Unsterblich verliebt-hetero-was tun?
Vor einem Jahr habe ich sie durch Zufall kennengelernt, auf einer Tagung. Ihr Anblick raubte mir sofort den Atem.Und den restlichen Tag konnt ich meine Augen einfach nicht von ihr lösen. Natürlich war mir bewussst, dass sie hetero ist und an mir niemals interessiert sein würde. Und obwohl mein Verstand mir dies oft genug sagte und mein Interesse mit Argumenten wie " schon wieder in eine hete verliebt? du tust dir wieder selbst weh..."versuchte mich auf das Wesentliche dieser Tagung zu lenken, war mit mir nichts mehr anzufangen. Den ganzen Tag hatte sie ein Lächeln auf mein Gesicht gezaubert,ich beobachtete sie. Wenn meine Augen ihre trafen und ich fessttellte, dass sie genau in diesem Moment auch mich ansah, schaute ich schnell und beschämt zur Seite. Ich fühlte mich durchschaut, erwischt.
Ich versuchte unauffällig mit ihr ins Gespräch zu kommen,ganz lässig, als ob mir eigentlich nichts daran liegen würde, wobei ich mir irgendeinen scheiß aus den fingern gesogen habe, weil ich so in ihrer Nähe an vollkommener reizüberflutung litt.Ich ließ mir das unter keinen umständen anmerken.
Sie sah mir so tief in die Augen, dass alles in mir kribbelte.Sie lächelte, und suchte den restlichen tag auch meine Nähe.
Wäre ich hetero, hätte ich eine gute Freundin gefunden, leider (oder wie auch immer) bin ich das nicht. Ich hatte seit der Pupertät endlich wieder Schmetterlinge im Bauch und gleichzeitig verdammte ich mich dafür. Aber sie war so schön, so stark, so aufbrausend, so dominant, sie hatte die schönste Ausstrahlung , die ich jemals wahrgenommen habe. Es war als kannte ich sie schon ewig und als könnte ich ihre Seele hören und sehen.Sie ist einer dieser Menschen, die immer Kontakt suchen und Körperkontakt halten, sei es durch Umarmungen, oder Küsse oder Hände halten oder auf dem Schoß sitzen...
Folglich berührte sie mich freundlich und zufällig,vorallem oft, ich machte mir Hoffnungen und jede winzige Berührung ließ mein Herz schneller schlagen.Dennoch erzähle sie mir von ihrer Trauer über ihren Freund, der sie verlassen hatte und wie sehr sie ihn liebte.Ich uternahm gar nichts, schließlich wollte ich weder eine Frau anbaggern, die überhaupt nicht auf mich stand noch so ein Trottel sien, der freundchaftlichen Körperkontakt falsch deutete,
Nach der Tagung telefonierten wir 7-8 mal das restliche Jahr. Das wars, ich suchte nicht mehr den Kontakt und war schon wieder in meinem eigenen, echten Leben auf der Suche nach Glück. Ich hatte in der Zwischenzeit andere Menschen kennen gelernt, vieles neues gelernt und viele neue Probleme gehabt , dennoch auch viel Spaß und Freude.
Gegen Anfang des nächsten Jahres stand wieder einen Tagung auf dem Plan, diesmal war vorgesehen, dass unsere Abteilung über Nacht dort bleiben sollte um an einer Fortbildung am nächsten Tag teilzunehmen.Zwei Tage vor Abreise rief sie mich an und fragte, ob ich auch käme und dass sie sich darauf freuen würde mich zu sehen.
Die Tagung war langweilig , wie die vorige und als ich sie wieder sah war ich erneut überwältigt von ihr. Irgendwie hatte ich das Gefühl sie würde das erkennen, mich durchschauen wenn ich zu lang bei ihr war ,zu oft zu ihr sah oder ihre Nähe suchte.So kam es,dass ich versucht emich zurück zu halten und dass sie meine Nähe suchte, oberflächlich aber oft. Ich wusste nie was ich sagen sollte, schließlich wollte ich sie beeindrucken und nicht als langweiliger Trottel rüber kommen wie ich mir so vor kam, bei ihr.Und natürlich viel mir nix gutes ein. Eigentlich hätte ich sagen wollen " Ich habe mich in dich verliebt, du bist die aller schönste Frau dieses Planeten" Aber ich hatte Angst davor und was hätte mir das gebracht, sie war immerhin hetero.
