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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadStädte ohne Schwule steigen ab.
13.07.2005 13:51
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0 Liberales Stadtklima zieht Kreative Klasse an. Städte ohne Rockbands und Schwule steigen ab. In Amerika und Europa hat sich eine neue soziale Schicht etabliert: die "Kreativ Klasse", zu der SoftwareEntwickler, Kommunikations- fachleute und Designer gehören. ....Es sind die Angehörigen dieser Berufe, die in der Region von San Francisco die moderne Computer Industrie aus den Boden stampften, die aus dem kleinen Finnland einen globalen Elektronik exporteur machten und die "Europas Armenhaus" Irland zum Wohlstand verhalfen. Die Kreativen sind oft eigensinnige Individualisten, die in die bestehende Angestelltenkultur mit ihren Hierarchien und Kleidungsnormen nicht hineinpassen. Sie lassen sich am liebsten in Städte nieder, die liberal und tolerant sind, die eine authentische Stadt und Nachbarschaftskultur haben sowie ein großes Freizeitangebot, ein lebhaftes Nachtleben und eine Musik und Kunstszene. Das hat als Erster der US- Politologe Richard Florida erkannt, der darüber den Bestseller"Der Aufstieg der kreativen Klasse" verfasst. Das Ergebnis seiner Forschungen und Analysen brachte er auf einen provozierenden Satz "Städte ohne Schwule und Rockbands steigen Wirtschaftlich ab." Eine hohe Anzahl von Homosexuellen sei ein Ausdruck einer toleranten Atmosphäre die auch Immigranten und Querdenker anziehe und eine quirlige Musikszene verheiße lockere Umgangsformen...... Quelle P.M. 8/2005
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