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Schwanger werden mit oder ohne Gyn?

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12.06.2018 12:20
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Hallo zusammen,

meine Freundin und ich haben einen Kinderwunsch und seit ein paar Wochen von einem guten schwulen Freund das Angebot, es mit ihm umzusetzen. Er hat einen langjährigen Partner, der das gerne mitgeht und er möchte eine Art Onkelrolle einnehmen, aber fühlt sich mit Anfang 50 zu alt für eine aktive Vaterrolle.
So weit so gut, wir könnten es uns nicht besser vorstellen.
Wir würden gerne eine Insemination bei der Gynäkologin durchführen lassen. Aber geht das mittlerweile in D überhaupt? Ich weiß, dass es sehr wenige Gyns gibt, die das vornehmen.

Wenn es nicht möglich ist, dann können wir es auch zuhause machen, aber ich würde gerne ärztlich begleitet werden dabei, was den Eisprung betrifft oder die Untersuchungen etc.
Ich habe leider erst einen Termin Ende Oktober bei meiner Gyn, also sind jetzt ca. 5 Monate Warten angesagt, bis ich sie überhaupt fragen kann.

Wie habt ihr das gemacht? Habt ihr euch von eurer*eurem Gyn begleiten lassen, habt ihr alles alleine gemacht ohne ärztliche Unterstützung?

Oder gibt es Gynäkolog*innen in Köln/Umgebung, für die es nichts Neues ist, ein lesbisches Paar beim Kinderwunsch (heterogene Insemination) zu begleiten?

Ich möchte nicht ein halbes Jahr verstreichen lassen, bis ich eine evtl ernüchternde Antwort von meiner Frauenärztin erhalte.
Als lesbisches Paar kann man eben nicht immer einfach mal ausprobieren und gucken, sondern wir müssen uns schon ein wenig anders und genauer vorbereiten als Heteros.

Nun denn, welche Erfahrungen habt ihr mit Gynäkologen gemacht oder habt ihr das einfach selbst in die Hand genommen?

Freue mich über Rückmeldungen

editiert am 12.06.2018 12:46 Beitrag melden Zitatantwort
12.06.2018 15:44
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Ich schreibe dir als eine, die im Freundinnenkreis alle möglichen Modelle miterlebt hat...

Du kannst ärztlich begleitet werden (Monitoring, homöopathische Unterstützung, ggf. Hormone etc.) und es dann trotzdem gemütlich zu Hause umsetzen.

An deiner Stelle würde ich jetzt schonmal mit Temperaturmessen und lh-Tests (oder einem Persona oder Clearblue) anfangen; außerdem könntest du Kinderwunschtee trinken, Ernährung anpassen etc. - und wenn es sich ergibt, könnt ihr ja schon vor dem Gyn-Termin aktiv loslegen und einfach mal probieren.

Ich kenne mich in Köln nicht gut aus, aber ggf. würde ich mal ins Rubicon gehen (http://www.rubicon-koeln.de/Familie.481.0.ht ml) oder einfach in Praxen anrufen und erzählen, was ihr vorhabt und wie sie unterstützen würden. Große Hoffnungen machen kann ich euch - neben der üblichen Grauzone, mit der Ärzt*innen im Üblichen argumentieren - aus zwei Gründen nicht: ihr seid offenbar nicht verheiratet (das verlangen viele, aber nicht alle) und ihr wollt privaten Samen nutzen - da ist es fast am besten, du und der biologische Vater wenden sich als unverheiratetes Paar an eine KiWu-Klinik. (Aber wozu? Das ist teuer!)

Fazit: Ich würde es einfach rund um den Eisprung probieren und dann gynäkologisch checken lassen - und der Wunschvater bitte auch urologisch / Spermiogramm, nicht dass bei dir alles top ist, aber beim Mann nicht!

editiert am 12.06.2018 15:48 Beitrag melden Zitatantwort
12.06.2018 16:54
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Hallo moos, danke für deine nette Antwort!
Der Vater lässt sich demnächst untersuchen und gesundheitlich durchchecken, das haben wir schon mit ihm besprochen.
Und das ist schonmal eine super Info, dass ich ärztlich begleitet werden kann (und ich glaube auch, dass meine Gyn das machen muss, auch wenn sie die Insemination nicht durdhführt).

