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Shahada...der Film!


30.09.2010 20:08
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Ich finde ihn sehr schwere Kost,
- aber er ist sehr gut:

Ein Film des iranischen Regisseurs Burhan Qurbani

Shahada

Wen liebst du? Schwule Liebe im Konflikt mit der Religion

Wer bist du? Wen liebst du? Woran glaubst du? Der Kinofilm "Shahada" erzählt die Geschichten von drei jungen Muslimen in Deutschland, deren Werte durch persönliche Krisen ins Wanken geraten.

Von Carsten Weidemann

"Shahada" ist ein Film über deutsche Moslems, die in einer immer noch fremden Heimat ihren Lebensweg suchen.
Darunter auch ein junger Schwuler.
Der Titel bezieht sich auf die erste Säule des Islam - das Glaubensbekenntnis: Shahada ist die Entscheidung für einen Weg. Die Hauptfiguren des Films ringen, jeder auf seine Art, mit der Suche nach dem richtigen Weg. Sie müssen sich entscheiden, woran sie glauben, wen sie lieben und wer sie letztlich sind.

Die Storys: Vedats Tochter ist Maryam, ein lebenslustiges und sehr westlich orientiertes Mädchen. Wegen ihrer freizügigen Art kommt es oft zu Auseinandersetzungen mit ihrem allein erziehenden Vater, der sich um den Lebenswandel der Neunzehnjährigen große Sorgen macht. Nicht ganz zu Unrecht, denn Maryam ist ungewollt schwanger.

Daniel liebt Samir liebt Daniel

Der Nigerianer Samir besucht gemeinsam mit seinem besten Freund Daniel, einem Deutschen, den Koranunterricht in Vedats Moschee. Schnell wird klar, dass Daniel in Samir mehr sieht als nur einen Freund - und dass seine Gefühle von Samir erwidert werden. Die beiden jungen Männer kommen sich langsam näher - und für Samir, den streng gläubigen Muslim, steht plötzlich sehr viel auf dem Spiel.

Ismail, ein türkischstämmiger Polizist und Familienvater, scheint in der Mitte der deutschen Gesellschaft angekommen zu sein. Doch dann steht er eines Tages bei einer Razzia der Bosnierin Leyla gegenüber - der Frau, die vor drei Jahren von einem Querschläger aus seiner Waffe lebensgefährlich verletzt wurde. Ismails heile Welt gerät durch dieses Wiedersehen völlig aus den Fugen.

Regie-Entdeckung und Drehbuchautor Burhan Qurbani überraschte bei den 60. Internationalen Filmfestspielen Berlin mit einem starken, emotionalen Wettbewerbsbeitrag, für den er vom Festival-Publikum mit viel Beifall belohnt wurde. Eine kleine Sensation der Berlinale 2010.

Diskussion nach der Filmpremiere in Berlin: Das Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule (MILES) des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg und der Filmverleih 3Rosen veranstalten am Donnerstag, den 30. September 2010 um 20 Uhr die Podiumsdiskussion "Muslimische Lebenswelten und Sexualität" in der Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36.

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Film - Trailer:

http://www.youtube.com/wa [...] 5k3lHN-A


editiert am 30.09.2010 20:08 melden

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30.09.2010 21:39
30.09.2010 20:08

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