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pessi-opti
HiddenNickname
offline
17.08.2006 21:44
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Jeder Süchtige kann seine Gier befriedigen,
seine Sorgen ertränken, seinen Rausch verstärken,
Sich fallen und treiben lassen.

Jeder Süchtige könnte seiner Sucht entkommen,
sich helfen und beraten lassen, ein neues Leben anfangen,
sich auf neue Menschen einlassen.

Jeder sagt mir, dass man mit seiner Sucht vorsichtig sein muss,
seine Grenzen erkennen soll, Kraft und Mut braucht um sie
zu bewältigen.

Jeder Entzug dauert, kostet Kraft, erfüllt mit Leere,
der ganze Körper schmerzt, unaufhaltsam und immer weiter.
Durchhaltevermögen und starker Wille wird gefordert.

Jeder Entzug birgt neue Gefahren, der Rückfall scheint so nah,
die Versuchung so groß, man kann ihr kaum entkommen,
ein Schluck, ein Schuss, ein Zug und schon ist sie wieder da.

Jeder kann es besiegen, nur ich komme mir so hilflos vor,
meine Sucht so unüberwindbar, der Körper schmerzt,
keine Pillen, keine Wunden auf der Haut, kein Tropfen heilt.

Ich liebe dich, mein Entzug nur realisierbar,
wenn ich dich nicht einatme, deine Stimme nicht in mir aufnehme,
meine Haut deine nicht streift, wird meine Sucht nicht befriedigt.

Ich dürfte nicht mehr in deiner Nähe verweilen, meine Blicken dürfen
deinen nicht streifen, wir dürften uns nie wieder sehen.
Damit aufzuhören ist, wenn man mich zwingt mit dem Atmen aufzuhören.
So fühlt sich wahrscheinlich jeder, der auf Entzug ist.