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Muslime und Bi?

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27.05.2020 02:09
HiddenNickname

Hallo,
Ich bin ziemlich neu hier. Und ja ehrlich gesagt habe ich noch nichts passendes von anderen gelesen, was mich auch betreffen könnte. Gibt es hier unter euch religiöse (in meinem Fall eine muslimin) die Bi ist, oder Lesben? Ich habe es wohl sehr lange verdrängt. Aber bin zum Entschluss gekommen, dass es so ist wie es ist. Ich bin religiös Ja! Ich bin überzeugt von dem was ich glaube. Aber wie ich bin, ist ein Gegensatz dazu. Aber das macht mich weniger wahnsinnig. Ich möchte mich mit anderen austauschen, Frauen kennen lernen, vielleicht entwickeln sich Gespräche die anderes bewirken können. Ich denke, ich muss mich noch mehr ausprobieren. BI sein ist eine Herausforderung. Wäre wohl einfacher gewesen wenn ich lesbisch wäre. Also gibt es hier sogar zwei Probleme 😂 Na gut. Ich lasse euch liebe Grüße aus Essen da...

27.05.2020 08:07
HiddenNickname

Hey,

Wie schön, dass du hier gelandet bist! Vorneweg, ich teile deine Situation nicht - ich selber gehöre keiner Religion an. Ich finde das Thema aber sehr spannend und finde es eine tolle Idee hier darüber in Austausch zu gehen, zumal ich mir sicher bin, dass es hier noch andere Frauen in einer ähnlichen Situation wie der deinen gibt.
Ich habe einige muslimische Bekannte, die sich im einem ähnlichen Konflikt befinden - wenn auch nicht aufgrund ihrer sexuellen Orientierung.

Ich persönlich finde es da sehr hilfreich sich mit den theoretischen und historischen Grundlagen des Islams auseinander zu setzen und sich einmal anzuschauen, ob/warum/an welcher Stelle Homosexualität abgelehnt wird. Ich habe gerade nicht die Zeit im Detail zu recherchieren, hier aber schonmal ein Auszug aus dem Wikipedia-Artikel, der mir gerade als erstes ins Auge gesprungen ist:

Nach Aussage des Islamwissenschaftlers Thomas Bauer ist der Islam mehr als tausend Jahre tolerant mit homosexuellen Menschen umgegangen. Bauer betont, dass sich in der arabisch-islamischen Kulturgeschichte zwischen 800 und 1800 „keine Spur von Homophobie“ feststellen lasse.[1] Aus der islamischen Literatur sind zahlreiche homoerotische Gedichte überliefert. Laut Bauer habe erst im 19. Jahrhundert der Westen im Zuge der Kolonialisierung den „Kampf gegen den unordentlichen Sex“ im Nahen Osten eingeführt. Vor dem Jahr 1979 sei in tausend Jahren kein Fall im islamischen Nahen Osten und in Nordafrika bekannt, in dem ein Mann aufgrund einvernehmlichen Geschlechtsverkehrs mit einem anderen Mann strafrechtlich angeklagt worden sei.[1] Die Auffassung Bauers wird im Wesentlichen von Mounir Baatour geteilt, dem Vorsitzenden von Shams, der ersten tunesischen Organisation, die sich für die Rechte von Homo-, Bi- und Transsexuellen einsetzt: „In Tunesien ist Homosexualität erst seit 1913 unter Strafe gestellt: Es waren die Franzosen, die den entsprechenden Paragraphen 230 einführten. Als sie Tunesien kolonisierten, brachten sie ihre Homophobie mit. Dann sind sie wieder abgezogen, doch die Homophobie blieb... Im Islam gibt es keinen einzigen authentischen religiösen Text, der Homosexualität unter eine konkrete Strafe stellt.“[2][/2][/1][/1]

Das fände ich sehe spannend dieser These, dass die Homophobie ein ursprünglich westliches Phänomen ist, dass erst viel später in den Islam "eingewandert" ist, einmal nachzugehen. Vielleicht ergibt sich daraus für dich auch ein ganz neuer Ansatz, dass deine Sexualität überhaupt nicht im Gegensatz zu deiner Religiosität stehen muss - sondern maximal zu der aktuellen, kulturell geprägten, gängigen Interpretation deiner Religion.

Soweit erst einmal zu meinen Gedanken. Wenn dir das gerade viel zu hochtrabend ist und es dir um etwas ganz anderes geht, dann beachte mein Geschriebs nicht weiter

Liebe Grüße und viel Spaß im Forum!

