Um LESARION optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern verwenden wir zur Auswertung Cookies. Mehr Informationen über Cookies findest du in unseren Datenschutzbestimmungen. Wenn du LESARION nutzst erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.




Forum » Allgemeines » Thread

Studie für Bachelorarbeit

Thema abonnieren antworten


22.03.2020 20:04
HiddenNickname

Hallo zusammen,

die Nichte meiner Freundin braucht Unterstütung. Bitte wer kann, unbedingt teilnehmen. Dankeschön!

Grüße
Elli

Hallo zusammen, es wäre super, wenn ihr euch ca. 3-7 Minuten Zeit nehmen und an meiner Studie teilnehmen würdet.
Ich verlose unter allen TeilnehmerInnen Gutscheine.

https://bielefeldpsych.eu [...] DJHd47jf

Da es sich hierbei um meine Bachelorarbeit handelt, bin ich euch sehr dankbar, wenn ihr die Studie teilt und andere darauf hinweist.

Vielen lieben Dank,
Ann-Kathrin



editiert am 22.03.2020 20:23 Beitrag melden Zitatantwort
22.03.2020 20:29
HiddenNickname

sorry, irgendwie ist da ein Leerzeichen in den Link gerutscht, was da nicht sein sollte. Jetzt sollte es funktionieren.

Danke fürs Mitmachen!

23.03.2020 08:29
HiddenNickname

... interessant !

.
Hanna


23.03.2020 08:37
HiddenNickname

Und warum wird über den Hintergrund der Studie wiedereinmal kein einziges Wort erwähnt? Ist das gang und gebe? Mich interessieren diese Gesamtwert 125 € nicht, mich würde zum Beispiel rein der Hintergrund der Studie mehr interessieren.

23.03.2020 11:55
HiddenNickname

Hab´s ausgefüllt. Kenne es auch eher
so, dass man nach dem Test aufgeklärt wird.

Wäre schön, wenn das nach dem die Erhebungs-
zeitraum nachgereicht wird.

23.03.2020 12:17
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 23.03.2020 um 11:55:

Hab´s ausgefüllt. Kenne es auch eher
so, dass man nach dem Test aufgeklärt wird.

Wäre schön, wenn das nach dem die Erhebungs-
zeitraum nachgereicht wird
.


Jepp, bitte versorg uns dann mit den Infos! Habe auch sehr gerne teilgenommen - an alle, die sich scheuen: Tut nicht weh und geht sehr schnell

23.03.2020 20:01
HiddenNickname

Sorry, das wusste ich nicht, dass ihr mehr Infos hättet, da ich mich studieren im Allgemeinen nicht wirklich auskenne. Habe ich es einfach nur geteilt.

Werde mich aber noch mal genauer informieren und Infos nachreichen.

23.03.2020 20:12
HiddenNickname

Check. Ich mache bei solchen Sachen immer mit, in der Hoffnung gutes Karma zu sammeln, da ich selbst auch sehr oft Probanden für mein eigenes Studium brauche und da es dort meistens darum geht, Eltern Einverständniserklärungen zu irgendwelchen Befragungen ihrer Kinder aus den Rippen zu leiern, unterstütze ich einfache Studien immer :-)
Viel Erfolg an die Nichte deiner Freundin!

23.03.2020 22:00
HiddenNickname

Vielen Dank schon mal an Alle, die bereits mitgemacht haben. Es braucht allerdings noch einige Menschen mehr, die sich auch noch an der Studie beteiligen. Also gerne weiter teilen.

Danke auch für das Feedback, dass ihr mehr zur Studie wissen möchtet. Hintergründe und Infos liefere ich wahrscheinlich schon Morgen nach.

Grüße
Elsi

24.03.2020 20:48
HiddenNickname

So, wie versprochen liefere ich die gewünschten Informationen zur Studie nach, mit der Bitte, dass noch ein paar mitmachen.

Vielen Dank schon mal vorab und viele Grüße
Elli

Die bisherige Forschung zur Wahrnehmung von Lügen betrachtet primär die Definition von Lügen, d.h. was verstehen wir eigentlich unter Lügen, und der Abgrenzung, d.h. was ist eine Lüge und was ist keine.

Die verbreitetste Definition ist folgende:

• To lie =df to make a believed-false statement to another person with the intention that the other person believe that statement to be true.

