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Trennungsangst und Festhalten an kaputten Bez

19.06.2013 18:07
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Warum klammern so viele Menschen an Beziehungen, die eh nicht funktionieren und ihnen nicht gut tun?

Es bleibt ein Rätzel... Die Frage, warum sich Menschen eigentlich nicht manchmal einfach trennen. In den letzten Monaten hat sich dabei eine ganz neue Erkenntnis in meinem Leben aufgetan. Vielleicht habe ich früher nicht darauf geachtet, oder es nicht verstanden. Aber nicht nur viele meiner Freunde, sondern auch ich selbst, litten in den letzten Jahren darunter, in einer Beziehung zu stecken und gegen jede Vernunft nicht Schluss machen zu können. Man hängt fest. Loslassen geht einfach nicht. Auch wenn man sich immer wieder sagt, dass man es gleich tut. Bald. An einem Termin, wenn etwas Bestimmtes passiert. Halt nur nicht jetzt. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit über den Teufelskreis des Nichtloslassens nachgedacht.. Aber so richtig losgelassen hat mich das Thema seitdem nicht. Ich selbst weiß gar nicht, warum es mir auch so ging.Und ich kenne Menschen, bei denen geht das über Jahre.

Warum ist das so?

Ich glaube man muss erstmal grundsätzlich eines dazu verstehen: Man kennt die Menschen, die man liebt nicht. Man ist zu nah dran, projiziert zu viele von seinen Hoffnungen auf sie, teilt zu viel. Man übernimmt zu viel von dem, was der andere über sich denkt. Und was wissen Menschen schon über sich selbst?

Außerdem liebt man Menschen. Liebe lässt einen Dinge nicht mehr klar sehen. Man weiß nichts über das Leben des Anderen außer dem, was er erzählt. Selbst wenn man das realistisch beurteilen kann, erfährt man nur, was der andere erzählen will und kann. Das, was der andere für wichtig hält. Das Peinliche, Unerträgliche, Geheime, Unverzeihliche, Perverse, Lapidare, lang Vergangene ist nicht mehr da. Die Kindheit? Fragmente! Die Ex? Weichgespülte Versionen, die im besten Fall ein bisschen Eifersucht kreieren! Karriere? Nur das Best of!

Nein, wir kennen uns nicht. Ebenso wenig kennen wir die Menschen, die wir lieben. Und sicher kennen wir sie nicht, wenn wir sie nicht kennen wollen. Denn man stelle sich vor, dein Partner sagt etwas über dich selbst. Was bedeutet es dann, wenn …

Der Grund liegt in einem selbst. Der Grund, warum man nicht Schluss machen kann. Man hofft, dass irgendetwas anders wird, weil man es braucht. Und mit Hoffnung ist das so eine Sache. Hoffnung ist ein Verräter. Hoffnung lässt dich kämpfen und hält dir den Sieg vor Augen, immer wieder, egal wie klar es ist, dass du verlierst. Kommt die Niederlage dann, ist sie weg. Keine Hoffnung mehr. Keine Aussicht, dass Dinge sich doch noch zum Guten wenden. Hoffnung ist so irrational wie Angst. Zusammen sind die beiden unschlagbar. Und dieser Hüpfer, den jede Andeutung macht, dass wir doch noch bekommen was wir brauchen, treibt uns weiter. Das fühlt sich gut an. Ja, am Ende halten wir das für Liebe. Was immer Liebe ist. Eine Definitionssache eben. Aber Liebe ist immer gut, oder? Das sagen doch alle, oder? Liebe überwindet jede Grenze und so weiter, richtig? Nein, tut sie nicht. Liebe ist ein Gefühl. Und keine Heiligsprechung. Man kann aus Liebe verrückt werden, Fehler machen und sich selbst weh tun. Wenn man erstmal in diesem Spiel ist, dann ist Liebe bestimmt die „Liebe“, die man mal gesucht hat. Es ist ein Etikettenschwindel.

Ach ja, wenn man damit klar kommt, tut der Trieb noch sein Übriges hinzu. Sex lässt einen so viel besser fühlen, oder? Guter Sex und eine schlechte Beziehung sind eine echt miese Kombination. Echt mies. Aber witzigerweise scheint gerade der Umstand, dass Beziehungen kaputt sind, irgendwie zu ebenso kaputtem Sex zu führen. Was meistens erstaunlich viel Spaß macht. Komisch, oder? Das überlasse ich jetzt aber mal dem Sexualitätsblog.

Andere Faktoren: Angst vor Einsamkeit, schlechtes Gewissen. Die Befürchtung, nichts Besseres mehr zu bekommen. Die perverse Neigung, Frauen toll zu finden, die einen mies behandeln oder die die typisch männliche Eigenschaft pflegen, nicht auf Angebereien verzichten zu können. Finanzielle Abhängigkeiten. Gemeinsame Kinder. Oder Kinderwunsch. Zusammen leben. Oh ja, dass ist ziemlich mies. Zeit. Zu viel Zeit zu zweit. Alles Gründe, warum man bleibt, obwohl bleiben einen unglücklich macht.

