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Schlafmittel im Fall Madeleine


14.09.2007 16:24
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Schlafmittel in Haaren nachgewiesen?

Körpersubstanzen, die von der vor vier Monaten in Portugal verschwundenen Madeleine stammen sollen, sind angeblich positiv auf größere Mengen Schlafmittel getestet worden. Das berichtet die französische Tageszeitung "France Soir" und beruft sich dabei auf Quellen in Portugal. Dortigen Medien zufolge wollen die Ermittler vor Ort die Mutter desMädchens, Kate McCann, noch einmal verhören.

"Zweifellos Schlaftabletten"
Die Spuren der Medikamente wurden angeblich in "Körperflüssigkeit" nachgewiesen, die Ermittler im Kofferraum des Mietwagens der Eltern in Portugal fanden, schreibt die Zeitung - die "Sun" berichtet dagegen von Haarsträhnen. Das beweise, so "France Soir", dass das kleine Mädchen "Medikamente in großen Mengen aufgenommen hat - zweifellos Schlaftabletten". Tatsächlich hatte die Polizei in dem Wagen Körperspuren entdeckt. Ob sie von Maddie stammen, lässt sich nach Angaben der portugiesischen Polizei allerdings "nicht mit absoluter Sicherheit" sagen. Die McCanns wiesen Berichte über ihre Verwicklung in den Tod des Mädchens am Freitag als "absurd" zurück.

Kinder vor dem Abendessen sediert?
Nach einem unbestätigten Bericht der portugiesischen Zeitung "Diário de Notícias" vom 8. August soll Gerry McCann bereits in der vergangenen Woche bei einer Vernehmung eingeräumt haben, Madeleine und ihren Geschwistern, den zweijährigen Zwillingen Sean und Amelie, ein Beruhigungsmittel verabreicht zu haben. Angeblich wollte er mit seiner Frau in Ruhe essen gehen. Die Dosierung sei McCann zufolge jedoch ungefährlich gewesen. Fahndern war dem Bericht zufolge aufgefallen, dass Madeleines jüngere Geschwister in der Nacht ihres Verschwindens tief und fest weiterschliefen, während Polizisten bereits das Zimmer durchsuchten.

McCann-Tagebuch: "hyperaktive" Tochter
Gleichzeitig melden portugiesische Medien, dass Details aus dem Tagebuch von Kate McCann durchgesickert seien, das die portugiesische Polizei beschlagnahmen wollte. Darin soll die Mutter über die Anstrengungen im Haushalt und mit ihren "hysterischen" Kindern - speziell mit ihrer "hyperaktiven" Tochter Madeleine - geklagt haben. Von irgendwelchen kriminellen Absichten sei in den Aufzeichnungen aber nicht die Rede, schreibt die Zeitung "Correio da Manha".

Unbestätigte Theorien
Das britische Boulevardblatt "Sun" hatte schon in der vergangenen Woche verbreitet, die Polizei gehe der Vermutung nach, wonach die beiden Ärzte ihrer Tochter versehentlich eine Überdosis Beruhigungsmittel verabreicht und sie dadurch unabsichtlich getötet hätten. Eine andere Spekulation läuft darauf hinaus, dass die Mutter auf Grund des Quengelns der Tochter die Nerven verloren haben könnte. Bestätigt ist keine dieser Theorien.

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Quelle: T-Online Nachrichten

Mal ernsthaft...es war ja bekannt, dass die McCanns den Kindern mehrfach Beruhigungsmittel gegeben haben...meiner Meinung nach gehört ihnen aufgrund dieser Tatsache das Sorgerecht entzogen!
Unglaublich...und nur, weil sie Ärzte sind macht es die Sache an sich doch um keinen Deut besser!






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