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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadSuizid und Migration
12.12.2010 15:03
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0 Ich las in der "Emma", dass Frauen mit türkischen Vorfahrinnen in Deutschland, doppelt so oft Suizid begehen, wie in Deutschland lebende Frauen mit deutschen Vorfahrinnen. (Weiß nicht welche Ausgabe und bin auch sonst nicht auf "Emmakurs", da ich das Blatt schon extrem rassistisch und islamphobisch finde) Das hat mich sehr betroffen gemacht. Ich bin sowieso der Ansicht, dass ein Stigma (egal welches) schwerer zu tragen ist, als von der offiziellen Psychologie, die doch eher immer ausschließlich in der Kindheit und im familären Umfeld nach Ursachen sucht, zugibt. Es entsteht ein starker seelische Schmerz dadurch, ständig in eine Gruppe (Schulklasse, Kollegium, oder eben die Familie) gehen zu müssen, wo heimlich gelästert wird, wo eine bei jeder Gelegenheit lächerlich gemacht wird, mit unterschiedlichem Maß gemessen wird und eine leicht zum Sündenbock für alles mögliche wird, oder eben einfach übergangen ("mit der spiel ich nicht", oder:" mit ihr will ich nicht zusammen arbeiten" ) . Es ist eine große Verletzung, aus einer Gruppe ausgerenzt zu werden. Menschen die Stigmagruppen angehören, können dem nicht entkommen. Sie haben nur die Wahl, ob sie von ihrer Herkunftsgruppe (falls dies wie bei Migration die Stigmagruppe ist), oder vom gesellschatlichen Umfeld, den Klassenkameradinnen, Kolleginnen ausgegrenzt werden wollen. Menschen sind unterschiedlich sensibel und einige ertragen das eben nicht. Das sind meine Gedanken dazu....
editiert am 12.12.2010 15:06
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