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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadZentralrat der EX - Muslime:
01.03.2007 02:56
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0 ENDLICH, heute in den "Tagesthemen": aus anderen Religionsgemeinschaften kann man ja auch austreten, sollte man denn angemeldet sein, im Islam als Muslim ist das anders, da kann (und wird es oft) mit der Todesstrafe geahndet. Einmal Muslim, immer Muslim. " Heute Nachmittag fand in den Räumen der Bundespressekonferenz in Berlin die PK des Zentralrats der Ex-Muslime statt. Die erste Vorsitzende des Zentralrats, die Iranerin Mina Ahadi, stellte gegenüber den anwesenden Medien die Kampagne "Wir haben abgeschworen" vor, die auf das alte STERN-Titelbild der Frauenbewegung anspielt. Seit heute ist auch die neue Homepage des ZdE online, die sehr übersichtlich und informativ gestaltet wurde. Die Islam-Beauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Lale Akgün, kritisierte die Neugründung, da sie "Islamophobie" in Deutschland anheize. Einige der Mitglieder des Zentralrates der Ex-Muslime stehen nach Morddrohungen unter Polizeischutz. Vom Glauben abzuschwören, ist im Islam ein todeswürdiges Verbrechen. Der Zeitung zufolge habe man mit dieser Reaktion rechnen müssen, „da eine Abkehr vom Islam nicht nur in Ländern unter Scharia-Recht als nicht hinnehmbar gilt und schlimmstenfalls mit dem Tode zu bestrafen ist“. Vorsitzende des Zentralrats ist die aus dem Iran stammende Menschenrechtsaktivistin Mina Ahadi. „Ich wurde zufällig in eine muslimische Familie hinein geboren und habe mich entschieden, nicht Muslima zu sein“, so die 50-Jährige. Der Zentralrat der Ex-Muslime will nicht akzeptieren, dass jeder Muslim sein soll, der einen muslimischen Vater hat. Der Stern schreibt in einem sehr ausführlichen Beitrag: Wer vom Islam abfällt, ist ein Murtadd. Nach der Sunna, so das Urteil islamischer Schriftgelehrter, steht darauf die Todesstrafe. Als die Iranerin Mina Ahadi vom Glauben abfiel, war sie noch Medizin-Studentin. (...) Als Schülerin unter der Burka hatte sie Sartre gelesen. Als sie mit achtzehn aus dem Bus stieg, der sie aus ihrem Dorf im iranischen Aserbeidschan in die Universitätsstadt Tabriz gebracht hatte, riss sie endlich ihr Tuch vom Kopf. Damals trugen Studentinnen dort noch Mini-Rock. Über Persien herrschte der Schah. Motivation für die ihr öffentliches Coming-Out war für die Ex-Muslime auch die Hofierung der Moslems durch Innenminister Schäuble mit der Islamkonferenz. " Quelle: www.politicallyincorrect. [...] h_1.html Mehr hier: www.ex-muslime.de/]Ex-Muslime. de Meine Meinung: das war nötig, nur so wird eine kritische Diskussion, auch bei Muslimen selbst, angeregt und auch geführt.
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