Aber eeine gute Idee bzw. guter Tipp, einfach mal ein paar Praxen anzurufen und nachzuhorchen, wie das da gehandhabt wird! Ich glaub das machen wir mal.

Ich tendiere auch dazu, einfach mal loszulegen, wenn die Gesundheitscheckes da sind. Puh, ganz schön aufregend alles...

Was ein Ih-Test ist etc., darüber muss ich mich erst noch informieren.

Danke für deine Antwort!

editiert am 12.06.2018 16:55 Beitrag melden Zitatantwort
12.06.2018 20:22
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Geh doch schonmal zum Hausarzt deinen Impfstatus checken lassen. Wenn dir da was fehlt, musst du ohnehin nach Nachimpfung nochmal einige Zeit warten.
Ansonsten würde ich LH-Tests und Temperaturmessung machen und zu IRGENDEINEM Gyn gehen, um ggf. entgeltlich checken zu lassen, ob das Ei wirklich heranreift und springt.
Wenn das geklärt ist, kannst du immer noch deinen Gyn fragen, ob er/sie das mit der Insemination macht.

17.06.2018 12:50
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Hey, ja gute idee, Impfungen liegen alle vor.
Ich geh das jetzt mal step für step an. danke dir!

17.06.2018 20:44
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Gesund ernähren und es vor allem mehrfach versuchen. Die Wahrscheinlichkeit bei gesunden Menschen schwanger zu werden am fruchtbaren Zyklustag liegt gerade mal bei 25%. An allen anderen Tagen noch viel weniger.
Ausserdem vorher bei einem Anwalt die rechtliche Frage klären. Der biologische Vater kriegt automatisch auch das Sorgerecht, darüber kann man als Frau nicht mehr mitbestimmen. Und heute sagt ein Samenspender nein, er wolle sich nicht in die Belange von euch und des Kindes einmischen, in 3 Jahren hat er aber Vatergefühle entdeckt und die Welt sieht ganz anders aus. Schön aufpassen.

17.06.2018 22:24
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 17.06.2018 um 20:44
Ausserdem vorher bei einem Anwalt die rechtliche Frage klären. Der biologische Vater kriegt automatisch auch das Sorgerecht, darüber kann man als Frau nicht mehr mitbestimmen. Und heute sagt ein Samenspender nein, er wolle sich nicht in die Belange von euch und des Kindes einmischen, in 3 Jahren hat er aber Vatergefühle entdeckt und die Welt sieht ganz anders aus. Schön aufpassen.


Man kann das nicht vorher beim Anwalt/Notar verbindlich klären.
Das mit dem Sorgerecht stimmt m.W. nach so nicht.

Es ist so lange ein Risiko, bis die Stiefkindadoption durch ist - sollte diese denn angestrebt werden.

Und zu den 25% - nicht mehr in diesem Alter, und auch nicht mit der Bechermethode! Da ist die Chance eher noch geringer.

Wobei ich Frauen kenne, die waren Mitte 30 und es hat direkt geklappt und Frauen Ende 20 brauchten ICSI, insofern darf man auf Chancen eh nicht sooo viel geben - es bleibt immer noch Glück und Geheimnis der Natur...

editiert am 17.06.2018 22:25 Beitrag melden Zitatantwort
15.07.2018 14:06
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Ich frage mich, warum in der Lesbenwelt der Kinderwunsch so oft zu einer Wissenschaft gemacht wird.

Wie viele Heterofrauen lassen bitte das Schwangerwerden ärztlich begleiten, bevor sie es überhaupt versucht haben?

Bei der Planung braucht man lediglich einen Ovulationstest (Eisprungtest), den es freiverkäuflich im Drogeriemarkt oder der Apotheke gibt.

