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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadWissenschaftliche Forschungen...?
06.10.2010 07:43
HiddenNickname
0 Der Anti-Preis für skurrile Forschung Wenn man Monate, vielleicht gar Jahre damit zubringt, zu erforschen, wie man Walrotz mit ferngesteuerten Hubschraubern einsammeln könnte, dann ist das preisverdächtig: Am Freitag wurden für diese und andere skurrile Arbeiten die Ig-Nobelpreise verliehen - von echten Nobelpreisträgern. "Ig-Nobel" ist ein Wortspiel mit dem englischen "ignoble", was unwürdig, schmachvoll und schändlich bedeuten kann. Der Ig-Nobelpreis ist also eher ein Anti-Preis, aber ein lustiger. Am 1. Oktober wurde an der amerikanischen Elite-Universität Harvard diese höchste Auszeichnung für abstruse bis überflüssige Forschungsarbeiten vergeben. Wichtigen Walrotz ferngesteuert einsammeln. Der Preis für die besondere Ingenieursleistung ging an drei Forscher, die ein Verfahren entwickelten, Walschnodder mit ferngesteuerten Hubschraubern einzusammeln. Dass sei sinnig, weil die über das Blasloch "ausgeschiedenen Atemkondensate" Aufschluss über ihren Gesundheitszustand geben könnten. Öl und Wasser vermischen sich doch - Danke, BP Das sprudelnde Ölleck. Im Fach Chemie wurden Wissenschaftler zusammen mit BP für die Erkenntnis geehrt, dass sich Öl und Wasser eben doch mischen, wenn man sie nur tief genug im Meer zusammenbringt. "Verdammte Scheiße" ... tut das gut Auch mit wüsten Beschimpfungen kann man einen Preis ergattern: Professor Richard Stephens und seine Studenten bekamen für ihre nun wissenschaftlich untermauerte Erkenntnis, dass Fluchen schmerzlindernd wirken kann, den Ig-Friedensnobelpreis. Die Idee zu dieser Forschungsarbeit sei Stephens gekommen, als er sich mit dem Hammer auf den Daumen schlug und ihm ein wüster Fluch entfuhr - danach sei es ihm dann besser gegangen. Seine Beobachtungen untermauerte Stephens wissenschaftlich ernst: "Was wir denken ist, dass beim Fluchen eine innere Reaktion in einem selbst erzeugt wird, die das Nervensystem anregt und eine Kampf- oder Fluchtreaktion auslöst." Nehmen Sie dreimal täglich die "Wilde Maus" ... Im Bereich Medizin und Pysiologie ging der Ig-Nobelpreis an ein holländisches Team, das die Wirkung von Achterbahnen auf die Gesundheit von Asthmakranken untersuchte - und tatsächlich eine Linderung der Beschwerden feststellte. Nur zur Behandlung akuter Asthmaanfälle scheint diese Erkenntnis wenig praktikabel. Will irgendjemand noch einen Fragebogen ausfüllen? SASW
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