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Forum » Jahreszeiten » Thread

Wald

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27.04.2019 16:03
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Wo wir hier schon so viel über Wasser und Böden reden ...

Zitat Probleme für Forstwirtschaft
Wald geschädigt wie zuletzt vor 50 Jahren

Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer haben dem Wald im vergangenen Jahr schwer zugesetzt. Große Flächen müssen wieder aufgeforstet werden - und die nächste Plage droht schon.
(...)


https://www.tagesschau.de [...] 101.html

27.04.2019 16:04
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ZitatWie hoch ist die Waldbrandgefahr?


https://www.ndr.de/fernse [...] 152.html

27.04.2019 20:59
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Ich war diese Woche bei mir im Wald spazieren. Dieser Wald liegt im Moor, eigentlich, hier ist nichts mehr feucht, sonst war das auch im Sommer immer so, dass etwas Feuchtigkeit da war. Alles knüppeltrocken. Traurig. Es geht so viel kaputt.

28.04.2019 07:54
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die Borkenkäfer korrigieren nur die standortungeeigneten öden Nadel-Monokulturen. Brachen sind super neue Chancen - weniger - am besten gar nicht - reinpfuschen wäre mehr für die Natur, für die Artenvielfalt und für passendere Besiedlung.

28.04.2019 09:53
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Da hast du natürlich Recht! Aber Wald wird bekanntlich in Deutschland größtenteils wirtschaftlich genutzt. Mir wäre es auch lieber, wir hätten viel mehr Orte, die wirklich sich selbst überlassen werden würden. Urwald eben. Ist das überhaupt grundsätzlich mit wirtschaftlicher Nutzung in Einklang zu bringen?

editiert am 28.04.2019 09:54 Beitrag melden Zitatantwort
04.11.2019 10:13
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Petition

Die einzelnen Angaben hier lassen sich nur schwer überprüfen, aber es kann sicher nicht schaden, den Fall an eine höhere Stelle abzugeben.

Leider kein Einzelfall. Solche Berichte gibt es aus der ganzen Welt.

Zitat
Waldretter schützen

An die Europäische Kommission
Appell

Der Tod des Waldschützers Liviu Pop erfordert eine unabhängige Untersuchung. Machen Sie bei der neuen rumänischen Regierung Druck dafür, dass die strafrechtliche Ermittlung in seinem Fall an die Staatsanwaltschaft des Obersten Rumänischen Gerichtshof übertragen wird.
Warum das wichtig ist

Liviu Pop hat den Wald geliebt. Als Förster ist er in Rumänien gegen illegalen Holzeinschlag vorgegangen. Er war ein Baumretter und Vater von drei Kindern. Nun ist er tot.

Liviu Pop wurde an einer Stelle gefunden, an der gerade illegal Bäume gefällt wurden. Er wurde mit seiner eigenen Waffe erschossen. Die örtliche Staatsanwaltschaft im Bezirk Maramures prüft nun die These, Liviu Pop habe sich versehentlich selbst erschossen. Allerdings war er vorher schwer misshandelt worden, seine Leiche wurde in einen Bach geworfen - das ist nichts, was einen Unfall vermuten lässt.

Obwohl die Hauptverdächtigen eine Auseinandersetzung mit Liviu zugegeben haben, wurden sie aus der Haft entlassen. Ihre abenteuerliche Version der Geschichte: Ein Schuss habe sich gelöst und den Mann getötet, die Pferde hätten gescheut und der Förster sei vom Pferdewagen überrollt worden. Wie es der Zufall will, ist einer der Verdächtigen ein Neffe eines Staatsanwalts aus der Târgu Lăpuș und Cousin eines bekannten Anwalts aus Baia Mare, zwei Städten in der Region, ist. Der Staatsanwalt ist Millionär und arbeitet unter anderem für ein Unternehmen, das in illegale Abholzungen verwickelt ist. Mit diesem Wissen allein ist es schon geboten, die Vorfälle aus der Hauptstadt Bukarest untersuchen zu lassen.