Sie musste auch dort nächtigen, darüber hatten wir uns am Morgen unterhalten.Und so stand sie Abends mit einer Flasche trockenen Rotwein vor meinem Hotelzimmer und lächelte.Was ne Überraschung. Damit hätte ich niemals gerechnet. Zu allem Übel war sie allein bei mir und hatte keine ihrer Kolleginen bei sich.Das brachte mich shcon ein wneig aus der Fassung. Ich dachte mir "was solls, schließlich haben wir uns sehr gut verstanden am Telefon und nach ein zwei Stündchen kann ich mich ja schlafen legen, das bringt mich schon nicht um"
So haben wir die Flasche Wein zussammen getrunken und waren noch in der Hotelbar.Die zwei Stunden waren längst vorbei, wir haben so viel gelacht zusammen und scheiße gemacht und wieder gelacht und geredet über Gott und die Welt. Und natürlich suchte sie wieder Körperkontakt, eigentlich hielt sie mich den ganzen Abend an der Hand oder im Arm, was ich selbstverständlich genoß. Meinen Verstand hatte ich im Zimmer gelassen, und feierte ausgelassen mit ihr.Auch hatte ich keine Probleme mehr zu reden oder ihr was zu erzählen. Je mehr ich trank, umso mehr taute ich auf und umso verrückter wurde ich. Ich hatte mich abgefunden, dass sie mich immer im Arm hielt und genoss es richtig.Es machte mich jedoch nicht verlegen, dazu hatte ich zuviel getrunken. Ich war sehr betrunken aber fröhlich, einfach weil ich bei ihr sein durfte und weil sie die Nähe suchte obwohl ich mich so gehen lies. Ich kam mir vor, als ob ich alles von oben , aus der Vogelperspektive beobachtete, und ich fand es toll.
Irgendwie hielt sie mich davon ab, durch die Straßen zu laufen und überredete mich lieber schlafen zu gehen, da wir beide morgen an der Fortbildung teilnehmen mussten. Wir kamen in ihr Zimmer,(glücklicherweise schlief meine Kollegin und ich hatte den Schlüssel vergessen, sodass sie mir anbot ihr Bett mir mir zu teilen) ihre zwei Kolleginnen schliefen ebenfalls schon. Also lag ich da neben ihr im Bett und hielt sie im Arm. Es war wie ein Traum. Ich war glücklich, so glücklich wie lange nicht mehr, wenn ich überhaupt jemals so glücklich war.Ich streichelte mit meiner Hand sanft über ihren Rücken. Ich dachte mir nichts dabei. Wir hatten einen wunderschönen Abend, ich hatte sie richtig gern, und streichelte sie einfach aus meinem glücklichen Gefühl heraus. Sie schien es etwas anders gesehen haben, sie schien es als Einladung aufzufassen und beugte sich über mich. Unsere Gesichter waren ganz nah beieinander,ihr Geruch benebelte mich noch mehr als ich eh schon war, ich konnte ihren Atem spüren. Langsam kam sie näher, ihre Haare kitzelten auf meiner Haut aber ich rührte mich nicht, sie kam noch näher, wir waren nur noch wenige Millimeter voneinader entfernt und wir küssten uns. Erst langsam und vorsichtig und dann leidenschaftlich und immer wilder. In dieser Nacht schlief ich mit ihr und es war das schönste was ich je erlebt habe.
Ihre Haut fühlte sich so weich an, sie war so zart und trotzdem hatte ich bei ihr das Gefühl, vollkommen beschützt zu sein. Ihr nackter Körper unter meinen Händen, ihr Geruch , ihr Blick, wie sie mich küsste und anfasste und ihre Leidenschaft, all das werde ich niemals vergessen. Es hat sich in mein Gehirn eingebrannt obwohl ich die Details manchmal nicht mehr ganz fassen kann.
