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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadMord an einem schwulen US-Marine-Matrosen
18.07.2009 21:10
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0 Wegen einer diskriminierenden US-Militär-Regel (s.u.) sind (lt. Spiegel) seit Obamas Amtsantritt mehr als 250 homosexuelle Soldaten aus dem Militärdienst entlassen worden. Würde der junge Matrose Ausgust Provost ohne diese Regel noch leben (?) Nach seiner Nachtwache wurde August Provost, 29 Jahre, Matrose bei der US-Marine, tot und von Schusswunden durchlöchert sowie mit halb halbverbranntem Körper vorgefunden. Angeblich habe man ihn zuvor gefesselt, geknebelt, gefoltert. Zwar seien Morde beim US-Militär leider keine Seltenheit. So sei in einem Bericht der "New York Times" vom letzten Jahr die Rede von 121 Fällen, in denen Irak- und Afghanistan-Veteranen nach ihrer Rückkehr in die Heimat zu Killern wurden, weil sie die psychischen Spätfolgen ihres Kriegseinsatzes nicht verkraften konnten. Der Tod von August Provost könnte allerdings laut SPIEGEL und anderen Medien auf seine Homosexualität, zu der er sich zumindest privat offen bekannt habe, zurückzuführen sein. Nach Angaben seiner Schwester sei er seit längerem von Marinekameraden wegen seiner Homosexualität massiv belästigt bzw. sogar regelrecht drangsaliert worden. Nach der im US- Militär geltenden "Don`t Ask Don`t Tell" - Rule (DADT) begründe das öffentliche Bekenntnis zur Homosexualität einen Entlassungsgrund, weshalb Provost vorsichtshalber (aus Angst vor seiner Entlassung aus dem Militärdienst) davon abgesehen habe, seinen Vorgesetzten um "Hilfe" bzw. um Schutz vor Schikane durch Kameraden zu bitten. Seit Obamas Amtsantritt sind laut SPIEGEL mehr als 250 Soldaten wegen DADT aus dem Militärdienst entlassen worden! http://www.spiegel.de/pan [...] ,00.html "...Seit Wochen verstärken Amerikas Schwulen- und Lesbenverbände den Druck auf den Präsidenten. Im Wahlkampf hatte sich Obama als ihr "flammender Advokat" empfohlen und zugesagt, DADT aufzuheben. Doch während die USA gesellschaftlich immer deutlicher auf eine Lockerung schwulenfeindlicher Politik zusteuern, ist das Weiße Haus dazu politisch bisher weitgehend untätig geblieben. Zwar lud Obama Ende Juni Dutzende schwul-lesbische Aktivisten zu einem Empfang ins Weiße Haus. Dort sprach er sich auch erneut gegen DADT aus: "Ich glaube, dass es unsere nationale Sicherheit schwächt, wenn patriotische Amerikaner gehindert werden, ihrem Land zu dienen." Unter Applaus schwor Obama dann, DADT gemeinsam mit dem Pentagon und dem Kongress "zu beenden". Obama kann nicht auf Mehrheit im Kongress setzen Doch diesen Worten sind bisher keine Taten gefolgt. Selbst Demokraten wie der offen schwule Abgeordnete Barney Frank räumen ein, dass sie derzeit keine Kongressmehrheit zur Abschaffung von DADT sehen. Und bis dahin sieht sich das Weiße Haus gezwungen, die Vorschrift eiskalt anzuwenden. Auch wenn Verteidigungsminister Robert Gates versprach, sie künftig "humaner" zu gestalten - die Realität sieht anders aus. ..."
editiert am 18.07.2009 21:11
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19.07.2009 11:42
18.07.2009 21:43
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