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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadOst-Kontinent imponiert!
08.10.2006 14:54
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0 Global Player im fernen Osten ERSTELLT 23.09.06, 07:00h, AKTUALISIERT 26.09.06, 10:01h Schon der Blick auf die Zahlen kann berauschend wirken: China: 1,3 Milliarden Einwohner, Indien: 1,1 Milliarden. Immer neue Rekordwerte beim Wirtschaftswachstum, intensivierter Handel, gut ausgebildete, junge Bürger - die beiden asiatischen Riesen China und Indien haben eine große Zukunft vor sich. In Asien entsteht ein neues Zentrum der Weltwirtschaft - und damit möglicherweise auch der Weltpolitik. Und mittendrin die Hauptakteure China und Indien, die sich „in atemberaubender Geschwindigkeit zu Global Playern“ entwickeln, wie der Unternehmer Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) sagt. Während in Deutschland schon bei der Aussicht auf zwei Prozent Wirtschaftswachstum im Jahr 2006 Zufriedenheit aufkommt, prognostiziert der Internationale Währungsfonds für Indien 8,3 und für China zehn Prozent. Entsprechend ist der europäische Drang gen Osten gewaltig - nur zwei Beispiele aus jüngster Zeit: In der indischen Hauptstadt Neu-Delhi kündigt der Luftfahrt-und Rüstungskonzern EADS den Aufbau eines Technologiezentrums im Wert von zwei Milliarden Euro bis 2020 an. Und im chinesischen Schanghai investiert der Bayer-Konzern 1,4 Milliarden Euro in drei Kunststoff-Produktionsanlagen, deren erste Ausbaustufen kürzlich eingeweiht wurden. Politisch könnten die beiden Giganten nicht unterschiedlicher sein: Indien hat eine bedeutende demokratische Staatstradition und gilt als bevölkerungsreichste parlamentarische Demokratie der Welt. China als sozialistischer Staat unter der „demokratischen Diktatur des Volkes“ wird von der allein herrschenden Kommunistischen Partei geführt. So ist noch nicht klar, ob und wie die beiden Giganten - parallel zur Wirtschaftsentwicklung - auch eine weltpolitisch führende Rolle einnehmen werden. Zumal in beiden Ländern auch erhebliche Risiken existieren: Umwelt- und Energieprobleme, soziale Spannungen, Stadt-Land-Gefälle, belastete Beziehungen zu Nachbarstaaten, aber gleichzeitig hohe Rüstungsinvestitionen sind nur einige Stichworte. Um die Entwicklung einschätzen zu können, lohnt sich ein intensiverer Blick auf beide Länder. In einer Serie werden unsere Korrespondenten Harald Maass (Peking) und Willi Germund (Bangkok / Neu-Delhi) ihre Beobachtungen beschreiben: Wie sind die Erfahrungen westlicher Investoren? Welche Chance haben wirtschaftliche Aufsteiger im Lande? Welche Aussichten haben die Jugendlichen, am Boom teilzunehmen? Welche Folgen hat der Wandel auf die Kultur des Landes? In der ersten Folge beschreiben beide Autoren die Erfahrungen deutscher Mittelständler in Peking und in Neu-Delhi. (go) Quelle: ksta.de Ich sach doch: Auf nach India!
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11.10.2006 15:12
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