Nach dieser Nacht ging ich ihr wieder aus dem Weg, den nächsten Tag, jetzt fühlte ich mich erst recht erwischt und durchschaut, zumal ich mich jetzt richtig, unsterblich in sie verliebt hatte. Wenn sie in meiner Nähe stand schlug mein Herz jetzt so fest gegen meinen Brustkorb, dass es fast weh tat und ich sie mir am liebsten gepackt hätte und in meine Arme gezogen hätte. Ich hatte panische Angst das jemand mein Herz hören konnte oder meine Blicke sehen konnte.Und was habe ich getan? Ich saß dumm rum und habe mit keinem mehr gesprochen, weil ich Angst hatte, wenn sie mich beobachtet und ich nur den Funken einer chance bei ihr hätte, diesen durch irgendetwas verbauen könnte. Also tat ich nichts, ich redete nicht mit ihr, und sonst auch mit keinem. Ich setzte mich in einer Sequenz neben sie, aber brachte auch nix vernünftiges raus. Sie war normals zu mir, so wie vorher, so freundschaftlich und nähesuchend, wenn auch nicht mehr ganz so viel. Das verunsicherte mich nur noch mehr. Ich dachte, dass es ihr nichts bedeutet hatte, denn sonst hätte sie sicherlich anders reagiert. Schließlich sah ich sie vertieft in Gespräche, und ich sah sie aus vollem Herzen lachen mit andern, bei anderen. All das brach mir das Herz. Aber ich konnte mir auch unmöglich vorstellen, dass sie jemand ist, der einfach so mit einigermaßen Fremden schlief, ich kannte sie ja ein wenig. Und sowas hatte sie noch nie gemacht , so war sie noch nie eingestellt.
Der Abschied war eine Umarmung, sie war lächerlich, für das was ich fühlte und für das was passiert war.Wir woltlen den Kontakt halten und mal wieder telefonieren, das sagte sie zumindest.
Als ich zuhause war, weinte ich. Den ganzen Tag lang konnte ich mich nicht beruhigen, ich hatte keine Kraft mehr irgendwas zu machen ich lag nur da und dachte an sie, an ihren Geruch an ihre Augen, an ihr Lächeln und dass es der größte Wunsch meines Lebens sein werde mit ihr zusammen zu sein. Ich hatte noch etwas Hoffnung, diesen Wunsch zu verwirklichen.Doch konnte ich die nächsten zwei Tage an nichts anderes denken, ich konnte nichts esse, mit keinem reden, nicht schlafen. Die Zeit mit was anderem zu verbringen, as an sie zu denken, erschien mir als Verschwendung. Zwei Tage später schrieb sie mir eine email. Nichts besonderes small talk.Ich schrieb zurück, ich war enttäuscht, wurde eindeutiger, jedoch immer so, dass ichs im Notfall hätte zurück nehmen können, dass ich niemals alle meine Karten gezeigt hätte.Sie ging nicht darauf ein,das einzige was sie erzählte war, dass ich die erste Frau sei,mit der sie geschlafen hat. Es lag keine Wertung in ihrer Feststellung. Und wieder verebbte der Kontakt. mit einem Unterschied: ich konnte mich nicht mehr auf mein Lenen konzentrieren, immer war ich in Gedanken bei ihr. Ich konnte mich nicht mehr trennen, mein Leben erschien mir nicht mehr als lebenswert und ich rutschte in Süchte. Die eine beendete ich und rutschte in die nächste und immer so weiter.
Das ist jetzt ein Jahr her und ich bin gewillt mein Leben wieder in den Griff zu kriegen, ich möchte nicht mehr süchtig sein, ich möchte irgenwann wieder glücklich sein, irgendwie....
Vor kurzem habe ich auch festgestell, wie wieviele hübsche und beeindruckende Frauen es auf der Welt gibt. Wir haben noch einmal telefoniert vor nem Monat, aber ganz kurz, nichtmal 10 min und wir hatten uns nicht wirklich was zu erzählen Und ich erkannte auch, dass sie dem Kontak mit mir aus dem Weg gehen will. Vielleicht ist es ihr unangenehm, dass ich diese Gefühle habe, ich weiß nämlich, dass sie wieder einen Freund hat, folglich wohl doch hetero ist, so wie ich es zu anfang dachte.Aber warum war sie am nächsten Tag so normal zu mir? Und warum hat sie mit mir geschlafen, wenn sie nicht auf Frauen steht? Und wenn sie doch mit mir geschlafen hat, weil sie auf mich steht, wieso jetzt nicht mehr? 'Und woher konnte sie wissen, dass ich sie auch so sehr mochte und auch mit ihr schlafen wollte, dass sie den Kontakt suchte? Oder waren es alles Zufälle? Ich hasse diese Fragen. Dennoch weiß ich, dass ich sie immer lieben werde und kein Tag vergehen wird, an dem ich nicht an sie denke und mir wünsche in ihre Augen sehen zu dürfen.Ihre Seele hat meine so sehr berührt, dass ich nie wieder die selbe sein werde.Niemals erlischt mein kleines Fünkchen Hoffnung,dass ich sie eines Tages in meinen Armen halten werde.
