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#WirBleibenZuhause - Unterstützungsangebote i

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26.03.2020 09:33
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Es ist ja schön für euch das ihr keine soziale Kontakte braucht. Das ihr das Gefühl mir fällt die Decke auf den Kopf nicht kennt.

Das zur Zeit, Kliniken und Reha-Einrichtungen und Selbsthilfe Gruppen dicht sind und ambulante Psycho Therapeut*innen immer noch nicht per Telefon abbrechen dürfen. Kann richtig Übel enden. (Quelle Pro 7 Söder Show äh Sondersendung zu corivd 19)

Das Leute draußen sind als Aufreger, während auf Lesbos immer noch nicht evakuiert wird spricht Bände.

Die eigene Wohnung ist leider nicht für alle ein Safe plaece

editiert am 26.03.2020 09:44 Beitrag melden Zitatantwort
26.03.2020 09:52
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Danke @MaxPaua

Das stimmt, die Wohnung ist nicht automatisch für die Bewohner*innen ein safe space. Wir müssen darüber reden, wie gerade jetzt Opfern häuslicher Gewalt geholfen werden kann.

Edit: Der Lighthouse Radical Bookshop in Edinburgh zum Beispiel überlegt, einen fiktiven Buchtitel als 'Hilfe-Code' einzuführen. Wenn man dieses Buch bestellt und dabei eine Lieferadresse angibt, würde der Buchladen diskret eine Meldung an die Polizei, dass jemand an der entsprechenden Adresse Hilfe braucht, weitergeben. So die Idee.



editiert am 26.03.2020 09:57 Beitrag melden Zitatantwort
26.03.2020 10:16
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 26.03.2020 um 09:33:

Es ist ja schön für euch das ihr keine soziale Kontakte braucht. Das ihr das Gefühl mir fällt die Decke auf den Kopf nicht kennt.

Das zur Zeit, Kliniken und Reha-Einrichtungen und Selbsthilfe Gruppen dicht sind und ambulante Psycho Therapeut*innen immer noch nicht per Telefon abbrechen dürfen. Kann richtig Übel enden. (Quelle Pro 7 Söder Show äh Sondersendung zu corivd 19)

Das Leute draußen sind als Aufreger, während auf Lesbos immer noch nicht evakuiert wird spricht Bände.

Die eigene Wohnung ist leider nicht für alle ein Safe plaece


Manches geht über Videochats, die Kassenärztliche Vereinigung kommt da derzeit notfallmäßig durchaus in die Hufe.
Das Problem ist nur, dass das schnelle Internet vielerorts fehlt und das Netz oft überlastet ist, weil jetzt halt alle so kommunizieren wollen.

Nachtrag:
Alle diesbezüglich Betroffenen sollten sich bei den entsprechenden TherapeutInnen erkundigen. Das lohnt durchaus.
Auch telefonisch lässt sich begrenzt etwas machen.


editiert am 27.03.2020 00:58 Beitrag melden Zitatantwort
26.03.2020 10:23
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...

editiert am 26.03.2020 10:38 Beitrag melden Zitatantwort
26.03.2020 10:37
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Es ist ein Unterschied, ob ich meine Isolation selber wähle und mich wohl damit fühle, oder ob sie mir aufgedrückt/verordnet wird.

Je länger die Isolation (Ausgangs- oder Kontaktsperren) besteht, desto wichtiger werden die Unterstützungsangebote.

Sei es, wenn Therpeut*innen nicht mehr aufgesucht werden können, wenn Mütter/Väter/Eltern zuhause evtl. Homeoffice und die Versorgung/Beschäftigung der Kinder übernehmen müssen, wenn sich Aggressionen und Probleme anstauen, die schon vorher da waren, die Leute sich nun allerdings die ganze Zeit auf der Pelle hocken, etc.

Und bitte....Lass uns diesen Thread wirklich dafür nutzen, hier die links zu sammeln.

Diskutieren können wir an so vielen anderen Stellen hier.

Danke.

26.03.2020 10:41
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..

editiert am 26.03.2020 10:45 Beitrag melden Zitatantwort
26.03.2020 10:42
HiddenNickname

..

editiert am 26.03.2020 10:44 Beitrag melden Zitatantwort
26.03.2020 12:54
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Einen Hund adoptieren Gassi gehn ist ja Gottseidank erlaubt!

26.03.2020 16:52
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 26.03.2020 um 10:16:

Manches geht über Videochats, die Kassenärztliche Vereinigung kommt da derzeit notfallmäßig durchaus in die Hufe.
Das Problem ist nur, dass das schnelle Internet vielerorts feht und das Netz oft überlastet ist, weil jetzt halt alle so kommunizieren wollen.

