Müttern oft viel zu früh weggenommen werden, um möglichst lange gut verkaufbar zu sein, sind ein weiteres großes Problem - dies betrifft alle Rassen, besonders die, die gerade in Mode sind. Und wenn die oft kranken Tierkinder hier schon gewinnträchtig verkauft wurde, leiden ihre Eltern weiter. Vor einigen Jahren haben die großen Tierschutzverbände daher die "Aktion Wühltischwelpen" ins Leben gerufen, um darüber aufzuklären:

https://www.wuehltischwelpen.de/

Für mich wird es auch immer nur ein Hund aus dem Tierschutz sein.

16.09.2018 07:48
von:
TakeCare69
Status: offline  

Von Qualzuchten sind auch Katzen und andere betroffen

https://www.erna-graff-st [...] huetzen/

https://www.peta.de/Qualzucht-Haustiere



16.09.2018 21:30
von:
rosedawson
Status: offline  

Dass reinrassige Möpse Qualzuchten sind, ist nun wirklich keine Neuigkeit und es bedarf auch keiner großartigen Information oder bestimmter Kenntnisse, um dies zu erkennen. Jeder Mensch, der hinschaut und nachdenkt und Empathie besitzt, sieht wenn ein Tier leidet.
Man braucht Möpse nur auf der Straße zu sehen oder im TV, um zu sehen, dass sie selbst sitzend (ohne körperliche Anstrengung) meist hecheln, schnaufen, durch den Mund atmen ...
Diese Hunderassen (auch Chihuahuas u. a.) wurden einzig dafür gezüchtet niedlich auszusehen, möglichst klein, möglichst kompakt, möglichst hilflos mit großen süß dreinblickenden Augen (klassisches Kindchen-Schema) um in früheren Zeiten adligen Damen als so genannter Gesellschaftshund dienlich zu sein. Diese Rassen waren damals dem Adel vorbehalten, weil sie keinen (oder geringen) praktischen nutzen zur Arbeit hatten wie es bei Jagd- oder Hütehunden der Fall war, sondern einfach nur süß sein sollten. Das Ergebnis sind platte Nasen, riesige Augen oder Hypernervosität wie bei den meisten Chihuahuas.

Der Verweis auf Tierheime und den Tierschutz löst das menschengemachte Problem auch nicht. Aus eigener aktueller Erfahrung bin ich erstaunt wie viele Tierheime der Vermittlung Steine in den Weg legen und nach intensiver Recherche dahingehend scheint das keine Seltenheit zu sein. Es wundert mich zumindest nicht mehr, dass die Tierheime voll sind und viele lieber den Weg über private Vermittlung oder Züchter gehen.
Meine Frau und ich haben in den letzten Monaten Irrsinniges in Tierheimen erlebt, obwohl wir als Selbstständige mit viel Tiererfahrung optimale Voraussetzungen mitbringen ... aber das ist eine andere Geschichte.

Wenn unseriöse Züchter, gerade mit Blick auf Osteuropa, chancenlos werden sollen, muss sich auf ganzer Linie etwas ändern. Im Bewusstsein der Menschen, in den Tierheimen, im Tierschutz generell ...

16.09.2018 22:54
von:
DeepOfSubstan..
Status: offline  

Zitatrosedawson schrieb am 16.09.2018 um 21:30:

Dass reinrassige Möpse Qualzuchten sind, ist nun wirklich keine Neuigkeit und es bedarf auch keiner großartigen Information oder bestimmter Kenntnisse, um dies zu erkennen. Jeder Mensch, der hinschaut und nachdenkt und Empathie besitzt, sieht wenn ein Tier leidet.
Man braucht Möpse nur auf der Straße zu sehen oder im TV, um zu sehen, dass sie selbst sitzend (ohne körperliche Anstrengung) meist hecheln, schnaufen, durch den Mund atmen ...
Diese Hunderassen (auch Chihuahuas u. a.) wurden einzig dafür gezüchtet niedlich auszusehen, möglichst klein, möglichst kompakt, möglichst hilflos mit großen süß dreinblickenden Augen (klassisches Kindchen-Schema) um in früheren Zeiten adligen Damen als so genannter Gesellschaftshund dienlich zu sein. Diese Rassen waren damals dem Adel vorbehalten, weil sie keinen (oder geringen) praktischen nutzen zur Arbeit hatten wie es bei Jagd- oder Hütehunden der Fall war, sondern einfach nur süß sein sollten. Das Ergebnis sind platte Nasen, riesige Augen oder Hypernervosität wie bei den meisten Chihuahuas.

Der Verweis auf Tierheime und den Tierschutz löst das menschengemachte Problem auch nicht. Aus eigener aktueller Erfahrung bin ich erstaunt wie viele Tierheime der Vermittlung Steine in den Weg legen und nach intensiver Recherche dahingehend scheint das keine Seltenheit zu sein. Es wundert mich zumindest nicht mehr, dass die Tierheime voll sind und viele lieber den Weg über private Vermittlung oder Züchter gehen.
Meine Frau und ich haben in den letzten Monaten Irrsinniges in Tierheimen erlebt, obwohl wir als Selbstständige mit viel Tiererfahrung optimale Voraussetzungen mitbringen ... aber das ist eine andere Geschichte.
Zitat
Wenn unseriöse Züchter, gerade mit Blick auf Osteuropa, chancenlos werden sollen, muss sich auf ganzer Linie etwas ändern. Im Bewusstsein der Menschen, in den Tierheimen, im Tierschutz generell ...


Aber es har sich leider zu wenig geändert...