Ich versuchte unauffällig mit ihr ins Gespräch zu kommen,ganz lässig, als ob mir eigentlich nichts daran liegen würde, wobei ich mir irgendeinen scheiß aus den fingern gesogen habe, weil ich so in ihrer Nähe an vollkommener reizüberflutung litt.Ich ließ mir das unter keinen umständen anmerken.
Sie sah mir so tief in die Augen, dass alles in mir kribbelte.Sie lächelte, und suchte den restlichen tag auch meine Nähe.
Wäre ich hetero, hätte ich eine gute Freundin gefunden, leider (oder wie auch immer) bin ich das nicht. Ich hatte seit der Pupertät endlich wieder Schmetterlinge im Bauch und gleichzeitig verdammte ich mich dafür. Aber sie war so schön, so stark, so aufbrausend, so dominant, sie hatte die schönste Ausstrahlung , die ich jemals wahrgenommen habe. Es war als kannte ich sie schon ewig und als könnte ich ihre Seele hören und sehen.Sie ist einer dieser Menschen, die immer Kontakt suchen und Körperkontakt halten, sei es durch Umarmungen, oder Küsse oder Hände halten oder auf dem Schoß sitzen...
Folglich berührte sie mich freundlich und zufällig,vorallem oft, ich machte mir Hoffnungen und jede winzige Berührung ließ mein Herz schneller schlagen.Dennoch erzähle sie mir von ihrer Trauer über ihren Freund, der sie verlassen hatte und wie sehr sie ihn liebte.Ich uternahm gar nichts, schließlich wollte ich weder eine Frau anbaggern, die überhaupt nicht auf mich stand noch so ein Trottel sien, der freundchaftlichen Körperkontakt falsch deutete,
Nach der Tagung telefonierten wir 7-8 mal das restliche Jahr. Das wars, ich suchte nicht mehr den Kontakt und war schon wieder in meinem eigenen, echten Leben auf der Suche nach Glück. Ich hatte in der Zwischenzeit andere Menschen kennen gelernt, vieles neues gelernt und viele neue Probleme gehabt , dennoch auch viel Spaß und Freude.
Gegen Anfang des nächsten Jahres stand wieder einen Tagung auf dem Plan, diesmal war vorgesehen, dass unsere Abteilung über Nacht dort bleiben sollte um an einer Fortbildung am nächsten Tag teilzunehmen.Zwei Tage vor Abreise rief sie mich an und fragte, ob ich auch käme und dass sie sich darauf freuen würde mich zu sehen.
Die Tagung war langweilig , wie die vorige und als ich sie wieder sah war ich erneut überwältigt von ihr. Irgendwie hatte ich das Gefühl sie würde das erkennen, mich durchschauen wenn ich zu lang bei ihr war ,zu oft zu ihr sah oder ihre Nähe suchte.So kam es,dass ich versucht emich zurück zu halten und dass sie meine Nähe suchte, oberflächlich aber oft. Ich wusste nie was ich sagen sollte, schließlich wollte ich sie beeindrucken und nicht als langweiliger Trottel rüber kommen wie ich mir so vor kam, bei ihr.Und natürlich viel mir nix gutes ein. Eigentlich hätte ich sagen wollen " Ich habe mich in dich verliebt, du bist die aller schönste Frau dieses Planeten" Aber ich hatte Angst davor und was hätte mir das gebracht, sie war immerhin hetero.
