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Forum » Beziehung, Erotik & Liebe » ThreadWie -lieben...?-
20.04.2015 19:52
HiddenNickname
0 Vor einiger Zeit war ich in der Oper, La Traviata ( http://staatstheater-hann [...] ueck=192 ). Ich fand die Aufführung außergewöhnlich... ok, Verdi vielleicht nicht...das nur am Rande). ...so dachte dachte ich über die romantische Liebe nach und entdeckte "Mingels"... Die romantische Liebe ist vermutlich eine Kombination aus Überzeugungen, Idealen, Einstellungen und auch Erwartungen. Sie beherrscht unsere Reaktionen und Verhalten ohne, dass dies immer bewußt sein muss. In ihr weiß Mensch wie eine Beziehung zu einem anderem Menschen ist und was es dabei zu fühlen gilt. Es ist eher nicht gleichbedeutend mit "Lieben" sondern mit "verliebt sein". Ein Verliebt sein, was den Sinn des Lebens ausmacht, der sich durch den anderen Menschen offenbart. Ganz zu sein mit/durch den Anderen. Mit neuer Intensität durch den anderen. Weit über die Grenzen des "gewöhnlichen" Lebens hinaus. Sichere Zeichen der wahren Liebe, der romantischen, in Wunsch und der erhofften Erfüllung ist, dass der andere Mensch uns ekstatische und intensive Gefühle verschafft und diese ebenso empfindet, nur/einzig mit der -Einen-. Entgegen der romatischen Liebe erscheint jede Art des Zusammenseins kalt und unbedeutend. Das Mittelalter hat die "höfische" Liebe über das westliche Abendland gebracht als Grundlage von Ehe und jeglichen Liebesbeziehungen. Doch trotzdem (oder vielleicht deshalb? ), verbringen auch manche Menschen in einem tiefem Gefühl der Einsamkeit, Entfermdung und Frustration und der Unfähigkeit Liebesbeziehungen aufzubauen. Während ich das so überdachte und Tod und Teufel auf der Bühne nachspürte, die romantische Liebe war dort so tief wie unerfüllt, entdeckte ich Mingels... Bei dem Begriff Mingle handelt es sich um eine Wortkreation aus den englischen Begriffen „mixed“ und „Single“ und bedeutet, dass man irgendwie Single ist, aber gleichzeitig eine Beziehung hat. Geprägt ist das Mingle-Dasein von Unverbindlichkeit und von einer Freiheit, die nicht aufgegeben werden möchte und von nicht zu viel Nähe; gepaart mit Momenten der Zweisamkeit, die sich nicht stark von denen eines „normalen“ Paares unterscheiden: man trifft sich, unterhält sich, man unternimmt gemeinsam etwas, geht zusammen aus und man hat Sex. Sprich, man hat sein getrenntes Leben und Nähe im kuscheln ( durchaus vor dem Fernseher) aber beharrt auf Unabhängigkeit. Kennt nicht unbedingt die Freunde und Eltern der anderen persönlich aber trifft sich wiederholt und plant auch gemeinsames, ohne die ganze Erfüllung in dem anderen Menschen zu sehen. Ich denke da noch so dran rum. Das Ganze ist etwas ungeordnet... ich denke ein Mingel hat auch romantische Momente, sicherlich, in denen der andere Mensch Erfüllung und Einzigartig ist (es ist eben nicht egal mit wem Mensch sich einlässt) aber der Mingel verschmilzt nicht. Der Mingel wehrt ggf. sogar ab, "mach Deines mit den Deinen, dass ist nicht meine Baustelle. Ich teile es nicht, auch wenn es etwas ist, was Dir persönlich wichtig ist, die Eltern, die Freunde. " Und während ich das so denke höre ich dies: https://www.youtube.com/w [...] DXRJ7btE (Peter Gabriel - The Book of Love) und natürlich (Golda...do you love me...) https://www.youtube.com/w [...] 9F5St4j0 und frage mich, was ihr dazu so herumdenkt, ohne Bewertung...
editiert am 20.04.2015 19:58
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