Die illegale Abholzung noch unberührter Wälder in Rumänien hat schon mehr Todesopfer gefordert. Liviu Pop ist der sechste Mensch, der für den Schutz der Wälder gestorben ist und er ist der zweite im Oktober diesen Jahres! Aktivist/innen werden regelmäßig bedroht und verprügelt, mehr als 600 Fälle sind dokumentiert. Die Rodungen finden mit stillschweigender Zustimmung der lokalen Behörden statt. Sie sind eng mit dem fragwürdigen Holzgeschäft verbunden.

Der Wald ist ein Wald in Europa, sein Nutzen für uns alle kennt keine Grenzen. Liviu Pop hat diesen Wald auch für uns bewahren wollen. Und weil das so ist und weil uns der Tod derjenigen, die sich für den Schutz der Natur einsetzen, überhaupt nicht egal ist, appellieren wir heute an die Europäische Kommission, dem Morden ein Ende zu bereiten.

Die Kommission muss die neue Regierung Rumäniens dazu drängen, für eine unparteiische Untersuchung zu sorgen. So kann Liviu Pops Angehörigen noch Gerechtigkeit widerfahren.

Da Rumänien derzeit in einer tiefen Regierungskrise steckt, haben die Forderungen große Chancen, von der neuen Regierung gehört zu werden. Das wollen wir noch mal deutlich verstärken, indem wir auch die Europäische Kommission alarmieren. Sie kann in unsicheren Zeiten dafür sorgen, dass Korruption, illegaler Holzeinschlag und der Tod von Baumrettern nicht auf der Tagesordnung bleibt.


https://act.wemove.eu/cam [...] e=wemove

04.11.2019 11:11
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 28.04.2019 um 09:53:

Da hast du natürlich Recht! Aber Wald wird bekanntlich in Deutschland größtenteils wirtschaftlich genutzt. Mir wäre es auch lieber, wir hätten viel mehr Orte, die wirklich sich selbst überlassen werden würden. Urwald eben. Ist das überhaupt grundsätzlich mit wirtschaftlicher Nutzung in Einklang zu bringen?


Gleichzeitig? Nein.
Es gibt ja zum Glück einige Urwälder, die jedoch meist als Nationalparks von Touristen überrannt werden, von Fahrradfahrern gestört und letztlich auf diese Weise geldbringend der Wirtschaft nutzen.
Im Gegensatz zu den USA z. B. hat Deutschland was Nationalparks/Urwälder betrifft einfach ein wahnsinniges Platzproblem.

05.11.2019 17:15
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Hier ein Artikel zu der Petition mit einigen Hintergrundinformationen.

https://www.tagesspiegel. [...] 170.html

ZitatHolz-Mafia in Rumänien
Illegale Abholzung und Gewalt eskalieren

Rumäniens Mafia geht beim illegalen Holz-Einschlag immer brutaler vor. Zwei Förster werden innerhalb eines Monats ermordet. Die Justiz reagiert lax. Thomas Roser
(...)


editiert am 05.11.2019 17:42 Beitrag melden Zitatantwort
05.11.2019 17:39
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http://brasilienmagazin.n [...] -waldes/
Zitat
Amazonas-Regenwald: Holzfäller ermorden „Wächter des Waldes“


Wieder ist im Amazonas-Regenwald ein indigener Aktivist ermordet worden. Der 26-jährige Paulo Paulino Guajajara ist am Freitag (1.) von Holzfällern erschossen worden. Er war gemeinsam mit dem Indio-Führer Laércio Souza Silva im Indio-Territorium Arariboia im brasilianischen Bundesstaat Maranhão in einen Hinterhalt geraten.
(...)


Ist hier ja ein wenig aus der Presse verschwunden

Sonderseite zu den Waldbränden in Brasilien mit vielen Bildern:

https://www.zeit.de/thema [...] rasilien


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