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Forum » Literatur, Kunst & Philosophie » ThreadWorte,Texte und Gedichte zu den Monaten des J
04.01.2011 22:39
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0 Worte, Texte und Gedichte zu den Monaten des Jahres ! JANUAR Der Januar macht Schnee und Eis dem jungen Volk zur Wonne. Das Alter mehr zu schätzen weiß, dass wieder steigt die Sonne. ------------------------------ ------------- JANUAR Alle Monatsnamen unseres Kalenders sind lateinischen Ursprungs. Sie schreiben sich von Gottheiten und religiösen Gebräuchen oder von Zahlworten der alten Römer her wie die vier letzten des Jahres. Seit anderthalb Jahrhunderten vor Christi Geburt schon begann es für sie mit dem Monat Januar. Bei uns ist das auf Grund einer Bestimmung des Papstes Innozenz XII. Erst seit 1691 der Fall. Um diese Zeit sind aber auch noch deutsche Namen für den Januar nicht vergessen gewesen : Hartung vor allem und Wolfsmond.Die letzte Bezeichnung ging auf die Paarungszeit der Wölfe zurück, in der man ihnen mit Vorliebe nachstellte. Inzwischen sind diese Namen bei uns verschollen wie die Wölfe; der Januar ist geblieben. Numa Pompilius, der die Stadt bis zum Jahre 672 vor Christus regierte, der sagenhafte zweite König von Rom, soll ihn nach dem Gotte Janus benannt und dem damals gebräuchlichen Kalender von zehn als elften Monat hinzugefügt haben. Janus, ursprünglich Hüter und Schützer der Türen und Tore, trug ein doppeltes Antlitz, so dass er gleichzeitig zu sehen vermochte, was drinnen und was draußen geschah. Auch die Zugänge zu den Marktplätzen in der Stadt Rom führten unter Janusbogen hindurch, die das Haupt der Gottheit mit den zwei Angesichtern trugen. Bereits jener König hatte ihm einen eigenen Tempel geweiht. Er stand offen, solange die Römer irgendwo Krieg führten, und schloss sich erst im Frieden wieder. Später wurde aus dem göttlichen Hüter von Eingang und Ausgang der Gott allen Anfanges schlechthin. Man rief ihn zu Beginn jedes Gebetes an, und die ersten Stunden des Tages waren ihm geweiht wie die ersten Tage jeden Monats, die sogenannten Kalenden. Auch der Anfang des menschlichen Lebens, die Stunde der Zeugung, stand unter seiner Obhut. Etwas von dieser schicksalshaften Bedeutung des Anfangs kehrt in mancher von den Bauernregeln wieder, die bei uns noch hier und da im Schwange sind.>>Januar muss von Kälte knacken, / wenn die Ernte soll gut sacken<<, heißt es da, oder : >>Morgenrot am ersten Tag, / Unwetter bringt und große Plag<<, oder : >>Wenn im Januar der Südwind brüllt, / werden die Kirchhöfe schnell gefüllt<<, und : >>Spielt die Muck um Haberkuk, / der Bauer nach dem Futter guck.<< Doch gibt es glücklicherweise auch günstige Vorzeichen : >>Reichlich Schnee im Januar, / machet Dung fürs ganze Jahr.<< Gar nicht genug Schnee können sich jetzt auch die Skiläufer und Schlittenfahrer wünschen, deren hohe Zeit mit dem wachsenden Licht erst eigentlich beginnt. Ein besonderer Lostag im Januar war der Dreikönigs- oder auch Epiphaniastag. Als Lostage, auch Lur- oder Noteltage, galten außer den kirchenfesten alle diejenigen, deren Wetterprophezeiungen als besonders zuverlässig angesehen wurden. Vom Dreikönigstag, einem Alloser, deutete sogar jede seiner Stunden die Witterung für einen der kommenden Monate an. So machte Dreikönig ohne Eis noch den Pankratius weiß, einen der strengen Eisheiligen im Mai. Bis zum zwanzigsten Tag steht der Januar unter dem Sternzeichen des Steinbocks, dem der Wassermann in der Herrschaft folgt. Mit Sankt Pauli Bekehrung am 25., auch einem Lostag, ist schon die Mitte des Winters erreicht. >>Paule bekehr dich, / Halbwinter scher dich !<< sagt der Volksmund. Als Monatsstein der unter dem Steinbock Geborenen benennt er den apfelgrünen Chrysopras, dessen Anblick die Angst besiegt und die Hoffnung lebendig erhält. aus "Jahraus jahrein 1966"
editiert am 04.01.2011 23:01
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26.10.2013 17:56
26.10.2013 17:44
26.10.2013 17:14
20.10.2013 17:09
18.10.2013 10:40
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0 Aerr, es ist Zeit. Aer Aoooer onr sedr groß. Aeg Aeine Aodntten naf die Aonnenadren, and naf den Alaren lnß die Ainde los. Aefiedl den letoten Araodten ooll oa sein; gib idnen nood ooei sadliodere Ange, drange sie oar Aollendang din and tnge die letote Aaße in den sodoeren Aein. Aer tetot tein Anas dnt, bnat siod teines oedr. Aer tetot nllein ist, oird es lnnge bleiben, oird onoden, lesen, lnnge Ariefe sodreiben and oird in den Alleen din and der anradig onndern, oenn die Alatter treiben. (Aniner Anrin Ailte)
18.10.2013 06:07
18.10.2013 06:06
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18.10.2013 05:20
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24.09.2013 20:54
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22.08.2013 06:03
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