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07.01.2019 21:33
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bräuchte es, um diese Plattform (nicht nur das Politk-Forum) wieder zur Ruhe zu bringen und einen bereichernden Austausch möglich zu machen?

08.01.2019 06:13
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Die Gelassenheit nicht jedem geistigen Erguss zu kommentieren.
Etwas mehr selbstbewusstes Auftreten einiger Dauerschreiberinnen.
Etwas mehr Arsch in der Hose auch ändere Ansichten bald die eigene einfach stehen zu lassen und dennoch seine Meinung angriffsfreien daneben zustellen.

Aber du weißt ja
Wunsch und Wirklichkeit..


08.01.2019 18:51
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Aus meiner Sicht braucht es keine Ruhe, kontroverse Diskussionen sind schon was feines.
Dafür braucht es ein klares Thema, Fakten und Wissen sowie ganz wichtig Konstruktivität.

Aber ich vermute, du meinst etwas anders. Da könnte obiges helfen, dazu all das, was ohnehin schon in den AGB steht, beides als eigener Leitfaden.

Wenn dann noch ein paar Transfer-Leistungen (Austausch der Freund-Feind-Filter, Gefühle nicht nur bei sich selbst zulassen, sondern auch anderen zugestehen, auch wenn sie komplett konträr sind) erbracht werden, dann könnte es funktionieren.
Alle Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit.


08.01.2019 20:37
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Ich sehe hier täglich, dass das eben nicht reicht.

Wäre eine Moderation hilfreich?



08.01.2019 20:45
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Vielleicht auch einen Hauch Humor und etwas Distanz zu sich selbst?

Ist es nicht eher beschämend, wenn erwachsene Menschen einer Moderation bedürfen, um eine halbwegs zivilisierte Debatte ohne verbale Entgleisungen zu führen? Es muss doch möglich sein, auf einem Niveau miteinander umzugehen, das keine Verstöße gegen die AGB erzeugt und dabei dennoch kontrovers zu diskutieren, oder nicht?


08.01.2019 21:04
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 08.01.2019 um 20:45:

Vielleicht auch einen Hauch Humor und etwas Distanz zu sich selbst?

Ist es nicht eher beschämend, wenn erwachsene Menschen einer Moderation bedürfen, um eine halbwegs zivilisierte Debatte ohne verbale Entgleisungen zu führen? Es muss doch möglich sein, auf einem Niveau miteinander umzugehen, das keine Verstöße gegen die AGB erzeugt und dabei dennoch kontrovers zu diskutieren, oder nicht?


Das Fragezeichen am Ende deines ersten Satzes lässt mich vermuten, dass du selbst noch nicht ganz sicher bist oder verstehe ich das falsch?
Also beim Humor bin ich dabei, wobei mir das in Gesprächen besser gelingt als in der schriftlichen Kommunikation. Da bin ich wahrscheinlich auch durch meine berufliche Tätigkeit beeinflusst.

Also Moderation ist für mich per se nichts beschämendes. Brauchen würde ich sie allerdings nur, wenn es eine zeitlich begrenzte und zielorientierte Diskussion sein soll. Hier im Forum lässt sich doch aber gut zwanglos debattieren. Selbst wenn ein Thread voll ist, kann ein Folgethread eröffnet werden.

Und ja, möglich ist eine Diskussion ohne Verstöße sehr wohl. Ich hatte nur bei vielen Diskussion hier im Politikforum in den letzten Jahren den Eindruck, dass nicht alle das gleiche Interesse daran hatten.
Auch etwas, was aus meiner Sicht, hinderlich sein kann für eine gelingende Debatte, zumindest dann, wenn es nicht alle auf dem Schirm haben und entsprechend berücksichtigen.
Wobei das nicht heißen muss, dass sich alle zu Tode kuscheln.

Was mir auch häufig auffällt, dass nicht das Gelesen wird, was da steht. Dann werden andere Worte genutzt, die dann aber eine andere Bedeutung haben und die eigentliche Aussage verfälschen können.


08.01.2019 21:06
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 08.01.2019 um 20:45:

Vielleicht auch einen Hauch Humor und etwas Distanz zu sich selbst?

