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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadParis zurück im Knast
09.06.2007 08:15
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0 Da hatte sich Paris Hilton (26) wohl zu früh gefreut: In einer Anhörung am Freitag in Los Angeles entschied Richter Michael Sauer, dass die 26-jährige Millionenerbin ihre Haftstrafe wegen mehrerer Verkehrsdelikte im Gefängnis absitzen muss. Ihm seien nie Hinweise auf eine Krankheit vorgelegt worden. Die Hotel-Erbin soll nach der Entscheidung im Gerichtssaal geweint und "Mama, Mama, Mama" gerufen haben, berichtet der Onlinedienst "Tmz.com". Ihre Mutter Kathy wird mit den Worten zitiert: "Ich fühle mich wie gelähmt." In Anschluss an die Anhörung checkte das Society-Girl wieder im Frauengefängnis von Lynwood in Los Angeles ein. Erst am Donnerstagmorgen hatte sie es überraschend verlassen, um die verbleibenden 40 Tage ihrer Haft unter Hausarrest und mit einer elektronischen Fußfessel ausgestattet abzusitzen. Als Grund für die Entlassung nannten die Behörden ein gesundheitliches Problem. Doch schon kurze Zeit später hatte Staatsanwalt Rocky Delgadillo gegen ihre vorzeitige Freilassung nach nur vier Tagen Haft Einspruch erhoben. Zur Entscheidung, Paris zurück ins Gefängnis zu schicken, sagte er: "Diese Entscheidung vermittelt die Botschaft, dass niemand - egal, wie wohlhabend oder mächtig er ist - über dem Gesetz steht. Heute wurde der Gerechtigkeit Genüge getan." Wie "Tmz.com" berichtet, will Paris Hilton Berufung gegen den richterlichen Erlass einlegen. Streitigkeiten über die Rechtssprechung Über Paris Hiltons Freilassung, die das Büro von Sheriff Lee Baca überraschend angeordnet hatte, zeigten sich von Beginn an nicht alle begeistert: Richter Sauer, der in seinem ersten Urteil die Möglichkeit eines Hausarrests für Hilton explizit ausgeschlossen hatte, äußerte schon am Donnerstag seinen Unmut über die Entscheidung des Sheriffs. Auch Staatsanwalt Delgadillo zeigte sich verärgert: "Ich war über die Entscheidung des Sheriff's Department, Paris Hilton nach drei Tagen zu entlassen, äußerst beunruhigt", so Delgadillo. "Hätte man uns über diese Entscheidung schon früher in Kenntnis gesetzt, hätten wir uns aus rechtlichen Gründen dagegen entschieden." Nach seiner Auffassung habe der Richter und nicht das Büro des Sheriffs darüber zu entscheiden. Baca dagegen verteidigte seine Entscheidung: "Es ist nicht weise, eine Person mit ihrem Problem über längere Zeit im Gefängnis zu lassen und das Problem schlimmer werden zu lassen", sagte er der Zeitung "Los Angeles Times". Berühmtheiten sollten nicht härter bestraft werden als gewöhnliche Amerikaner. Einzelheiten zu den Gesundheitsproblemen Hiltons nannte er aber nicht. Die jetzige Entscheidung des Richters gegen eine Entlassung bedeutet, dass Paris ihre 45-tägige Haftzeit, die sich bei guter Führung auf 23 Tage reduziert, definitiv absitzen muss. Rätsel um die gesundheitlichen Probleme Mit dieser Entscheidung haben sich nun auch alles Annehmlichkeiten, die Paris für wenige Stunden zu Hausen genießen durfte, wieder erledigt. Es geht zurück in die 3,5 mal 2,5 Meter große Zelle mit Toilette, Waschbecken und einem kleinen Fenster. Vielleicht war dies auch der Grund für ihre gesundheitlichen Probleme, über die bis jetzt noch nichts Genaues bekannt, aber heftig spekuliert wurde: So hatte eine Anruferin der Radiosendung "KIIS-FM" behauptet, sie habe erfahren, dass Paris wegen Schizophrenie entlassen worden sei, man habe den prominenten Häftling mit zu viel Medikamenten vollgepumpt. Die Sendung "Entertainment Tonight" zitierte eine Quelle, die behauptete, Paris habe einen Ausschlag am ganzen Körper gehabt. Schon am zweiten Tag ihrer Haft drang nach außen, dass sie nichts essen könne, und das Schlafen auf der harten Pritsche ein Ding der Unmöglichkeit für die Hotelerbin sei. Nur drei kleine Decken gäbe es zum Zudecken, eine davon habe die luxusverwöhnte Paris zum Kopfkissen umfunktioniert. Die Geräuschkulisse sei unerträglich, außerdem lasse sich die Zelle nicht verdunkeln. Paris: "Ich habe viel gelernt" Kurz nach Verlassen der Haftanstalt hatte sich Paris noch bei der Gefängnisleitung und der Polizei bedankt. Sie sei hinter Gittern sehr fair und professionell behandelt worden, ließ die 26-Jährige durch ihren Anwalt mitteilen. "Ich habe sehr viel bei dieser harten Probe gelernt und hoffe, dass andere aus meinen Fehlern lernen", zitierte der Internetdienst "Tmz.com" aus Hiltons Mitteilung. Die Haftentlassung verursachte auf jeden Fall heftige Diskussionen: Der Sender "NBC" befragte Leute auf der Straße, die einstimmig der Meinung waren, dass die Hotel-Erbin nur wegen ihres Promistatus' eine besondere Behandlung bekommen habe. "Nur Paris Hilton bekommt Hausarrest am Swimmingpool", meinte eine der Befragten. Naja, offensichtlich hilft der Promibonus nicht überall... . Habe ich gerade in den T-Online Nachrichten gefunden... Nach wie vor bin ich der Meinung dass sie ihre Strafe absitzen solle wie jeder andere auch...selbst wenn sie gesundheitliche Probleme hat. Schliesslich bekommen die " normalen " Häftlinge auch keine Erleichterungen nur weil sie derartige Probleme haben. Bemerkenswert ist doch die Tatsache dass sie jetzt doch die komplette Strafe absitzen muss. Naja, vielleicht lernt sie ja mal wirklich etwas für´s Leben und nicht für das aufgesetzte Bussi-Bussi Gehabe. In den Nachrichten zeigte man abends eine völlig verheulte Paris auf dem Weg in den Knast...ob das jetzt aber wirklich das Ende der Story ist?
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18.06.2007 20:28
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