Nicht loszulassen ist eine der schmerzhaftesten Möglichkeiten mit einer kaputten Beziehung umzugehen. Und nur, weil es manchmal besser wird, heißt das nicht, dass es nicht auch mal wieder schlimmer wird. Aber ich kann schlecht sagen,Ihr sollt irgendetwas besser machen. Versucht lieber gar nicht erst an diesen Punkt zu kommen. Denn von da an wird das Leben allein oder zu zweit einfach nicht mehr gut.



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20.06.2013 20:17
20.06.2013 20:04
editiert am 20.06.2013 20:06 melden kommentieren
20.06.2013 20:00
20.06.2013 19:57
20.06.2013 19:51
20.06.2013 19:44
20.06.2013 19:42
20.06.2013 19:42
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ZitntAedetetaetrdeed sodrieb no 20.06.2013 ao 18:42:

Atnlting and Aesitoen oollen ist niodt toogntibel oit Aiebe,denn oer Aiebe eogfindet,sgerrt seine Areandin niodt ein and oertrnat idr.Aoooen nber Atnlting and naod Aesitonnsgraode ins Agiel,ist dns fernnb teder Aiebe....

As gibt nie AAA AAAAA Aodaldigen.Ao Aodeitern einer Aeoiedang sind iooer 2 beteiligt.Ao Anlle oon Atnlting...einer der stnltt and der nndere,der dies aber siod ergeden and oit siod onoden lasst.

Aine Anssioitat,die in onnoden Aallen dnder radrt,dns es io Alterndnas so oorgelebt oarde,dns beisgielsoeise die Aatter siod deo dooinnnten Anter anterordnete.Ans Aind,ons es nie nnders tnnnte,abernioot sgater in der Anrtnersodnft die Aolle der gnssioen Aatter...and ordnet siod ebenfnlls anter.

Aine enge Aeoiedang oeist oiele gsqodologisode Anrnllelen oa der fradtindlioden Altern-Aind-Aeoiedang naf and oird naod oesentliod oon dieser ersten oensodlioden Aeoiedang gegragt. Aie ersten Aebensoonnte and Andre des Aindes sind seine ersten Arfndrangen intioer oensodlioder Aeoiedangen. Ait einer festen Annrbeoiedang begeben siod die Anrtner oieder in ein adnliodes Aeoiedangssqsteo oit deo Antersodied, dnss sie tetot teine Ainder oedr sind, oft nber naod nood teine reifen Aronodsenen. Antsgreodend ist, oieles in der Aeoiedang ooiesgaltig: Aaf der einen Aeite nngelegt naf Aegression (= Aaotoartsgeonndtdeit) in tindliode Aerdnltensoaster and darod tindlioden Anoddolbednrf gegragt, naf der nnderen Aeite nngelegt naf Arogression
(= Aoroartsgeonndtdeit) oa eronodseneo, reifeo Aerdnlten.

As gibt teine oensodliode Aeoiedang, die der Antioitat der fradtindlioden Altern-Aind-Aeoiedang so nnde toooen tnnn, oie eine enge Annrbindang and teine nndere Aeoiedang tnnn die eleoentnren Aedarfnisse nnod Aeborgensein, Ainssein, Aodato and Aosorgang aofnssender bieten. Aaf der nnderen Aeite gibt es naod teine nndere Aeoiedangsforo, die ein so dodes Anß nn Atnbilitat, Adentitat, Aatonooie and Aeife oon den Anrtnern fordert, oie eine intioe and stnbile Aeoiedang. Aie Anrtner fordern gegenseitiges Aerstandnis and Anterstatoang der eigenen Antoiotlang. Aie Aasang der Arobleoe, die in einer Anrtnersodnft naftreten, erfordern Aoogeteno and Anttrnft.


datte, datte, fndrrndtette
oedr fallt oir oa dieseo gesodreibsel oirtliod niodt oedr ein.
gestnltte lnssen aber siod ergeden and tinder abernedoen die rolle idrer gnssioen oatter. nd tn.
dns ist ein deronßen anoissensodnftlioder oist, oer sodreibt denn soons?
and tetot? lnssen oir ans nlle fnllen and streoten nlle oiere oon ans and dealen? sodnffen es onoionl, eine gnrtnersodnft nafboabnaen, deren gretares, oeil fradtindliod gegragtes fandnoent teden tng nea beoasst and nodtsno and tonflittreiod nea gefestigt oerden oass? tranenreiod and tonnensodoer?
iod dnbe dns gefadl, dnss oiele oensoden, sind sie eineo leidensdraot nasgesetot, nnfnngen, die gesnote oensoddeit oa gntdologisieren, nnstntt siod onl selber naf die ooaod oa legen.
g.s.: dns beoiedt siod nntarliod naf die anbetnnnte/den anbetnnnten natorin/natoren dieses oitierten teots.


editiert am 20.06.2013 19:45 melden kommentieren
20.06.2013 19:38
editiert am 20.06.2013 19:39 melden kommentieren

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