Fakt ist, man braucht nur einen Spender, den man unkompliziert online findet, sofern es niemand aus dem privaten Umfeld werden soll und kann dann mittels der Bechermethode genauso Zuhause sein Baby im Bett als Liebespaar zeugen, wie es in der Heterowelt auch geschieht.

Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, für die man Vorkehrungen treffen muss und ärztliche Intervention ist schon gar nicht notwendig, nichtmal bei der Geburt, solange es nicht zu einem Notfall kommt oder Mutter/Baby krank sind. Man sollte sich mit positivem Schwangerschaftstest direkt eine Hebammenpraxis suchen, die sind die Fachfrauen. Nicht umsonst darf kein Arzt eine Entbindung allein durchführen, außer im Notfall. Eine Hebamme muss dabei sein, per Gesetz, und ist dem Arzt nicht weisungsgebunden. Das sagt doch alles.

Zudem spielt die Psyche eine enorme Rolle. Wer gestresst und unter Druck an die Sache ran geht, wird schwieriger schwanger als eine Frau, die es unbekümmert, sorgenfrei geschehen lässt ...
Gilt übrigens auch für die Entbindung / Wehentätigkeit / Schmerzwahrnehmung.


15.07.2018 22:02
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@Rosedawson: Nun ja, die Threaderstellerin ist 36 Jahre alt und wir alle kennen die Statistiken...

Übrigens wird der KiWu nicht nur in der Lesbenwelt zur Wissenschaft gemacht, sondern auch bei den Heteras (in diesem Alter).
Diese haben halt uns gegenüber den Vorteil, dass - so in einer Partnerschaft (ansonsten haben sie ja das gleiche Problemchen wie wir) - sie Samen eben jederzeit "griffbereit" haben - unsereins muss Termine und Orte erst jonglieren - und auch juristisch einiges klarmachen, was Heteropaaren erspart bleibt. (Kann frau* natürlich auch lassen und dann gucken, ob es ein böses Erwachen gibt oder ein gutes - beide Wege sind da ja möglich...)

Es gibt übrigens auch Frauen, die gerade *weil* sie gut vorbereitet sind, unbekümmert und sorgenfrei an die Sache rangehen - letzten Endes bleibt es wohl Glückssache und ein Geheimnis der Natur, wann es schnackelt.

Und es bleibt die Sache einer jeden einzelnen Frau / eines jeden Paares, auf welche Weise sie / es sich vorbereiten möchte(n): Manche feiern bereits die Vorbereitungen und genießen bzw. zelebrieren diese, andere machen ne Hau-Ruck-Aktion und tauschen Sperma gegen ein Sixpack Bier (alles schon gehört ).
Blöd ist, wenn es lange dauert, bis es klappt, oder der erhoffte Erfolg sich überhaupt nicht einstellt - dann ist der gute Rat hier in Deutschland leider wirklich teuer... Aber das wollen wir der Threaderstellerin, die hier ja explizit nach möglichen Hilfen im Vorfeld gefragt hat, natürlich erstmal nicht wünschen.

Dann sprichst du noch davon(dein Beitrag geht inhaltlich etwas durcheinander), dass eine Schwangerschaft keine Krankheit sei und weist auf die wichtige Rolle der Hebamme hin - wer könnte da widersprechen?!

Wie geht es dir bzw. euch denn, eugene711? Du warst länger nicht mehr hier, hat es evtl. direkt geklappt? Das wäre ja zu großartig!

editiert am 15.07.2018 22:43 Beitrag melden Zitatantwort
26.07.2018 22:22
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Hallo zusammen,