27.05.2020 10:10
HiddenNickname

Ich habe einen Text im Internet gefunden, den würde ich gerne einstellen, besser hätte ich es auch nicht formulieren können...und dieser Text hat viel Wahrheitsgehalt...ich persönlich habe nichts gegen andere Lebensformen oder andere Kulturen ( im Gegenteil, es ist doch toll andere Menschen/ Ansichten/ oder spirituelle Sichtweisen kennen zu lernen...und sich davon eine Scheibe davon abzuschneiden, bzw. etwas dazu zu lernen. Doch leider habe ich auch anderes erfahren müssen, dass andere Menschen sich das Recht rauszunehmen, andere

"zu jagen," und sogar Steine in den Weg legen und am weiterkommen zu hindern, wegen persönlichen Dingen die sie gar nichts angehen.
So, nun zum Thema meinen rauskopierten Text:

vor 269 Tagen

Du bist bisexuell, daran wird sich auch nie etwas ändern. Das ist nicht schlimm und du solltest dir eins klar machen: nicht du hast ein Problem mit deiner sexuellen Orientierung, sondern die anderen haben ein Problem damit!
Du könntest natürlich versuchen, dich anzupassen, damit du den Vorstellungen anderer gerecht wirst. Aber frag dich mal ganz ernsthaft: willst du das? Willst du einen wichtigen Teil von dir selbst unterdrücken und selbst unglücklich werden, nur damit andere mit deinem Lebensweg zufrieden sind?

Es ist ganz egal, welcher Religion du angehörst. Nicht die Religion selbst verbietet bestimmte sexuelle Praktiken oder Neigungen, es sind die Menschen, die dieser Religion angehören. Und wie in jeder Religion wirst du auch unter Muslimen sehr weltoffene und tolerante Menschen finden und solche, welche die Schriften sehr konservativ auslegen. Denen ist dann auch nicht mehr zu helfen und es sollte dich einfach nicht interessieren, ob andere nun denken, dass du in Sünde lebst oder nicht ins Paradies kommst.
Wichtig ist, dass du dich selbst akzeptierst, dass du dich wohlfühlst und dass du ein guter Mensch bleibst. Egal, ob dein Gott Allah, Jehowa oder sonstwie heißt, ihm ist es viel wichtiger, dass du ehrlich und hilfsbereit bist als dass du unbedingt heterosexuell lebst. Und sieh es doch mal so: wenn Allah etwas dagegen hätte, dass du bisexuell bist - warum hätter er dich denn sonst so gemacht? Wenn ein Gott, egal welcher, wirklich etwas gegen Homo- oder Bisexualität hätte, dann hätte er von vornherein alle Menschen heterosexuell gemacht.

Von Zeit zu Zeit ist jede Religion gut damit beraten, ihre Regeln daraufhin zu überprüfen, ob diese überhaupt noch zeitgemäß sind.
Ein kleines Beispiel: in der katholischen Kirche galt (und gilt für einige noch heute) der Sex vor der Ehe als extrem verwerflich. Heute haben auch die meisten katholischen Menschen schon lange vor der Ehe ihren ersten Sex.


27.05.2020 10:38
HiddenNickname

Hi
Hast du Mal hier in den Gruppen gesucht? Sonst es gab Mal ne muslimische Coming-out Gruppe in der Gegend.

Zum Thema kann ich nichts beitragen (Agnostiker und lesbisch) , viel Erfolg

27.05.2020 13:59
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 27.05.2020 um 10:38:

Hi
Hast du Mal hier in den Gruppen gesucht? Sonst es gab Mal ne muslimische Coming-out Gruppe in der Gegend.

Zum Thema kann ich nichts beitragen (Agnostiker und lesbisch) , viel Erfolg


Hi, danke dir. Ich werde mich sicher noch intensiver rumschauen. Wie gesagt, bin neu aber es gefällt mir bis jetzt

27.05.2020 14:03
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 27.05.2020 um 08:07:

Hey,

Wie schön, dass du hier gelandet bist! Vorneweg, ich teile deine Situation nicht - ich selber gehöre keiner Religion an. Ich finde das Thema aber sehr spannend und finde es eine tolle Idee hier darüber in Austausch zu gehen, zumal ich mir sicher bin, dass es hier noch andere Frauen in einer ähnlichen Situation wie der deinen gibt.
Ich habe einige muslimische Bekannte, die sich im einem ähnlichen Konflikt befinden - wenn auch nicht aufgrund ihrer sexuellen Orientierung.