Sie musste auch dort nächtigen, darüber hatten wir uns am Morgen unterhalten.Und so stand sie Abends mit einer Flasche trockenen Rotwein vor meinem Hotelzimmer und lächelte.Was ne Überraschung. Damit hätte ich niemals gerechnet. Zu allem Übel war sie allein bei mir und hatte keine ihrer Kolleginen bei sich.Das brachte mich shcon ein wneig aus der Fassung. Ich dachte mir "was solls, schließlich haben wir uns sehr gut verstanden am Telefon und nach ein zwei Stündchen kann ich mich ja schlafen legen, das bringt mich schon nicht um"
So haben wir die Flasche Wein zussammen getrunken und waren noch in der Hotelbar.Die zwei Stunden waren längst vorbei, wir haben so viel gelacht zusammen und scheiße gemacht und wieder gelacht und geredet über Gott und die Welt. Und natürlich suchte sie wieder Körperkontakt, eigentlich hielt sie mich den ganzen Abend an der Hand oder im Arm, was ich selbstverständlich genoß. Meinen Verstand hatte ich im Zimmer gelassen, und feierte ausgelassen mit ihr.Auch hatte ich keine Probleme mehr zu reden oder ihr was zu erzählen. Je mehr ich trank, umso mehr taute ich auf und umso verrückter wurde ich. Ich hatte mich abgefunden, dass sie mich immer im Arm hielt und genoss es richtig.Es machte mich jedoch nicht verlegen, dazu hatte ich zuviel getrunken. Ich war sehr betrunken aber fröhlich, einfach weil ich bei ihr sein durfte und weil sie die Nähe suchte obwohl ich mich so gehen lies. Ich kam mir vor, als ob ich alles von oben , aus der Vogelperspektive beobachtete, und ich fand es toll.
Irgendwie hielt sie mich davon ab, durch die Straßen zu laufen und überredete mich lieber schlafen zu gehen, da wir beide morgen an der Fortbildung teilnehmen mussten. Wir kamen in ihr Zimmer,(glücklicherweise schlief meine Kollegin und ich hatte den Schlüssel vergessen, sodass sie mir anbot ihr Bett mir mir zu teilen) ihre zwei Kolleginnen schliefen ebenfalls schon. Also lag ich da neben ihr im Bett und hielt sie im Arm. Es war wie ein Traum. Ich war glücklich, so glücklich wie lange nicht mehr, wenn ich überhaupt jemals so glücklich war.Ich streichelte mit meiner Hand sanft über ihren Rücken. Ich dachte mir nichts dabei. Wir hatten einen wunderschönen Abend, ich hatte sie richtig gern, und streichelte sie einfach aus meinem glücklichen Gefühl heraus. Sie schien es etwas anders gesehen haben, sie schien es als Einladung aufzufassen und beugte sich über mich. Unsere Gesichter waren ganz nah beieinander,ihr Geruch benebelte mich noch mehr als ich eh schon war, ich konnte ihren Atem spüren. Langsam kam sie näher, ihre Haare kitzelten auf meiner Haut aber ich rührte mich nicht, sie kam noch näher, wir waren nur noch wenige Millimeter voneinader entfernt und wir küssten uns. Erst langsam und vorsichtig und dann leidenschaftlich und immer wilder. In dieser Nacht schlief ich mit ihr und es war das schönste was ich je erlebt habe.
Ihre Haut fühlte sich so weich an, sie war so zart und trotzdem hatte ich bei ihr das Gefühl, vollkommen beschützt zu sein. Ihr nackter Körper unter meinen Händen, ihr Geruch , ihr Blick, wie sie mich küsste und anfasste und ihre Leidenschaft, all das werde ich niemals vergessen. Es hat sich in mein Gehirn eingebrannt obwohl ich die Details manchmal nicht mehr ganz fassen kann.
Nach dieser Nacht ging ich ihr wieder aus dem Weg, den nächsten Tag, jetzt fühlte ich mich erst recht erwischt und durchschaut, zumal ich mich jetzt richtig, unsterblich in sie verliebt hatte. Wenn sie in meiner Nähe stand schlug mein Herz jetzt so fest gegen meinen Brustkorb, dass es fast weh tat und ich sie mir am liebsten gepackt hätte und in meine Arme gezogen hätte. Ich hatte panische Angst das jemand mein Herz hören konnte oder meine Blicke sehen konnte.Und was habe ich getan? Ich saß dumm rum und habe mit keinem mehr gesprochen, weil ich Angst hatte, wenn sie mich beobachtet und ich nur den Funken einer chance bei ihr hätte, diesen durch irgendetwas verbauen könnte. Also tat ich nichts, ich redete nicht mit ihr, und sonst auch mit keinem. Ich setzte mich in einer Sequenz neben sie, aber brachte auch nix vernünftiges raus. Sie war normals zu mir, so wie vorher, so freundschaftlich und nähesuchend, wenn auch nicht mehr ganz so viel. Das verunsicherte mich nur noch mehr. Ich dachte, dass es ihr nichts bedeutet hatte, denn sonst hätte sie sicherlich anders reagiert. Schließlich sah ich sie vertieft in Gespräche, und ich sah sie aus vollem Herzen lachen mit andern, bei anderen. All das brach mir das Herz. Aber ich konnte mir auch unmöglich vorstellen, dass sie jemand ist, der einfach so mit einigermaßen Fremden schlief, ich kannte sie ja ein wenig. Und sowas hatte sie noch nie gemacht , so war sie noch nie eingestellt.
