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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadVom Anwalt zum Dienstleister
17.11.2006 11:28
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0 Gewandeltes Rollenverständnis der Journalisten Eine aktuelle Studie beleuchtet die berufliche Situation und das Rollenverständnis der deutschen Medienschaffenden. Sie erkennt dabei einen Trend zur «partiellen Deprofessionalisierung». Kritik und Engagement als Kernelemente journalistischer Arbeit werden heute geringer geschätzt. Während 1993 noch 37% Politik und Wirtschaft publizistisch kontrollieren wollten, mochten das 2005 nur noch 24%. Für die Benachteiligten anwaltschaftlich einzutreten, war 1993 die Absicht von 43%, heute bewegt es noch 29%. Auch das Motiv, Missstände anzuprangern, hat 2005 an Attraktion verloren. Die beliebteste Berufsrolle ist nun die des neutralen und präzisen Informators (89%), der komplizierte Sachverhalte erklären kann (79%) und dabei schnell ist (74%). Dieser Rückzug von Engagement und Kritik passt allerdings nicht ganz zu den privaten politischen Haltungen. Hier haben die Parteien, die doch eher für solche Einstellungen stehen, klar den Vorzug. 36% sollen nach dieser Umfrage den Grünen zuneigen, 26% der SPD. CDU- und FDP- Anhänger sind danach eine kleine Minderheit von zusammen 15%. http://www.nzz.ch/2006/11 [...] TCM.html
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