Ist es nicht eher beschämend, wenn erwachsene Menschen einer Moderation bedürfen, um eine halbwegs zivilisierte Debatte ohne verbale Entgleisungen zu führen? Es muss doch möglich sein, auf einem Niveau miteinander umzugehen, das keine Verstöße gegen die AGB erzeugt und dabei dennoch kontrovers zu diskutieren, oder nicht?


Schön wäre es, aber leider scheint es hier eben doch nicht zu gehen.

Ich sehe aber auch, dass der überwiegende Teil der User/Innen sich gar nicht um das Gerangel rund um dieses Politik-Forum, die Identifizierung, um all das "Gezänk" zwischen diesen und jenen stört, sondern weiterhin dort schreibt und das fragt und jenes von sich gibt, für was Lesarion eben hauptsächlich steht.

Es ist ja wirklich nicht neu hier, dass verschiedene Meinungen und Sichtweisen so hart aufeinander prallen, dass die Funken sprühen und dann geht es doch immer wieder weiter.

Also abwarten und es aussitzen, oder gibt es da etwas, was getan werden könnte, getan werden sollte?

11.01.2019 14:21
HiddenNickname

Es scheint, dass es Menschen gibt, die so "gefrustet, genervt, hilf- oder sprachlos, provokant", oder was auch immer sind, dass es mir unmöglich scheint hier Ruhe hineinzubringen.

Nur verstehe ich nicht, wie es Menschen schaffen, dass System hier so "schlimm und unmöglich" zu finden (fast schaut es so aus, als wäre ihnen Lesarion einfach nur zuwider), dennoch daran festhalten und hier weiterhin gegen alles und jeden, der nicht gerade ihre Meinung teilt, "auszuteilen" . . .

Vielleicht nach dem Vorsatz - dich rette ich, ob du es willst oder nicht ?? !!!



editiert am 11.01.2019 14:28 Beitrag melden Zitatantwort
11.01.2019 21:02
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Je nach Kategorie und Thematik braucht es die sachliche oder die emotionale Ebene, in manchen Themen auch mal beides. Manchmal gelingt es nicht, das eine vom anderen zu trennen, obwohl es sinnvoll wäre.
Eine Moderation braucht es nicht, wie ich finde, denn mitunter sind schon auch "mahnende" oder "schlichtende" Mitschreiber_innen dabei, die... würde manch eine_r es wollen, auf die entsprechende Ebene und das Niveau zurückführen könnten.
Wäre da nicht der Charakter (auf den sich ziemlich viel zurückführen lässt) und die eigenen Werte, die man leben will.

Und eben diese Entscheidung für oder gegen eigen gelebte Werte, für oder gegen ein Niveau lassen eine Eskalation zu oder auch nicht.

Manch eine_r_m geht es um Gewinnen und Verlieren. Sie merken, dass sie nicht weiter kommen und ihre Argumentation gerade nicht mehr reicht. Das ist zunächst menschlich. Jede_r geht damit aber anders um. Eine_r schreibt einfach nicht weiter, eine_r nimmt es als Chance, die eigenen Gedankenblockaden zu durchbrechen, wieder eine_r schreibt kurzerhand in einem völlig anderen thread die Gedanken dazu nieder und eine_r diskutiert bis zum völligen Kollaps, koste es, was es wolle. Im krassesten Fall werden sämtliche wohlgesonnenen "Freunde" angeschrieben, um zu Hilfe zu eilen oder... neuerdings auch zu "liken". Das verleiht dem Ganzen mehr Schärfe und Ausdruck.

Nun... was braucht es also? Ich denke, es braucht Werte und Regeln. Für die Regeln sorgen die AGB's. Die Werte können durch keine Moderation vermittelt werden. Das kleine 1x1 des Lebens und des Umgangs mit seinen Mitmenschen vermittelt das Leben selbst und wer sich in diesem selbst noch nicht gefunden hat, die/der wird auch hier damit Schwierigkeiten haben. Die Selbstreflexion ist nur etwas schwieriger, da das Überschreiten der Grenzen keine größeren Konsequenzen hat. Im Notfall löscht sich das Profil schnell und ersteht im neuen Antlitz wieder auf.