Nachtrag:
Alle diesbezüglich Betroffenen sollten sich bei den entsprechenden TherapeutInnen erkundigen. Das lohnt durchaus.
Auch telefonisch lässt sich begrenzt etwas machen.


Es ist sicher gut, sich jetzt zu melden, um herauszufinden, was sich machen lässt und wenigstens kurz zu sprechen. Eine Lösung gibt es momentan für viele aber nicht.

Die Krankenkassen haben derzeit leider keine Ziffer, um Therapiestunden am Telefon abzurechnen. Abrechenbar sind für Therapeut*innen nur Kurzgespräche, z.B. für ein Rezept. Dafür bekommen sie meines Wissens dann 8,- €.

Videotherapie per Skype o.ä. kann nicht abgerechnet werden. Es wird besondere, dafür auch zugelassene SW benötigt, die viele Therapeut*innen gar nicht haben. Zudem müssen die Therapeut*innen die Gespräche vorher bei der Kasse anmelden und auch vorher bereits Betreuer*innen nennen, die das Ganze datenschutztechnisch begleiten.

D.h. einige Therapeut*innen führen jetzt in dieser Zeit kurze Gespräche, für die sie kein Geld bekommen, um den Kontakt zu halten und zu unterstützen. Auf Dauer ist das jedoch kein Ersatz für eine richtige Therapie - nicht für Therapeut*innen, und schon gar nicht für Klient*innen.




26.03.2020 16:56
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 26.03.2020 um 09:33:

Es ist ja schön für euch das ihr keine soziale Kontakte braucht. Das ihr das Gefühl mir fällt die Decke auf den Kopf nicht kennt.

Das zur Zeit, Kliniken und Reha-Einrichtungen und Selbsthilfe Gruppen dicht sind und ambulante Psycho Therapeut*innen immer noch nicht per Telefon abbrechen dürfen. Kann richtig Übel enden. (Quelle Pro 7 Söder Show äh Sondersendung zu corivd 19)

Das Leute draußen sind als Aufreger, während auf Lesbos immer noch nicht evakuiert wird spricht Bände.

Die eigene Wohnung ist leider nicht für alle ein Safe plaece


Danke, MaxPaua



26.03.2020 17:05
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 26.03.2020 um 12:54:

Einen Hund adoptieren Gassi gehn ist ja Gottseidank erlaubt!


Ist gerade eine eher ungünstige Zeit, finde ich. Wer sagt Dir, dass Du den Hund in ein paar Wochen noch versorgen kannst? Außerdem haben die meisten Tierheime geschlossen, um ihre Fachkräfte zu schützen und vermitteln gerade nicht.

Es gibt in vielen Städten und Gemeinden die Möglichkeit, Hilfe anzubieten, auch bei der Versorgung von Tieren.

Über FB gibt es auch eine bundesweite Gruppe "Gassigeher bundesweit - Hilfe bei Quarantäne #Corona". Da können sich Hilfebietende und - suchende eintragen. Vielleicht auch eine Möglichkeit für manche hier, daher gebe ich das mal weiter

26.03.2020 17:16
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Der Berufsverband deutscher Psychologinnen und Psychologen hat jetzt eine Hotline für telefonische Beratung eingerichtet: "Psychologische Beratung in Corona-Krisenzeiten"

https://www.bdp-verband.d [...] ten.html

Kurz: https://t1p.de/4eu7

26.03.2020 18:31
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 26.03.2020 um 17:05:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 26.03.2020 um 12:54:

Einen Hund adoptieren Gassi gehn ist ja Gottseidank erlaubt!


Ist gerade eine eher ungünstige Zeit, finde ich. Wer sagt Dir, dass Du den Hund in ein paar Wochen noch versorgen kannst? Außerdem haben die meisten Tierheime geschlossen, um ihre Fachkräfte zu schützen und vermitteln gerade nicht.

Es gibt in vielen Städten und Gemeinden die Möglichkeit, Hilfe anzubieten, auch bei der Versorgung von Tieren.

Über FB gibt es auch eine bundesweite Gruppe "Gassigeher bundesweit - Hilfe bei Quarantäne #Corona". Da können sich Hilfebietende und - suchende eintragen. Vielleicht auch eine Möglichkeit für manche hier, daher gebe ich das mal weiter


Ich suche keinen Hund,hab selbst einen. :-) Es gibt ausser Tierheime ja noch andere Möglichkeiten.
Pflegeplätze werden immer gesucht,. auch jetzt!



27.03.2020 01:06
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 26.03.2020 um 16:52:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 26.03.2020 um 10:16:

Manches geht über Videochats, die Kassenärztliche Vereinigung kommt da derzeit notfallmäßig durchaus in die Hufe.
Das Problem ist nur, dass das schnelle Internet vielerorts feht und das Netz oft überlastet ist, weil jetzt halt alle so kommunizieren wollen.

