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Zukunftsvision für Frauen?


29.01.2007 14:15
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Sonntag, 28. Januar 2007
"Nicht ganz passend"
Frauen als Gebärmaschinen

Japans Gesundheitsminister hat Frauen als "Gebärmaschinen" bezeichnet. Sie sollten ihr Bestes geben, um die niedrige Geburtenrate des Landes wieder zu steigern, sagte Hakuo Yanagisawa vor Mitgliedern seiner konservativen LDP.

Die Zahl der Frauen im Alter zwischen 15 bis 50 Jahren lasse sich nicht mehr ändern. \"Und weil die Zahl der Gebärmaschinen fix ist, können wir nicht mehr tun, als jede einzelne zu fragen, ihr Bestes zu geben - auch wenn es nicht ganz passend sein könnte, sie \'Maschinen\' zu nennen.\"

Japan kämpft mit einer sinkenden Bevölkerungszahl. Derzeit ist bereits jeder fünfte Japaner 65 Jahre oder älter. Die Zahl der Kinder, die eine Japanerin statistisch während ihres Lebens zur Welt bringt, war 2005 auf ein Rekord-Tief von 1,26 gesunken. Für 2006 wird ein leichter Anstieg erwartet, 2007 aber schon wieder ein Rückgang. Ministerpräsident Shinzo Abe hat angekündigt, sich dafür einzusetzen, dass Arbeit und Kindererziehung künftig besser miteinander vereinbar sein sollen.

Kommt sowas auch auf uns zu?

Bei uns werden Frauen (noch) nicht als Gebärmaschinen bezeichnet. Um der Überalterung der Gesellschaft vorzubeugen, wird die (heterosexuelle) Familie (finanziell) jedoch jetzt schon stark gefördert.

Welche Entwicklung seht Ihr? (Welche) Konsequenzen?



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30.01.2007 11:43
30.01.2007 11:38
29.01.2007 15:39

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