Diese Definition impliziert vier Bedingungen: (1) statement condition, (2) untruthfulness condition, (3) addressee condition und (4) intention to deceive the addressee condition. (Mahon, James Edwin, "The Definition of Lying and Deception", The Stanford Encyclopedia of Philosophy (Winter 2016 Edition)).

Neri Marsili postuliert, dass Lügen abgestuft sind. Die Skalarität von Lügen zeigt sich in unterschiedlichen Aspekten, z.B. in der Überzeugung (Sicherheit) des Sprechers.

Sylvie Leblois und Jean-François Bonnefon führten 2013 eine Studie zum Lügen unter Unsicherheit durch. Es zeigte sich, dass die Probanden unter größerer Unsicherheit häufiger logen, d.h., wenn die Wahrscheinlichkeit, zufällig doch die Wahrheit zu sagen, höher war.

Diese Studie schließt sich an eine Studie an, die im Rahmen der Masterarbeit von Joana Aust im Jahr 2019 durchgeführt wurde. Diese Masterarbeit-Studie wurde wiederum primär von der Studie von Bonnefon und Leblois inspiriert.

Die Wahrnehmung einer Lüge hängt unter anderem von den Bedingungen, unter denen eine falsche Aussage getätigt wurde, ab. Wie die Studie von Bonnefon und Leblois zeigte, beeinflusst die subjektive Sicherheit die Tendenz zu lügen. Dies legt nahe, dass die subjektive Unsicherheit auch die Wahrnehmung von Lügen beeinflussen könnte.

In der Masterarbeit-Studie wurden Effekte gefunden, die auf einen Effekt von Unsicherheit hindeuten, allerdings war die statistische Power aufgrund von Drop-Out zu gering.

Es ergaben sich signifikante Effekte in die erwartete Richtung in den Gameshow-Szenarien. Diese Ergebnisse sollen in dieser Studie repliziert werden, weswegen ich in meiner Bachelorarbeit folgende Fragestellung untersuche:

Wirkt sich die subjektive Unsicherheit auf das Lügenurteil aus?

Es wurden zwei Faktoren manipuliert. Die erste Manipulation bestand in der Variation der subjektiven Sicherheit, die in Prozent angegeben wurde, UV1: subjektive Sicherheit (54% vs. 86%). Die zweite Manipulation besteht in der Variation des Ergebnisses, also ob die Lüge erfolgreich oder nicht erfolgreich war, UV2: Ergebnis: konsistent (= „erfolgreiche Lüge“) vs. inkonsistent (= „nicht erfolgreiche Lüge“). Dementsprechend handelt es sich um ein 2x2-faktorielles Between-Subject-Design.

Es wurden 4 unabhängige Variablen, nämlich Lügenurteil, Urteilssicherheit, Verantwortlichkeit und moralisches Urteil, erfasst, die durch die 4 Fragen im Anschluss an die Fallvignette operationalisiert wurden.

24.03.2020 20:52
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 24.03.2020 um 20:48:

So, wie versprochen liefere ich die gewünschten Informationen zur Studie nach, mit der Bitte, dass noch ein paar mitmachen.

Vielen Dank schon mal vorab und viele Grüße
Elli

Die bisherige Forschung zur Wahrnehmung von Lügen betrachtet primär die Definition von Lügen, d.h. was verstehen wir eigentlich unter Lügen, und der Abgrenzung, d.h. was ist eine Lüge und was ist keine.

Die verbreitetste Definition ist folgende:

• To lie =df to make a believed-false statement to another person with the intention that the other person believe that statement to be true.

Diese Definition impliziert vier Bedingungen: (1) statement condition, (2) untruthfulness condition, (3) addressee condition und (4) intention to deceive the addressee condition. (Mahon, James Edwin, "The Definition of Lying and Deception", The Stanford Encyclopedia of Philosophy (Winter 2016 Edition)).

Neri Marsili postuliert, dass Lügen abgestuft sind. Die Skalarität von Lügen zeigt sich in unterschiedlichen Aspekten, z.B. in der Überzeugung (Sicherheit) des Sprechers.

Sylvie Leblois und Jean-François Bonnefon führten 2013 eine Studie zum Lügen unter Unsicherheit durch. Es zeigte sich, dass die Probanden unter größerer Unsicherheit häufiger logen, d.h., wenn die Wahrscheinlichkeit, zufällig doch die Wahrheit zu sagen, höher war.

