Bundesweite Unterschriftenaktion
Die Kampagne wird getragen von:
der Ärzteorganisation IPPNW,
der Neuen Richtervereinigung NRV,
dem Bund Naturschutz in Bayern
und dem BUND.
http://www.atomhaftpflich [...] lar.php3
Aus dem Aufruf
.....
Der Gesetzgeber verlangt für den Fall einer Katastrophe in einem
Atomkraftwerk lediglich eine Schadensdeckung bis zu 2,5 Milliarden Euro.
Aber dieser Betrag deckt weniger als 0,1% der möglichen Sach- und
Vermögensschäden ab. Die Betreiber sind also gegen einen Großschaden
total unterversichert und gehen im Fall einer Atomkatastrophe sofort in
Konkurs.
Das volle Risiko eines Atomunfalls tragen Sie, nicht der Betreiber des
Atomkraftwerks!
Dass Menschen und deutsche Spitzentechnologie versagen können, hat u.a.
die ICE-Katastrophe von Eschede gezeigt. Für jedes Auto und jeden Betrieb
müssen mögliche Sach- und Personenschäden durch eine
Haftpflichtversicherung voll abgedeckt werden.
Warum gilt das nicht für Atomkraftwerke?
Wie groß das Risiko tatsächlich ist, weiß man seit der Tschernobyl-
Katastrophe: Die Fläche dauerhafter Evakuierung kann 10.000 km2 groß sein
und mehr als 200 km weit reichen. Bei der dichten Besiedlung unseres
Landes sind dann mehrere Millionen Bürger betroffen; sogar die notwendige
ärztliche Versorgung wäre ungewiß.
Deshalb richten wir an den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung
die Forderung, unverzüglich als Risikovorsorge für den Betrieb von
Atomkraftwerken eine Betriebshaftpflichtversicherun g mit unbegrenzter
Deckung für alle Gesundheits-, Sach- und Vermögensschäden vorzuschreiben.
Jetzt online unterschreiben:
http://www.atomhaftpflich [...] lar.php3
http://www.atomhaftpflicht.de/