Ich persönlich finde es da sehr hilfreich sich mit den theoretischen und historischen Grundlagen des Islams auseinander zu setzen und sich einmal anzuschauen, ob/warum/an welcher Stelle Homosexualität abgelehnt wird. Ich habe gerade nicht die Zeit im Detail zu recherchieren, hier aber schonmal ein Auszug aus dem Wikipedia-Artikel, der mir gerade als erstes ins Auge gesprungen ist:

Nach Aussage des Islamwissenschaftlers Thomas Bauer ist der Islam mehr als tausend Jahre tolerant mit homosexuellen Menschen umgegangen. Bauer betont, dass sich in der arabisch-islamischen Kulturgeschichte zwischen 800 und 1800 „keine Spur von Homophobie“ feststellen lasse.[1] Aus der islamischen Literatur sind zahlreiche homoerotische Gedichte überliefert. Laut Bauer habe erst im 19. Jahrhundert der Westen im Zuge der Kolonialisierung den „Kampf gegen den unordentlichen Sex“ im Nahen Osten eingeführt. Vor dem Jahr 1979 sei in tausend Jahren kein Fall im islamischen Nahen Osten und in Nordafrika bekannt, in dem ein Mann aufgrund einvernehmlichen Geschlechtsverkehrs mit einem anderen Mann strafrechtlich angeklagt worden sei.[1] Die Auffassung Bauers wird im Wesentlichen von Mounir Baatour geteilt, dem Vorsitzenden von Shams, der ersten tunesischen Organisation, die sich für die Rechte von Homo-, Bi- und Transsexuellen einsetzt: „In Tunesien ist Homosexualität erst seit 1913 unter Strafe gestellt: Es waren die Franzosen, die den entsprechenden Paragraphen 230 einführten. Als sie Tunesien kolonisierten, brachten sie ihre Homophobie mit. Dann sind sie wieder abgezogen, doch die Homophobie blieb... Im Islam gibt es keinen einzigen authentischen religiösen Text, der Homosexualität unter eine konkrete Strafe stellt.“[2][/2][/1][/1]

Das fände ich sehe spannend dieser These, dass die Homophobie ein ursprünglich westliches Phänomen ist, dass erst viel später in den Islam "eingewandert" ist, einmal nachzugehen. Vielleicht ergibt sich daraus für dich auch ein ganz neuer Ansatz, dass deine Sexualität überhaupt nicht im Gegensatz zu deiner Religiosität stehen muss - sondern maximal zu der aktuellen, kulturell geprägten, gängigen Interpretation deiner Religion.

Soweit erst einmal zu meinen Gedanken. Wenn dir das gerade viel zu hochtrabend ist und es dir um etwas ganz anderes geht, dann beachte mein Geschriebs nicht weiter

Liebe Grüße und viel Spaß im Forum!


Hallo, erstmal vielen lieben Dank. Dein Zitat sowie dein Text bringt schon jemanden wie in meiner Situation zum Nachdenken. Es ist wirklich schwierig, ich kann schon gar nicht an ein Coming-out nachdenken. Ich glaube es ist die Gesellschaft, die einen so sehr in die Enge führt. Aber ich schaffe das schon irgendwie. Es gibt sicherlich irgendwo irgendwen genau in der selben Situation wie mich und die schaffen das ja auch. Der Islam ist ein komplexes Thema. Ich denke wie du es auch sagst, vielleicht muss ich es nur zu der jetzigen Zeit anders interpretieren. Mal sehen was daraus wird.

Lg, Tuba

27.05.2020 14:23
HiddenNickname

.....

editiert am 27.05.2020 14:24 Beitrag melden Zitatantwort
27.05.2020 14:43
HiddenNickname

Finde es richtig gut das du das Thema ansprichst.

Leider kann ich dir nicht weiter helfen aber hoffe doch sehr, dass hier andere drauf aufmerksam werden, die dir weiter helfen können.
Also schieb ich mal 😉

27.05.2020 15:35
HiddenNickname


:-)

schau bei dem Thread hier mal auf die zweite Seite (und dort dann ab dem 2. Beitrag) :
https://de.lesarion.com/f [...] d=409693

vielleicht habt Ihr ja Lust, Euch bißchen auszutauschen


27.05.2020 16:05
HiddenNickname

in Deiner Gegend, die ja aus etlichen großen Städten besteht, müßte es sogar mehrere Beratungsstellen und Gruppen geben, wo Du Hilfe und Austazsch finden kannst. *JETZT* im Moment sind wahrscheinlich keine Gruppentreffen (Kennenlernen von oft ca. Gleichaltrigen in ähnlicher Lage), aber telefonische oder evtl. sogar persönliche Einzelgespräche mit den BeraterInnen sind bestimmt auch zur Zeit möglich.

die erste, die ich beim Suchen gerade gefunden habe ist diese hier:
https://rosastrippe.net (Bochum)
wenn Du erst mal nichts noch besser passenderes findest, ruf' einfach bei denen an, ich bin **sicher**, daß die nett sind und Dir auch z.B. sagen können & werden, in welcher anderen Anlaufstelle es auch BeraterInnen gibt, die selbst lsbti sind UND einen muslimischen Hintergrund haben. Trau' Dich einfach und frag' einfach danach, wenn Dir das wichtig sein sollte.