Diese Studie schließt sich an eine Studie an, die im Rahmen der Masterarbeit von Joana Aust im Jahr 2019 durchgeführt wurde. Diese Masterarbeit-Studie wurde wiederum primär von der Studie von Bonnefon und Leblois inspiriert.

Die Wahrnehmung einer Lüge hängt unter anderem von den Bedingungen, unter denen eine falsche Aussage getätigt wurde, ab. Wie die Studie von Bonnefon und Leblois zeigte, beeinflusst die subjektive Sicherheit die Tendenz zu lügen. Dies legt nahe, dass die subjektive Unsicherheit auch die Wahrnehmung von Lügen beeinflussen könnte.

In der Masterarbeit-Studie wurden Effekte gefunden, die auf einen Effekt von Unsicherheit hindeuten, allerdings war die statistische Power aufgrund von Drop-Out zu gering.

Es ergaben sich signifikante Effekte in die erwartete Richtung in den Gameshow-Szenarien. Diese Ergebnisse sollen in dieser Studie repliziert werden, weswegen ich in meiner Bachelorarbeit folgende Fragestellung untersuche:

Wirkt sich die subjektive Unsicherheit auf das Lügenurteil aus?

Es wurden zwei Faktoren manipuliert. Die erste Manipulation bestand in der Variation der subjektiven Sicherheit, die in Prozent angegeben wurde, UV1: subjektive Sicherheit (54% vs. 86%). Die zweite Manipulation besteht in der Variation des Ergebnisses, also ob die Lüge erfolgreich oder nicht erfolgreich war, UV2: Ergebnis: konsistent (= „erfolgreiche Lüge“) vs. inkonsistent (= „nicht erfolgreiche Lüge“). Dementsprechend handelt es sich um ein 2x2-faktorielles Between-Subject-Design.

Es wurden 4 unabhängige Variablen, nämlich Lügenurteil, Urteilssicherheit, Verantwortlichkeit und moralisches Urteil, erfasst, die durch die 4 Fragen im Anschluss an die Fallvignette operationalisiert wurden.


Danke! Nehme nun daran teil. :-)

26.03.2020 21:04
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 24.03.2020 um 20:52:

Danke! Nehme nun daran teil. :-)


Bitteschön, wie schon geschrieben, war mir nicht klar, dass mehr Infos drumrum gewünscht sind.

Dank für´s Beteiligen!

Es dürfen gerne auch noch mehr sich beteiligen.
Danke und einen schönen Abend.

Grüße
Elsi

26.03.2020 21:53
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 26.03.2020 um 21:04:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 24.03.2020 um 20:52:

Danke! Nehme nun daran teil. :-)


Bitteschön, wie schon geschrieben, war mir nicht klar, dass mehr Infos drumrum gewünscht sind.

Dank für´s Beteiligen!

Es dürfen gerne auch noch mehr sich beteiligen.
Danke und einen schönen Abend.

Grüße
Elsi


Hallo Elsi,

ich weiss nicht, ob das heute noch so ist, aber zu
meinen Studienzeiten (analog) machten wir eine
Untersuchung/einen Test, und klärten dann im Anschluss
die Probanten über das eigentliche Untersuchungsziel
auf. Gerade in der Sozialpsychologie, war es häufig so,
dass Anderes untersucht wurde, als anfänglich angegeben,
bzw. als die Aufgabe vermuten lies.

Warum im Nachgang, damit es bei der Untersuchung
nicht zu Beeinflussungen kam. Aber wie gesagt,
es wurde im Nachgang dann aufgeklärt.

Daher bin ich mir jetzt unsicher, ob das hier posten
(also für die meisten im Vorfeld) des Untersuchungszwecks,
sich nicht auf die ntersuchungsergebnisse
verfälschend auswirkt!?

LG



Thema abonnieren antworten









ButterweichXY: Spende an Kai für die Freischaltung des Politikforums und Verbesserungen an Lesarion mach mit sei dabei!! Regenbogen Grüße von ButterweichXY      +++     Schneckerle1974: Wo hast du dich versteckt ?ich suche dich ich bitte dich finde mich ;-)      +++     >>> Laufband-Message ab nur 5,95 € für 3 Tage! <<<