Der Abschied war eine Umarmung, sie war lächerlich, für das was ich fühlte und für das was passiert war.Wir woltlen den Kontakt halten und mal wieder telefonieren, das sagte sie zumindest.
Als ich zuhause war, weinte ich. Den ganzen Tag lang konnte ich mich nicht beruhigen, ich hatte keine Kraft mehr irgendwas zu machen ich lag nur da und dachte an sie, an ihren Geruch an ihre Augen, an ihr Lächeln und dass es der größte Wunsch meines Lebens sein werde mit ihr zusammen zu sein. Ich hatte noch etwas Hoffnung, diesen Wunsch zu verwirklichen.Doch konnte ich die nächsten zwei Tage an nichts anderes denken, ich konnte nichts esse, mit keinem reden, nicht schlafen. Die Zeit mit was anderem zu verbringen, as an sie zu denken, erschien mir als Verschwendung. Zwei Tage später schrieb sie mir eine email. Nichts besonderes small talk.Ich schrieb zurück, ich war enttäuscht, wurde eindeutiger, jedoch immer so, dass ichs im Notfall hätte zurück nehmen können, dass ich niemals alle meine Karten gezeigt hätte.Sie ging nicht darauf ein,das einzige was sie erzählte war, dass ich die erste Frau sei,mit der sie geschlafen hat. Es lag keine Wertung in ihrer Feststellung. Und wieder verebbte der Kontakt. mit einem Unterschied: ich konnte mich nicht mehr auf mein Lenen konzentrieren, immer war ich in Gedanken bei ihr. Ich konnte mich nicht mehr trennen, mein Leben erschien mir nicht mehr als lebenswert und ich rutschte in Süchte. Die eine beendete ich und rutschte in die nächste und immer so weiter.
Das ist jetzt ein Jahr her und ich bin gewillt mein Leben wieder in den Griff zu kriegen, ich möchte nicht mehr süchtig sein, ich möchte irgenwann wieder glücklich sein, irgendwie....
Vor kurzem habe ich auch festgestell, wie wieviele hübsche und beeindruckende Frauen es auf der Welt gibt. Wir haben noch einmal telefoniert vor nem Monat, aber ganz kurz, nichtmal 10 min und wir hatten uns nicht wirklich was zu erzählen Und ich erkannte auch, dass sie dem Kontak mit mir aus dem Weg gehen will. Vielleicht ist es ihr unangenehm, dass ich diese Gefühle habe, ich weiß nämlich, dass sie wieder einen Freund hat, folglich wohl doch hetero ist, so wie ich es zu anfang dachte.Aber warum war sie am nächsten Tag so normal zu mir? Und warum hat sie mit mir geschlafen, wenn sie nicht auf Frauen steht? Und wenn sie doch mit mir geschlafen hat, weil sie auf mich steht, wieso jetzt nicht mehr? 'Und woher konnte sie wissen, dass ich sie auch so sehr mochte und auch mit ihr schlafen wollte, dass sie den Kontakt suchte? Oder waren es alles Zufälle? Ich hasse diese Fragen. Dennoch weiß ich, dass ich sie immer lieben werde und kein Tag vergehen wird, an dem ich nicht an sie denke und mir wünsche in ihre Augen sehen zu dürfen.Ihre Seele hat meine so sehr berührt, dass ich nie wieder die selbe sein werde.Niemals erlischt mein kleines Fünkchen Hoffnung,dass ich sie eines Tages in meinen Armen halten werde.