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Unglaublich...


02.07.2007 19:11
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Frau sieben Mal auf Schützenfest vergewaltigt

Eine 17-Jährige lernt auf einem Schützenfest in Niedersachsen einen Mann kennen. Wenig später wird sie von sechs Tätern sexuell missbraucht. Sie sollen zwischen 17 und 20 Jahren alt. Die Polizei nahm die mutmaßlichen Täter fest - und ließ sie wieder frei.


Wegen des Verdachts der Massenvergewaltigung an einem 17-jährigen Mädchen hat die niedersächsische Polizei sieben junge Männer verhaftet. Die Tat soll sich in der Nacht zum Sonnabend am Rande eines Schützenfestes im Ort Adenbüttel ereignet haben, wie die Polizei in Gifhorn mitteilte. Wegen des Verdachts der Vergewaltigung einer 16-Jährigen ebenfalls am Rande eines Festes in Sassenburg nahm die Gifhorner Polizei einen weiteren jungen Mann fest. Alle Verdächtigen waren am Sonntag aber wieder auf freiem Fuß. In beiden Fällen bestritten die jungen Männer, Gewalt angewendet zu haben.

Auf dem Schützenfest in Adenbüttel lernte das 17-jährige Mädchen nach eigenen Angaben einen jungen Mann kennen, der dort in Begleitung mehrerer Jugendlicher war, wie die Polizei mitteilte. Am Rand einer Grünfläche unweit des Festplatzes habe einer aus der Gruppe sie plötzlich gepackt, auf den Rasen gezerrt und zu Boden geworfen. Etwa sechs Täter hätten sie anschließend sexuell missbraucht.

Die Polizei nahm im Ort, auf dem Schützenplatz und in der unmittelbaren Nähe sechs junge Männer im Alter von 17 bis 20 Jahren vorläufig fest. Sie stammen alle aus Nachbardörfern. Ein weiterer 18-jähriger Tatverdächtiger wurde am Samstagmorgen festgenommen.
Bei Opfer und Tätern Spuren der Tat

Die Beschuldigten bestreiten nach Angaben der Polizei, massiv Gewalt angewendet zu haben. Bezüglich der näheren Tatumstände gebe es widersprüchliche Aussagen. Ein Rechtsmediziner und Spezialisten der Spurensicherung fanden sowohl beim Opfer als auch bei den Tatverdächtigen Spuren der Tat, die weiter untersucht und ausgewertet würden.

Alle Tatverdächtigen standen laut Polizei während der Tat unter Alkohol. Bei fünf von ihnen seien bei Tests Drogen nachgewiesen worden, die jungen Männer hätten den Konsum von Haschisch und Kokain zugegeben. Trotz der massiven Vorwürfe mussten alle Tatverdächtigen wegen nicht ausreichender Haftgründe entlassen werden, wie die Polizei mitteilte. Zwar liege gegen alle ein dringender Tatverdacht wegen Vergewaltigung vor, doch bestehe weder Flucht- noch Wiederholungs- oder Verdunklungsgefahr.
Zweiter Fall ebenfalls im Landkreis Gifhorn

Im niedersächsischen Landkreis Gifhorn wurde am Wochenende noch ein zweiter Fall einer Sexualstraftat gemeldet. Und wieder geschah dies am Rande einer Feier. Ein 16-jähriges Mädchen gab an, am Freitagabend in Sassenburg von einem 18-Jährigen vergewaltigt worden zu sein. Sie habe sich am Abend gemeinsam mit etwa zehn anderen Jugendlichen getroffen. Sie hätten Alkohol getrunken, sich unterhalten und Musik gehört. Nach Mitternacht sei sie in ein angrenzendes Waldstück gegangen, um zu urinieren. Dorthin sei ihr ein angetrunkener 18-Jähriger gefolgt. Er habe sie zu Boden gedrückt und sie vergewaltigt.

Der 18-Jährige bestreitet die Gewaltanwendung. Er wurde noch in der Nacht in seiner elterlichen Wohnung festgenommen. Er stand wie auch die mutmaßlichen Täter in Adenbüttel unter Alkohol. In seiner Vernehmung räumte er ein, mit dem Opfer Geschlechtsverkehr gehabt zu haben, allerdings will er dabei keinerlei Gewalt angewendet haben. Er ist der Polizei bereits wegen Diebstahlsdelikten und Körperverletzung bekannt. Auch er wurde nach der Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt. Erst am vergangenen Donnerstag wurde ein Fall aus Bayern bekannt, wo zwei 14 und 15 Jahre Schüler ein 13 Jahre altes Mädchen vergewaltigt haben sollen.

Quelle: AOL-Nachrichten

Ob Alkohol oder nicht...wieso wird da so lasch mit den Indizien umgegangen? Wenn schon an allen Spuren vorgefunden wurden finde ich, sollte man der Sache auch richtig auf den Grund gehen...unglaublich, echt! :shock:


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02.07.2007 19:38
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