...das mir zeigt, wie man eine richtige Frau ist.
Wenn ihr wisst was ich meine.
Zurzeit ist es so: Ich liebe Außenseiterinnen und Trollmädchen, aber sie lieben mich nicht zurück.
"Ich wurde letztes Jahr 30. Ich möchte es fast als Krise bezeichnen.
Ich habe/hatte nach wie vor keine Beziehung (bis auf die kurze Affaire,wo ich damals 3 Jahre brauchte um darüber hinweg zu kommen)
Bei meinen letzten 3 Annäherungsversuchen habe ich nen Korb gekriegt und inzwischen ist es so weit, dass ich so frustriert bin, dass ich nicht mal mehr raußgehn will und mich auch von meinen anderen Freunden zurückziehe, weil ich das Gefühl habe nicht liebenswert zu sein. Ich bin ängstlich und lustlos geworden
* Einsam
* Ohne Beziehung, aber scheinbar gibt es niemand der mit mir ne Beziehung will.
* Großer Kinderwunsch, aber wie allein erfüllen?"
(anonym)
Wir sind 30 Jahre alt. Wir haben Hochschulreife und wir sind emotional hochsensibel. xD
Wir sind Feministinnen. Echte Feministinnen sind immer narzisstisch und sie verbindet eine Hass-Liebe mit Frauen.
Wir wurden von uns nahestehenden weiblichen Verwandten verraten. Eine Mutter, eine lesbische Tante, vielleicht die Schwester oder eine ablehnende Großmutter.
Wir sind Mädchen-Trolle. Denn man ließ uns allein. Wir wurden verwahrloste, schmutzige, verlauste Straßenkinder.
Mädchen-Trolle haben deshalb starke Schamgefühle. Wir wurden vernachlässigt und niemand kümmerte sich um uns. Unsere Mütter wirkten kaltherzig und wie Maschinen und sie behandelten uns wie gefühllose Maschinen. So wurden manche von uns lesbisch, aber wir schämten uns. Manche zu sehr. Manche entwickelten eine zu große Angst vor Frauen. Manche vor Frauen, mit denen sie eine Bedrohung assozierten. Manche wurden tatsächlich gefühllos. Manche konnten sich nie in die Gruppe der Mädchen und Frauen einfügen. Für diese Frauen besteht am wenigsten Hoffnung. Diese Frauen standen ihre Pubertät ohne den Kontakt zu gleichaltrigen Mädchen durch. Diese Frauen sind am schlimmsten allen entfremdet. Diese Frauen sind es, in denen sich selten eine andere Frau spiegeln kann. Und wenn sie es doch kann dann reagiert diese Frau mit Ablehnung.
Wir sind stolz. Weil wir anders sind. Und die Stolzesten von uns? Was wird aus uns? Wir wollen und können uns nicht verleugnen. Wir machen keine Zugeständnisse. Wir haben lange im inneren Niemandsland zugebracht. Wir bleiben bis an unser Lebensende Fremde. Manche von uns mussten das Lesbischsein mühsam erlernen wie wenn jemand nach einem Schlaganfall sprechen lernt. Wir konnten nicht lesbisch leben. Manche -wie ich- sind tragi-komische Figuren geworden. Uns alle verbindet, dass wir an einem oder mehreren Punkten in unserem Leben keinen Ausweg mehr sahen.
Wir sind ernste Kinder und doch erwachsen, reifer und unreifer zugleich als jene, die uns begegnen und die uns verzweifeln lassen.