Um LESARION optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern verwenden wir zur Auswertung Cookies. Mehr Informationen über Cookies findest du in unseren Datenschutzbestimmungen. Wenn du LESARION nutzst erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.




Forum » News, Politik & Wissenschaft » Thread

Weltweiter Hinweis


17.05.2003 03:42
HiddenNickname
0

Die Gefahr terroristischer Anschläge nimmt zu. Diese Einschätzung betrifft den Nahen und Mittleren Osten, Süd-, Ost- und Südostasien sowie das Horn von Afrika. Anschläge können auch in den europäischen Staaten, in der Türkei, in Australien, den USA oder Kanada nicht ausgeschlossen werden.

Sicherheitshinweise

Stand: 16. Mai 2003

Das Auswärtige Amt empfiehlt angesichts aktueller Hinweise auf mögliche terroristische Anschläge in Kenia, die sich gezielt gegen ausländische und touristische Einrichtungen im Lande richten könnten, von nicht unbedingt notwendigen Reisen – einschließlich Urlaubsreisen – abzusehen. Reisenden in Kenia wird empfohlen, ihre Ausreise in Erwägung zu ziehen.


Am 28.11.2002 wurde ein schwerer Anschlag auf ein Hotel im Raum Mombasa, bei dem zahlreiche Opfer zu beklagen waren, verübt. Fast zeitgleich wurde ein vom Flughafen Mombasa startendes israelisches Passagierflugzeug mit Raketen beschossen. Ähnliche Anschläge können auch künftig nicht ausgeschlossen werden.

Beträchtliche Sicherheitsprobleme gibt es ausserdem in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias sowie in der Küstenregion nördlich von Malindi und auf den Reiserouten auf dem Landweg in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz. Reisen in diese Gebiete, vor allem nach Lamu, sollten mit dem Flugzeug durchgeführt werden. Bei Fahrten mit dem Auto in die vorgenannten Regionen sollte unbedingt der Schutz in einem bewachten Konvoi gesucht werden. Sporadisch werden Aktivitäten von Banditen im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in der Region des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet.

Bei selbst organisierten Fahrten sollte die Route so geplant werden, daß das Ziel noch bei Tageslicht erreicht wird. Nachts besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle. Auch kann sich der teilweise extrem schlechte Straßenzustand als unüberwindliches Hindernis erweisen. Überlandfahrten mit öffentlichen Bussen oder den, "Matatus" genannten, Kleinbussen sollten möglichst vermieden werden. Die Fahrzeuge sind teils nicht in verkehrssicherem Zustand.

Individualtouristen, die die Nationalparks ohne Reisegruppenbetreuung besuchen, sollten in den vorhandenen Lodges oder auf bewachten Campingplätzen übernachten. Vor individuellen Ausflügen bei den Reise- und Hotelleitungen am Ort eingeholte Informationen erlauben eine bessere Lagebeurteilung und Risikoabwägung. Bei Buchungen von Safaris am Ort sollten Reisende sich über ihre versicherungsrechtliche Position im Schadensfall vor Antritt der Reise eingehend informieren.

Die Innenstädte Nairobis und Mombasas sollten nachts generell, bestimmte Gegenden des Stadtinnern Nairobis (dazu gehören River Road, Tom Mboya Street, Machakos Bus Terminal) möglichst auch bei Tag gemieden werden. Touristen sollten keine Wertsachen sichtbar mit sich tragen. Bei Spaziergängen an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit und außerhalb der Hotelanlagen besteht eine erhöhte Gefahr, überfallen zu werden. Vereinzelt wurde auch nachts in Zimmer in einer Hotelanlage eingebrochen.

In der Ankunftshalle des Internationalen Flughafens Nairobi - nach der Zollabfertigung - sollte kein Geld umgetauscht werden, da eine Gefahr der Beobachtung und Verfolgung durch dort operierende kriminelle Banden besteht. Auch wird vor Polizisten gewarnt, die angeblich die Devisen der betreffenden Person überprüfen, dann jedoch damit verschwinden. Von Unbekannten angebotene Getränke oder andere Lebensmittel sollten grundsätzlich abgelehnt werden (Gefahr von K.O.-Tropfen!).

Telefonnummern:

Deutsche Botschaft in Nairobi: (02) 2719386 und (02) 2712527

Botschaftsbüro in Mombasa: (011) 22 87 81

Das Auswärtige Amt rät dringend, auf Auslands-Krankenversicherungss chutz mit Rückholversicherung zu achten. Reisehinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts.

Auswärtiges Amt
Referat 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000




0










>>> Laufband-Message ab nur 5,95 € für 3 Tage! <<<