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Forum » Literatur, Kunst & Philosophie » ThreadZweisam Einsam
04.07.2010 16:09
HiddenNickname
0 Vorfreude wallt durch meine Brust, das Blut rotiert in seinem Kreis. Abgefallen ist Trauer und Frust das ersehnte Klingeln ist mein Preis. Meine Finger greifen ungestüm, neben sich und halten fest, drücken ohne Zeitverlust auf Grün. vergessen ist um mich der Rest. Während ich den Worten lausche, meiner Finger Wanderschaft beginnt. Die Erregung mit dir tausche, derer wir verfallen sind. Evas Gewand ziert unsre Glieder Hand auf Brust bei dir und mir. Der Bauch, er senkt sich auf und nieder Als ich meinen Finger auf der Spitze spür. Diese sich sogleich wie verzückt, mir hart entgegen reckt. Mein Körper sich mit Schweißperlen schmückt und lang ersehnte Lüste in mir weckt. Dein Atem hört sich schneller an, heiser klingen deine Worte mit denen du meinen Höhepunkt minutenlang begleitest wie eine Eskorte. Dein Stöhnen stachelt weiter an, meine Finger gleiten tief. Jetzt ist die selten erforschte Höhle dran, die bis gerade noch fest schlief. Gut versteckt liegt dort der Schatz, den zu liebkosen nun mein Ziel, mein letzer gesprochener Satz bevor auch ich in`s Rot verfiel. Ich schnappe mir den Deoroller, wohl erwartet neben mir er liegt. Mein Körper, er reckt sich noch hingebungsvoller als die Kugel des Deos sich an meine Perle schmiegt. Noch wenige Sekunden für uns Beide, ein Stöhnen noch, dann ein Schrei. Es klingt als wenn ich leide, dann ist es mit einem Schlag vorbei. Glücklich liegen wir in unsren Betten, getrennt, wir zwei und doch vereint. Verbunden durch der Gedanken Ketten, bis eine von uns vor Einsamkeit weint.
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