falls ich noch was finde (gibt es wie gesagt ganz sicher mehr :-)) ) poste ich es Dir noch :-)

alles Liebe, und nur Mut!! :-)


27.05.2020 16:19
HiddenNickname

an den Unis (und auch Fachhochschulen) gibt es auch fast immer ein oder mehrerer Abteilungen ( "Referate" ) der Studierendenvertretung (meist "AStA" genannt ( "Allgemeiner Studierendenausschuß" ) ) für die Interessen der queeren Studierenden UND FrauenLesben-/ schwule, queere Gruppen - wenn jetzt nicht wegen Abstandhalten das Problem wäre, könntest Du da auch zu deren Treffenzeit einfach hingehen, die werden Dich bestimmt nicht wegschicken, bloß weil Du keine (vermute ich, aber ist nicht wichtig) Studentin bist. die wissen z.B. gewöhnlich die Adressen der weiteren queeren Anlaufstellen ihrer Stadt (und darüberhinaus) :-)

https://www.asta-due.de/w [...] hwubile/

https://www.asta-due.de/w [...] referat/

per e-mail sollten sie wohl auch jetzt zu erreichen sein, wo Treffen flachfallen und sie vielleicht auch nicht in zu ihren sonst angebotenen Telefonsprechzeiten in den Unigebäuden sind

editiert am 27.05.2020 16:35 Beitrag melden Zitatantwort
31.05.2020 22:23
HiddenNickname

Hallo Tuba,
schön, dass du dieses Thema hier offen ansprichst! Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du: Meine Familie ist muslimisch und toleriert quasi nur Heterosexualität. Ich bin bisexuell und habe mich bisher nicht getraut, mit ihnen darüber zu sprechen, um keinen Streit zu provozieren. Stattdessen bin ich in eine andere Stadt gezogen, um meine Wünsche auszuleben. Auf diese Weise halte ich leider viel vor meinen Eltern geheim, aber sie haben nicht mehr so viel Kontrolle über mich und wir haben immer noch ein sehr harmonisches Verhältnis.
Bei mir kommt noch hinzu, dass ich vor ein paar Jahren aufgehört habe, an den Islam zu glauben. Auch das wird wahrscheinlich irgendwann zur Sprache kommen müssen.
Meiner Meinung nach spricht Enyas Beitrag einen sehr wichtigen Punkt an, der dir helfen könnte, deine Bisexualität mit deiner Religion in Einklang zu bringen. Ich würde ein wenig tiefer gehen und nach Beweisen suchen, dass Homosexualität im Islam tatsächlich nicht verboten ist. Es würde ja schon reichen, wenn du während deiner Nachforschungen merkst, dass es keine Aussagen gibt, die Homosexualität ausdrücklich verbieten. Noch besser wäre es natürlich, wenn gleichgeschlechtliche Beziehungen in den islamischen Schriften vorkommen würden, denn dann dürfte aus religiöser Sicht wirklich nichts dagegen sprechen. Dementsprechend wäre deine sexuelle Orientierung kein Gegensatz dazu und du könntest dich sogar vor deinem Umfeld outen. Sicherlich werden die meisten dir sehr viel Unverständnis und Intoleranz entgegenbringen, aber dann könntest du sie darüber aufklären, dass Homosexualität eben doch keine Sünde ist.
Ich vermute, dass bei der Frage, ob Homosexualität aus islamischer Sicht verboten ist oder nicht, die Meinungen auseinandergehen, das ist bei anderen religiösen Fragestellungen nicht anders. Bei Gelegenheit werde ich selbst mal intensiver nachschauen. Aber selbst wenn irgendwo geschrieben steht, dass Homosexualität eine Sünde ist - ist die Auslegung von Religion nicht eine rein persönliche Frage? Du musst dich doch nicht vor der Gesellschaft rechtfertigen, schließlich ist doch Gott der einzige, der über deine Taten urteilen wird. Wenn die Gesellschaft meint, du würdest Gottes Regeln widersprechen, dann könnte nur Gott darüber entscheiden, ob du im Paradies oder in der Hölle landest, aber nicht die Gesellschaft! Jeder glaubt für sich selbst. Wenn du weißt, dass du aufrichtig an Gott glaubst und die religiösen Gebote befolgst, so gut es geht, macht dich deine sexuelle Orientierung dann zu einer schlechteren Muslimin? Sind die Frauen, die kein Kopftuch tragen, auch schlechtere Musliminnen? Bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich nicht jeden Tag zu Gott bete, aber meinen Mitmenschen helfe, so gut ich kann?
Ich stelle es mir auch sehr schwierig vor, mich vor meinen Eltern zu outen und ich werde meine Bisexualität auch verschweigen, solange ich keine feste, langjährige Beziehung führe. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir uns irgendwann einig sein werden.
LG


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