17.09.2018 00:05
von:
JanaTürlich
Status: offline  

Schlimm, dass nichts gegen die Züchter unternommen wird! Das ist doch Tierquälerei!!!

22.09.2018 19:55
von:
xxx2go
Status: offline  

Ich dachte ups ein interessantes Thema und dann geht es hier um Hunde.


22.09.2018 19:58
von:
Torpid
Status: mobile  

Zitatxxx2go schrieb am 22.09.2018 um 19:55:

Ich dachte ups ein interessantes Thema und dann geht es hier um Hunde.


Ich dachte auch endlich action hier

Aber nicht das man mir nachsagt das ich Thema Wechsel.
Überzüchtung ist kaka

22.09.2018 20:15
von:
xxx2go
Status: offline  

Problem ist das selbe wie bei Silikonmöpsen, der Mensch spielt Gott, kommt aber nichts Gutes dabei raus.

22.09.2018 20:28
von:
Tauko
Status: offline  

ZitatJanaTürlich schrieb am 17.09.2018 um 00:05:

Schlimm, dass nichts gegen die Züchter unternommen wird! Das ist doch Tierquälerei!!!


Wieso gegen Züchter? Es ist wie in vielen Bereichen: Die Nachfrage regelt das Angebot. Solange die Leute Möpse und franz. Bulldoggen haben wollen, wird es diese geben. Aufklärung bei zukünftigen Hundebesitzern ist wichtiger.

22.09.2018 20:56
von:
SucheNix
Status: offline  

Ich bin mal mutig und oute mich als Besitzerin einer französischen Bulldogge.

Ich habe, bevor ich zum Züchter gefahren bin, viel gelesen und recherchiert.
Nicht jeder Frenchie stammt aus einer Qualzucht.

So hat meiner längere Beine und eine Nase, mit der er auch atmen kann. Er schnorchelt nur, oder besser grunzt, wenn er mit mir kommuniziert. Wir unterhalten uns richtig. Wenn wir unterwegs sind, rennt er noch, während ich schon das Sauerstoffzelt brauche.

Auch habe nicht ich ihn ausgesucht, sondern er mich.

Er war bis zur 12. Lebenswoche bei seiner Mutter und seinen drei Geschwistern.

Alle Bullybesitzer als verantwortungslose Unmenschen hinzustellen, ist mal wieder eine typische Verallgemeinerung.

Und auch das Einwerfen von "schaut doch lieber mal im Tierschutz" finde ich eine nicht sehr verantwortungsvolle Idee.

Tiere aus dem Tierschutz kommen übrigens häufig genau aus Ländern, in denen Hunde wie Müll weggeworfen werden, wenn sie den "Zweck" nicht mehr erfüllen. Dies wird von sogenannten Tierschützern mit unterstützt, indem sie die Tiere unzureichend beschreiben und ihnen Flüge mit zwei Hunden in einer Box zumuten. Alles im Namen der "Tierrettung".
Die Hunde haben danach ein noch größeres Problem als vorher.

Wer diese Tiere "rettet" unterstützt zum einen die Scheißegal-einstellung der Vorbesitzer und zeitgleich die Ego-Befriedigung sogenannter Tierschützer, die sich gegenseitig auf die Schultern klopfen, weil sie soooo toll sind und die armen Tiere retten.

Ein Tier zu sich zu nehmen, ist wohl immer ein Stück Egoismus. Das Tier ist ein Leben lang abhängig. Und jeder sollte sich dieser Verantwortung bewusst sein.
Sollte... Die Realität sieht auf allen Seiten anders aus... zum Leidwesen der Tiere.

22.09.2018 22:31
von:
Peeterpan
Status: offline  

Nunja ... man hört von so vielen Bulli/Mops Besitzern, dass gerade ihr Hund ja frei atmet und die Ausnahme ist.
Und man selbst steht immer daneben, und fragt sich, wie man da nur so blind sein kann. Bzw taub.

Es gibt keine genetische Grundlage mehr für eine vernünftige Nase. Es mag 1% geben, die atmen können. 99 % können es nicht. Für diese 1% 99% leiden zu lassen hat mit Tierliebe einfach nichts mehr zu tun.

Atemprobleme die zum größten Teil mehrfach operiert werden müssen, ein hoher Anteil der Hunde hat massive Allergien, Bandscheibenproblematik, Patellaluxation.

Macht einfach mal die Geräusche eines Mopses nach. Da merkt man schnell wie wenig luft die bekommen.

Verantwortungsbewusstsein zeigen sollte man ... Und diese Tiere nicht mehr kaufen. Wer schon einen hat, der sollte ,wenn er schon bei seinem eigenen Hund keine Problematik erkennen kann, anderen von solchen Hunden abzuraten. Die Zucht sollte verboten werden. Das wäre mal ne Tat für den Tierschutz. Genauso massive Geldstrafen für Leute die sich solche Hunde kaufen.

22.09.2018 22:53
von:
klara64
Status: offline  

Ich bin ein Fan von Mischlingen. Aber es ist auch eine Tatsache, das es inzwischen sehr wohl Züchter gibt, die darauf achten, dass diese Rassemerkmale wie zu kurze Nase oder ähnliches zurück gezüchtet werden.
Ich habe meine Hunde aus dem Tierschutz. Und ich würde immer wieder viel lieber solchen Seelchen ein schönes Leben bieten, als viel Geld für einen Rassehund auszugeben und dann noch mehr Tierarztkosten zu haben, weil die Hunde krank-gezüchtet werden.


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