Jeder ist für seinen Weg selbst verantwortlich und ich glaube an Karma und das Universum. Ich richte einzig über mich selbst

22.01.2019 07:50
HiddenNickname

Ich denke, dass es einfach Menschen gibt, die so eingeschränkt im Denken sind, dass ihnen nicht mehr zu helfen ist.

Hier hilft da vielleicht nur noch ignorieren.

Oder?



editiert am 22.01.2019 07:51 Beitrag melden Zitatantwort
22.01.2019 15:07
HiddenNickname

Mir scheint, dass es oft gr nicht die Ebene des Denkens ist, die den Austausch derart erschwert - da ließe sich vielleicht sogar noch eine Übereinstimmung finden, sondern regelrecht festzementierte Zu- und Abneigungen (Emotionen), die einen objektiven unvoreingenommenen Blick auf Inhalte verzerren oder versperren.

Wie häufig wird hier jemand fehlinterpretiert, missverstanden (kann ich mich auch nicht freisprechen, dass mir das schon passiert ist), werden Worte verdreht, nicht aufmerksam gelesen oder sich die Zeit genommen, bei Unklarheiten nachzuhaken, sondern gleich mal gestichelt oder verbal losgedroschen, nieder- oder lächerlich gemacht - und sehr sehr oft schlicht, weil grundsätzliche eine Abneigung zwischen bestimmten User_innen besteht und bereits eine Abwehrhaltung im Vorfeld eingenommen wird, sobald ein Text von der entsprechenden Unperson verfasst worden ist.

Vieles, das hier abläuft, ob kritikloses Liken oder sofortige Opposition sowie die gehässige Begeisterung dafür, Verstöße derer zu melden, denen man dann eben mal einen reinwürgen will unter Berufung auf das Interesse, nur zur Wahrung der AGB beitragen zu wollen, deren strikte Einhaltung und Umsetzung in einem anderem Fall wiederum bitter beklagt und als persönlicher Angriff interpretiert wird, wird eben nicht vom Kopf sondern von Sympathien und Antipathien gesteuert.

Und wenn aufgrund solcher negativen Gefühle wirklich gar kein neutraler Umgang mehr möglich ist, ja, dann bleibt für den eigenen Seelenfrieden nur noch, die- oder denjenigen zu ignorieren, und natürlich auch der Versuch, durch das eigene Verhalten nicht noch zu einer Verschlechterung der Situation beizutragen.

22.01.2019 15:38
HiddenNickname

Zitat
Und wenn aufgrund solcher negativen Gefühle wirklich gar kein neutraler Umgang mehr möglich ist, ja, dann bleibt für den eigenen Seelenfrieden nur noch, die- oder denjenigen zu ignorieren, und natürlich auch der Versuch, durch das eigene Verhalten nicht noch zu einer Verschlechterung der Situation beizutragen.


Also doch nur ignorieren . . .

Mh . . .

Nicht provozieren und das eigene Verhalten anpassen, bedeutet für mich dann aber auch im Umkehrschluss, mich einschränken zu lassen, im schreiben auf allen Ebenen hier, denn ist es nicht mittlerweile so, dass selbst harmlose Begriffe, der Auslöser für was weiss ich sind . . .

Mittlerweile gehe ich davon aus, dass wirklich nur ignorieren und aussitzen und die Hoffnung, dass alles auch wieder ein Ende findet, passt.

Meine Emotionen gehen dahin, Mitleid und Unverständnis zu empfinden, was mir aber auch nicht wirklich hilft und auch für eine Veränderung wohl nicht von Wert ist.

So bleibt vorerst doch wohl alles beim Alten . . .



editiert am 22.01.2019 15:57 Beitrag melden Zitatantwort
22.01.2019 16:00
HiddenNickname

Dieses liken finde ich persönlich sehr überflüssig, während mich deren Benutzung doch ziemlich amüsiert . . .



22.01.2019 19:03
HiddenNickname

Nun... ich stelle mir die Frage nicht, ob "jemandem noch zu helfen ist". Ich frage mich bei threads hier generell stets, was mir dieser Austausch in meiner Entwicklung und Erkenntnis über mich bringt. Manches hat negative Auswirkungen auf mich und ich ärgere mich dann auch und der ist dann in meinen Gedanken. Aber das will ich nicht und lasse es nicht lange zu... manchmal hilft auch Ignorieren... aber eher das der eigenen Impulse...


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