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Spitzenjobs in der EU


18.11.2009 17:49
HiddenNickname
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Regt es hier eigentlich noch jemand auf, daß z.B. bislang nur D R E I von 27EU-Mitgliedsstaaten bestätigt haben, Frauen als Kommissarinnen zu ernennen ?
Diese fortwährende schreiende Ungerechtigkeit gegenüber Frauen kotzt mich wirkich an!Den folgenden
fraktionsübergreifende Appell für mehr Frauen in europäischen Spitzenjobs finde ich einerseits gut, andererseits drückt er für mich eine so bedrückende Hilflosigkeit aus

Europa-Abgeordnete der fünf größten Fraktionen im Europäischen Parlament hielten heute
eine gemeinsame Pressekonferenz ab. Zur Frage der
Geschlechtergerechtigkeit bei der Vergabe der EU-Spitzenjobs und bei derZusammenstellung der neuen Europäischen Kommission veröffentlichten sie
folgende Erklärung:

*/"Nach über 50 Jahren Vertragsartikel und Gesetzgebung zur
Geschlechtergerechtigkeit ist die EU noch immer weit davon entfernt,
Geschlechtergerechtigkeit selbst bei der Besetzung der eigenen
Spitzenämter zu erreichen, geschweige denn in anderen Bereichen der
europäischen Gesellschaft. Die EU verliert an Glaubwürdigkeit als
Verfechterin der Gleichberechtigung, wenn sie diese Ziele nicht einmal
in ihrem eigenen Bereich durchsetzen kann./*

*//**/Die höchsten Entscheidungsträger der EU sollen auch die Menschen
abbilden, die sie vertreten. Männer sind bereits als Präsidenten der
Kommission und des Parlaments bestellt worden. Es ist daher unabdingbar,
dass einige weibliche Kandidatinnen für die Posten des Ratspräsidenten
oder des Hohen Vertreters für Äußeres in Betracht gezogen werden./*

*//**/Es ist auch unannehmbar, dass bisher nur drei von 27
Mitgliedsstaaten bestätigt haben, dass sie Frauen als Kommissarinnen
ernennen werden. Je weniger Frauen im Vorschlag für die Zusammensetzung
der neuen Kommission vertreten sein werden, desto geringer werden auch
die Chancen für eine Zustimmung des Europäischen Parlaments./*

*//**/Es gibt eine gemeinsame Verantwortung für die Zusammensetzung der
neuen Europäischen Kommission, was die Qualität der KandidatInnen und
die Geschlechterparität angeht. Die Nominierung durch die EU-Staats- und
Regierungschefs ist allerdings entscheidend und wir fordern, dass
endlich etwas getan wird, um sicherzustellen, dass mehr Frauen für die
Spitzenämter der EU vorgeschlagen werden."/*

*//**Rebecca Harms*, MdEP, Ko-Vorsitzende der Fraktion *Grüne/EFA *

*Diana Wallis, *MdEP* ALDE, *stellvertretende Vorsitzende des
Europäischen Parlaments

*Rodi Kratsa-Tsagaropoulou*, MdEP *EVP*, stellvertretende Vorsitzende
des Europäischen Parlaments, Mitglied des Frauenausschusses des EP

*Britta Thomsen*, MdEP *S&D,* Koordinatorin für den Frauenausschuss des EP

*Ilda Figueiredo*, MdEP *GUE/NGL, *Mitglied des Frauenausschusses des EP

*Cornelissen Marije*, MdEP *Grüne/EFA*, Mitglied des Frauenausschusses
des EP



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22.11.2009 15:10
editiert am 22.11.2009 15:10 melden kommentieren

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