@moos: danke für die gute Zusammenfassung, die meinen Stand dazu ganz gut spiegelt.
Also ich bin gerade ziemlich ungestresst und hatte bei der anfängliochen Planung nur ein paar Fragen und wollte Erfahrungen hären. Wir gehen das jetzt step by step an, ich denke in diesem Jahr legen wir noch los. Und ja, ein bisschen mehr Planung muss schon drin sein, es ist halt ein ziemliches timing und eine Absprache mit dem Spender, aber da sind wir dran. Was die rechtliche Seite angeht (das müssen Heten auch nicht unbedingt tun), haben wir uns zu dritt gut informiert und wssen, was wir zu tun haben, um unsere Wunschkonstellation möglichst reibungslos zu realisieren.

ie erse Aufregung ist etwas verflogen, aber ich denke wenn es ans Umsetzen geht, wird die wiederkommen.
Ich hab so viele Frsuen im Bekanntenkreis, die mit 35+ schwanger geworden sind, da bin ich momentan noch nicht gestresst. WEnn es nach einem Jahr nicht klappt, gucken wir weiter.

Danke für eure Wortmeldungen!



27.07.2018 16:51
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Auch wenn das total unromantisch ist: tatsächlich ist es so, dass der Samenspender jederzeit das Sorgerecht beantragen kann und es dann auch bekommt. Genauso kann er jederzeit auf Unterhalt verklagt werden. Insofern sollte schriftlich geregelt werden, dass die Partnerin für den Unterhalt bürgt. Damit wäre er einigermaßen abgesichert und die Mutter ebenfalls, falls die Beziehung in die Brüche geht und sich die Partnerin an den gemeinsamen Kinderwunsch nicht mehr erinnert.

11.08.2018 14:57
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Ich fand das mit der Temperaturmethode total ätzend und tatsächlich ist das mit der "ärztlichen Begleitung bei Vorbereitung und Insemnation" schwer möglich

Künstliche Befruchtung in einer Klinik ist für Lesben teuer und aufwendig (Hormonbehandlung etc.). Stress und Aufwand sind geringer und die Wahrscheinlichkeit höher mit Clearblue + Büchermethode schwanger zu werden. Dann aber nicht die Samen durch die ganze Stadt schaukeln...

Finde die Fragen völlig berechtigt, aber hört sich doch gut an alles..

(Sorgerecht bekommt der Vater nicht automatisch. Vaterschaft muss anerkannt und Sorgerecht beantragt werden. Mutter muss zustimmen. Wenn sie dies nicht tut, müsste Vater klagen... )

Viel Erfolg

19.08.2018 19:32
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Ich kann euch die „Zu Hause-Methode“ empfehlen.
Immerhin ist es nicht medizinisch notwendig das Schwängern einer Frau ärztlich zu betreuen.
Das ist doch ein sehr intimer und persönlicher Moment, den ihr genießen solltet.

Viel Erfolg und Vergnügen bei eurem Vorhaben.

06.09.2018 22:16
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Hallo,

erst einmal herzlichen Glückwunsch, dass ihr ein schwules Paar gefunden habt, dass eurer Wunschkonstellation entspricht. Dennoch solltet ihr euch dabei klar sein, dass Gefühle nicht planbar sind. Das heißt für mich einfach nur, sich bewußt sein, dass es passieren kann, das der biologische Vater Vatergefühle entwickelt oder das Kind den Vater gerne näher kennenlernen möchte, mehr Kontakt möchte als ihr euch vorgestellt habt. Das muß nicht schlecht sein, Frau sollte nur überlegen, ob sie dazu bereit ist. Bei uns war es so, ich bin alleridings alleinerziehend. Ich hatte und habe das alleinige Sorgerecht und der Vater unterstützt uns. Sicher ist die Konstellation anders als bei zwei Müttern aber auch bei uns sollte der Vater erst einmal eine Art Patenonkelrolle haben und ich bin froh dass ich mir vorher im Klaren war, dass es auch anders kommen könnte. Er hat Vatergefühle entwickelt, liebt sein Kind und hat regelmäßigen Kontakt - und ich fand es lange nicht einfach, dass in meinem Leben, (seit 30 Jahrenn frauenliebend und frauenbewegt) plötzlich ein Mann so viel Raum hatte. Letzten Endes aber ist der Kontakt gut, unterstützend und meine Tochter hat einen Menschen mehr, den sie liebt, der sie liebt und bedingungslos unterstützt. Dass ich Frauen liebe und nicht mit ihrem Vater zusamenleben will ist ihr klar.