Nachtrag:
Alle diesbezüglich Betroffenen sollten sich bei den entsprechenden TherapeutInnen erkundigen. Das lohnt durchaus.
Auch telefonisch lässt sich begrenzt etwas machen.


Es ist sicher gut, sich jetzt zu melden, um herauszufinden, was sich machen lässt und wenigstens kurz zu sprechen. Eine Lösung gibt es momentan für viele aber nicht.

Die Krankenkassen haben derzeit leider keine Ziffer, um Therapiestunden am Telefon abzurechnen. Abrechenbar sind für Therapeut*innen nur Kurzgespräche, z.B. für ein Rezept. Dafür bekommen sie meines Wissens dann 8,- €.

Videotherapie per Skype o.ä. kann nicht abgerechnet werden. Es wird besondere, dafür auch zugelassene SW benötigt, die viele Therapeut*innen gar nicht haben. Zudem müssen die Therapeut*innen die Gespräche vorher bei der Kasse anmelden und auch vorher bereits Betreuer*innen nennen, die das Ganze datenschutztechnisch begleiten.

D.h. einige Therapeut*innen führen jetzt in dieser Zeit kurze Gespräche, für die sie kein Geld bekommen, um den Kontakt zu halten und zu unterstützen. Auf Dauer ist das jedoch kein Ersatz für eine richtige Therapie - nicht für Therapeut*innen, und schon gar nicht für Klient*innen.




T'schuldige, Leap, aber derzeit ist eine Versorgung möglich.
Siehe beispielsweise:
https://www.kvhessen.de/c [...] q/#c5220
Kurz: https://t1p.de/t69n

"Psychotherapeutische Sprechstunden und probatorische Sitzungen können (zunächst befristet bis zum 30. Juni 2020) jetzt auch per Video durchgeführt werden."

"Ärzte und Psychotherapeuten können ihre Patienten ab dem 1. April 2020 bis auf weiteres ohne Mengenbegrenzungen per Video versorgen. Die Mengenbegrenzung auf 20 Prozent bei einzelnen Leistungen als auch bei Fällen mit reinem Videokontakt ist vorübergehend aufgehoben (für Leistungen, die im zweiten Quartal 2020 erbracht werden)."

Der Hintergrund ist u. a., dass die ambulant Arbeitenden die Kliniken entlasten sollen.

editiert am 27.03.2020 01:14 Beitrag melden Zitatantwort
27.03.2020 07:30
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@Minerva_: super, hab ganz vielen Dank für den hilfreichen Link, gebe ich gerne weiter.

27.03.2020 07:54
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Herzlichen Dank Minerva und Leap für eure wichtigen Informationen.

Hier noch der link zu mehrsprachigen "Body2Brain-Übungen.

"Das Nervensystem im Kopf und im Körper ist maximal gestresst. Wenn du an einem sicheren Ort bist, können diese Beschwerden sich langsam bessern und verschwinden. Du kannst dir dabei selbst helfen mit einigen „Erste Hilfe“ Übungen. Wir haben sie für dich aufgeschrieben. Body2Brain First Aid Kit Dein Körper kann dir helfen, die Gedanken in deinem Kopf und deine Gefühle zu beruhigen. Die Übungen sind leicht und du kannst sie sofort lernen. Stelle dir daraus dein Lieblingsprogramm zusammen und teile es, wenn möglich, mit anderen Freunden und deinen Geschwistern. Denn zusammen macht es noch mehr Freude. Mache die Übungen mehrmals am Tag, wie ein Krafttraining. Sie können wie gute Medizin wirken. Und du kannst selber entscheiden, wie viel du davon brauchst oder möchtest." (Entwickelt von Dr. med. Claudia Croos - Müller, unter Mitwirkung von Katrin Sauerland und Annie Sauerland).

https://traumafirstaid.wordpress.com/


29.03.2020 17:31
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Das was gerade bei manchen Menschen hinter verschlossenen Türen passiert ist wirklich heftig. Heftiger als sonst, denn vielen Unterstützungs-/ Interventionsmöglichkeiten sind gerade die Hände gebunden.

Es ist gut, achtsam zu bleiben und nicht wegzusehen.

(Vorsicht, Artikel könnte Menschen mit häuslicher Gewalterfahrung triggern).

https://amp.tagesspiegel. [...] ion=true

Und hier: Nummer gegen Kummer

https://www.nummergegenkummer.de

Kinder- und Jugendtelefon / Elterntelefon. Es gibt die Möglichkeit der Onlineberatung, wenn lieber geschrieben wird oder kein Telefon/Smartphone greifbar ist.




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