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Forum » Literatur, Kunst & Philosophie » ThreadÜber das Suchen und Finden...
08.06.2010 11:42
HiddenNickname
0 Folgende Gedanken sind Ergebnis jahrelangen Sammelns der unterschiedlichsten Erfahrungen, so wie es im Grunde jeder Mensch auf dieser Welt tut, der auf Partnersuche ist. Mit dem Ausdruck Partnersuche wären wir schon bei dem eigentlichen Problem. Viele Leute sagen, sie suchen nix oder befänden sich gar nicht auf Suche, da dies ohnehin Zeitverschwendung wäre. Sie würden sich lieber finden lassen und das möglichst unverhofft. Dann gibt es die von vornherein Sich-finden-Lasser, die überhaupt keinen Gedanken an eine sonstwie geartete Suche verschwenden. Die Sucher geben das gerne zu, dass sie suchen, sind aber frustriert, da in aller Regel keine erfolgreichen Funde zu erzielen sind. Somit lassen sie sich bekehren und wechseln wohl oder übel auf die Seite der Sich-finden-Lasser. Und genau hier liegt der Hase im argen oder im Pfeffer begraben. Wenn sich alle nur noch finden lassen wollen und es keine Sucher mehr gibt, wer findet dann die Sich-finden-Lasser? Genau, niemand. Allerdings gibt es da noch eine dritte Gruppe, die von sich behautet, weder zu suchen noch sich finden lassen zu wollen. Das sind die Entscheider. Sie entscheiden selbst, mit wem sie sich einlassen oder abgeben wollen und mit wem nicht. Dies jedoch in nicht immer nachvollziehbarer Art und Weise. Wenn ein Entscheiderin sich nun mit jemanden einlässt, kann man dann vom Finden sprechen? Oder hat sie vorher gesucht? Mitnichten, denn eine Entscheiderin quatscht in aller Regel seine „Opfer“ selbständig an und somit fand weder eine Suche statt noch hat er dadurch jemanden gefunden. Andererseits ist die Angequatschte aber gefunden worden und wenn sich nicht zu den Sich-finden-Lasser gehört hat, ist das wiederum zum scheitern verurteilt. Letztendlich erhöht diese Vorgehensweise der Entscheiderinnen dummerweise nicht die Erfolgsquote bei der Partner“suche“. Genau betrachtet zieht sich somit ein gewisser Frustrationslevel durch alle drei Gruppen und alle sind auf gleiche Art und Weise desillusioniert. Das Ganze lässt sich wohl am besten so ausdrücken: Die Sucherinnen haben genau eine zu wenig gefunden, die Finderinnern wurden einmal zu oft gefunden und die Entscheiderinnen haben viel zu viele angequatscht um glücklich zu werden. Ein klassisches Dilemma, für welches ich noch keine Lösung gefunden habe... (Diskussion frei gegeben)
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08.06.2010 19:38
08.06.2010 19:30
08.06.2010 17:28
HiddenNickname
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08.06.2010 17:18
08.06.2010 11:57
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