Zum Praktischen:
Eigentlich braucht ihr keine ärztliche Unterstützung. Wozu ?
Gut ist tatsächlich ein Gesundheitscheck bei biologischem Vater und biologischer Mutter. Dann solltest du klären, ob du gegen Röteln immun bist und ggf. entscheiden ob du dich noch dagegen impfen lassen willst. Wenn du ganz wild azf Impfen und sehr vorsichtig veranlagt sein solltest, dann kannst du auch schauen ob andere Impfungen nachzuholen sind, ob deine Zahnfüllungen erneuert werden müssen etc, Letztere finde ich fast noch wichtiger als die Impfungen, Herde an Zähnen können tatsächlich die Fruchtbarkeit beeinflussen. Du kannst auch noch etwas für deine Darmflora, deine Vaginalflora und deine Ernährung tun. Einen "Nestreinigungstee" trinken, dich bewußt ernähren, gut schlafen, dich viel an der frischen Luft bewegen,...und vor allem gemeinsam mit deiner Partnerin ein "Ritual" überlegen wie ihr ein Kind einladet.
ZU all dem ließe sich sicher einiges schreiben, aber ich beantworte erst einmal deine grundlegende Frage.
Du solltest die nächsten Monate nutzen, deinen Zyklus gut kennen zu lernen. Du kannst an einigen Zeichen deinen Eisprung recht gut eingrenzen. Nähere Infos dazu findest du zB. im nfpForum - nfp steht für natüriche Familienplanung. Eine Methode die viele (Hetero)Frauen sowohl zur Verhütung als auch bei Kinderwunsch nutzen. Kurz gefasst mißt du täglich zur selben Zeit deine Temperatur (steigt zum Eisprung hin an), beobachtest deinen Vaginalschleim (wird flüssiger und spinnt fäden) und tastest nach deinem Muttermund, der seine Position und Form ändert. All das sowie den Zeitpunkt der Regelblutung notierst du und kannst dann recht gut erkennen ob du in jedem Zyklus einen Eisprung hast und ob der Zeitpunkt recht regelmäßig eintritt - was es leichter macht zu planen. An welchem Tag ganz genau dann der Eisprung erfolgt ist nicht absolut festzulegen, aber erstens kannst du es damit recht gut eingrenzen, zweitens sind Eizelle und Sperma eine kleine Weile lebensfähig und drittens könntet ihr euch (je nach Entfernung) auch in den entsprechenden Tagen auch mehrmals verabredern. Im nfp-Forum ist das alles soweit ich gehört habe ziemlich gut beschrieben.
Gerade wenn es ein befreundetes Paar ist, denke ich ihr könnt damit recht entspannt umgehen.
Das Sperma könnt ihr selbst einführen, mit einer Spritze (oben aufgeschnitten) zum Beispiel. Du kannst dich dazu unter dem Stichwort Bechermethode informieren. es braucht aber für manche Frauen etwas Überwindung, sich mit Sprema auseinanderzusetzen. Wie auch immer, dein Körper mu bereit sein, es als Grundlage für einen Teil eures Kindes anzunehmen, sonst läßt dein Immunsystem keine Samenzelle heil ankommen.
Es gibt auch Tests, Ovulationstests (LH heißt luteinisierendes Hormon, Ovulation ist der Eisprung).
Je längere Trasportwge, und je mehr Veretzungsgefahr für die Samen, desto geinger eure Chancen, das sollte auch bedacht werden. Ihr müsst euch halt überlegen, welchen Ort ihr wählt und/oder welchen Transportweg.

