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Forum » Beziehung, Erotik & Liebe » ThreadUrsachen für Homosexualität (->) 2
21.08.2015 20:19
HiddenNickname
0 Guten Abend, Ich wollte zu dem Link auch etwas posten, leider war der Thread schon geschlossen. Zunächst möchte ich betonen dass ich nicht auf den Inhalt des Artikels eingehen möchte. (dazu wurde sich genügend geäußert) Sondern auf die objektive Glaubhaftigkeit und Seriösität- Ich hatte eigentlich einen wissenschaftlichen Artikel zu dem Thema erwartet, musste allerdings feststellen, dass allein schon die "Form" kaum einer wissenschaftlichen Arbeit gerecht wird. Erste Punkt für Unserisösität: "In der biblischen Schöpfungsgeschichte (Genesis 2) fällt mir immer wieder auf: Die Tiere und Adam wurden aus Erde geschaffen, Eva dagegen ist das einzige Wesen, das aus einem anderen Lebewesen geschaffen wurde. Für mich ist das ein Hinweis, daß zum ursprünglichen Wesen der Frau sehr stark die Bezogenheit auf andere Menschen dazugehört." Bibelzitate aus denen angebliche Bedürfnisse der Frau abgeleitet werden? Ich wüsste nicht dass die Bibel anerkanntes Nachschlagewerk der Pädagogik und Psychologie ist. Thesen werden in dem Artikel nicht belegt, bzw. es fehlt an "richtigen" Fußnoten. Als Beispiel: "Die idealtypische Entwicklung des Mädchens" Hier erwarte ich zumindest eine genau Angabe auf WELCHES Entwicklungsmodell (es gibt nun mal in der Pädagogik eine Vielzahl) sich hier berufen wird. Man kann nur raten, dass es eine Mischung aus Freuds und Eriksons Modell ist. Oder Aussagen wie: "Sexuelle Liebe" könne sich nur in der Ehe richtig entfalten... Das ist nun wirklich nicht mehr zeitgemäß und zeigt, dass die Autorin in alt-kirchlichen Struktuen denkt. Zum Glück hat sie vom Verkauf eines Ablassbriefes abgesehen.... Zu den "lesbisch lebenden" Forschungssubjekten: Diese sollten, um ein represäntatives Ergebnis zu liefen dem Querschnitt entsprechen bezüglich. sozialer Herkunft, ethnischer Herkunft, Alter etc. Hier wird nur auf eine einzelne kleine Gruppe zurück gegriffen: Lesbische lebende Frauen die sich einer Therapie unterziehen. Bei den Forschungssubjekten kann nur ein verfälschtes Ergebnis heraus kommen. Zudem fehlt es hier auch klar an der Anzahl der lesbischen Klienten: waren 100?' 1000? oder vielleicht nur 4? Dieser Artikel ist schon auf Grund seiner Mängel an wissenschaftlicher Arbeit nicht glaubhaft oder gar seriös. Würde ich so etwas in einer Hausarbeit bringen, wäre das Fazit der Korrektur: Haltlose Hypothesen, die nicht belegt werden, mangelhaftes wissenschafliches Arbeiten, fehlende Argumentation, bzw. Rückgriff auf anerkannte Arbeiten, Theorien und Modellen. Eine nicht mehr zu vertretene Leistung.... Liebe Polarfüchsin: Ich möchte betonen: Mich stört hier nicht der Inhalt des Artikels den du hier geteilt hast; Es ist die Unseriösität die mir missfällt. Ich kann nicht verstehen, wie man solch einen "peinlich" zusammen-fabulierten Artikel hier posten kann. Ein Fantasy Roman wird nicht zu einer wissenschafltichen Arbeit, nur weil ich ihn auf der Internetseite des deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft gefunden habe. Wer solch einen haltlosen und unglaubhaften Artikel zur diskussion stellt, kann kaum ernst genommen werde.
editiert am 21.08.2015 20:20
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