An wen könnt ihr euch sonst noch wenden:
ich würde gerade in Kön beim FFGZ /feministisches Frauengesundheitszentrum) nachfragen. Auch könnt ihr eine Hebamme auch schon zur Fruchtbarkeitsberatung anfragen. Nicht alle sind da offen für lesbische Paare, aber einige durchaus. Ev . weiß hier das FFGZ auch wieder Bescheid. Und wie gesagt das Nfp-forum zum Zykluskennenlernen und Terminplanen.
Ich hoffe das hilft euch schon mal weiter.

Gutes Gelingen und viel Vorfreude - wie ein Kind entsteht, ob in Freude und Liebe oder im Labor hat Einfluß auf das Leben des Kindes. Ist aber auch nicht alles!
Alexandra

editiert am 07.09.2018 17:53 Beitrag melden Zitatantwort
11.09.2018 15:46
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Hey da auch an die letzten, die noch geantwortet haben,

danke für eure Meldungen!
Wir sind so weit ganz gut aufgestellt mittlerweile, haben uns rechtlich informiert und sitzen an einer gemeinsam (zuerst notariellen) Vereinbarung mit dem potentiellen Vater. Ich hab nen Gyntermin und wir haben uns um alles weitere gekümmert und legen demnächst einfach mal los.

Danke, Wurzelbaum, für deine ausführliche Nachricht.
sonnige Grüße!

22.10.2018 10:32
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Hallo,
da es bei mir/uns gerade so ähnlich aussieht wie bei eugene, schließ ich mich hier einfach mal an. Danke also auch von mir für die Tipps an eugene . Wir stehen noch am Anfang, also haben bisher nur die Idee und jemanden, der als Spender/Vater in Frage käm. Ahnung haben wir aber kaum, deshalb würden wir uns gern beraten lassen. Kennt da jemand zufällig eine gute Adresse in Berlin?
Danke

27.11.2018 23:22
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Hallo. Man kann ganz klar ohne Gyn schwanger werden. Das ist nicht einfach und kann sich sehr sehr lange hinziehen. So 1-2 Jahre und das ist VÖLLIG NORMAL.

Wenn man dann schwanger ist, braucht man nicht zwingend einen Arzt. Auch eine Hebamme kann alle Vorsorge Untersuchungen machen. Außer Ultraschall, aber der ist nicht notwendig und in den ersten Wochen ohnehin bedenklich.

Habe zwei Schwangerschaften ohne Ärzte verbracht und eine Hebamme. Es war entspannt...regelmäßig wurde der Bauch abgetastet und Herztöne gehört
Es war schön und sorglos. In der 30. Woche war ich auf Wunsch der Hebamme einmal zum Ultraschall, um zu schauen, dass die Plazenta gut liegt und das Herz gut ist. Diese Infos waren für eine außerklinische Geburt wünschenswert.

Das war alles sehr entspannt und schön.

28.11.2018 19:44
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@IntoTheGroove: Ihr könnt euch im Regenbogenfamilienzentrum, Cheruskerstr. 22 umfangreich und hochkompetent beraten lassen.

Viel Freude beim Umsetzen!

01.01.2019 21:05
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also wir haben das ganz unkompliziert zuhause gemacht. zykluskalender für ein paar monate geführt, dann clearblue genutzt um die 3 fruchtbaren tage einzugrenzen und dann gings los. papa kam 3 tage am stück und hat im bad alles vorbereitet, kleine spritze rausgegeben und fertig. 2 versuche und zack schwanger. ich war 33

17.01.2019 15:15
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Also da gibt es bestimmt mehrere Möglichkeiten, wobei es natürlich immer auch Schwierigkeiten gibt. Ich kenne ein befreundetes Paar, bei denen es aus biologischen Gründen eher schwierig war, als alles andere. Schließlich haben diese sich über das https://www.kinderwunschz [...] ngen.de/ einfach mal beraten lassen und so auch eine Lösung für sich gefunden. Vor acht Monaten hat es geklappt und ich freue mich natürlich auch riesig über sie. Eine Beratung von einer professionellen Stelle wäre mit Sicherheit eine gute und hilfreiche erste Anlaufstelle.


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